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Leselupe.de > Ungereimtes
Schreck- wir bin ich
Eingestellt am 15. 04. 2008 03:26


Autor
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Milko
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Nov 2006

Werke: 284
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Schreck- wir bin ich

wir schrecken
vor nichts zur├╝ck

wir sind gnadenlos
sagen uns

nicht die Meinung


Fehler machen wir
bewusst sicher

verzeihen nichts

werfen es vor
die F├╝├če
tun weh

kalte Herzen
flie├čend
inden Fl├╝ssenliegend
K├╝hle
trocknet
unsere Lippen

-bekenntnisse

wir
ist
ich


__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

Version vom 15. 04. 2008 03:26
Version vom 16. 04. 2008 00:23
Version vom 17. 04. 2008 23:41
Version vom 20. 04. 2008 22:08

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 28
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Hallo Milko,

m├╝sste es nicht am Ende eher hei├čen "wir ist NICHT ich"? Weil die K├Ąlte, die Fehler, das Vor-Nichts-Zur├╝ckschrecken eben kein wirkliches Verschmelzen zul├Ąsst? Nur eines, das nach au├čen wirkt?

Sehr treffsicher:

quote:
wir sind gnadenlos
Wiederholung garantiert

Fehler machen wir
bewusst sicher

Viele Gr├╝├če,
Eve

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Hakan Tezkan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Milko,

hat mir sehr gut gefallen, dieses Gedicht.
Ich w├╝rde aber den Anfang straffen.
Ungef├Ąhr so:

wir schrecken
vor nichts zur├╝ck

Fehler machen wir
bewusst sicher

verzeihen nichts

werfen es vor
die F├╝├če
tun weh

kalte Herzen
fliesend
inden Fl├╝ssenliegend
K├╝hle
trocknet
unsere Lippen

-bekenntnisse

wir
ist
ich

So w├╝rde e smir pers├Ânlich besser gefallen, zumal der Schluss wirklich gro├čartig ist. Also das "Fehler machen wir bewusst sicher" ist sehr sch├Ân formuliert, das "werfen es vor die F├╝├če tun weh" ist aufgrund seiner Zweideutigkeit sehr gelungen, und die "fliesenden" Herzen, welch ein sch├Ânes Bild, welch ein sch├Âner Neologismus. Fliesen, dieser kalte, abweisende Bodenbelag. Herrlich.
Also: K├╝rze den schw├Ącheren Anfang und lasse den starken zweiten Teil damit mehr zur Geltung kommen.
Das w├Ąre mein Vorschlag.
Bin gespannt auf deine Antwort.

Liebe gr├╝├če,
Hakan

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Milko
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Nov 2006

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danke

f├╝r die kommentare
hakan,
ich las deins
vergass meins
gut
gruss
m
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

wir ist ich und ich ist wir - so ziemlich alle, milko.
das letzte
wir
ist
ich
find ich ├╝berfl├╝ssig

gru├č

thys

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10342
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Lieber Milko,

sehr treffsicher in der Aussage, Dein Text jetzt.

Wer hat es nicht erlebt? Das Verbundensein, das "wir", welches sich dann doch im "Ich" und "Du" wieder behaupten muss.

Und pl├Âtzlich zerbricht das "Wir" und das "Ich" steht ganz sicher bereichert aber vereinzelt wieder auf sich selbst geworfen da.

Sprachlich interssant die Strecke, welche die Beiden da abschreiten, sich nichts ersparen,im Jetzt verbleiben, als sollte nichts zu einem Ziel f├╝hren.

Gerne gelesen!

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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