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Leselupe.de > Horror und Psycho
Schrecken am Morgen
Eingestellt am 15. 11. 2003 05:15


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MST
Hobbydichter
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Ein d├╝sterer Tag. Dunkel die Wolken am Himmel. Mies die Stimmung.

Das Namensschild an meiner Haust├╝r vermittelt: Herbert Pastera, Wahrsager und Hellseher. Ich wohne allein, bieder und versorgt, in einer sch├Ânen Stadt voller gro├čer V├Âgel.
Die Daten-CD in die Abspielvorrichtung schiebend, schniefe ich gleichzeitig ins Taschentuch. Meine Erwartung auf ein faszinierendes Spiel ist hochgeschraubt. Der Joystick rastet ein. Der Computer baut nach wenigen Sekunden eine Illusion der Spieldramatik betreffs einem Film von HITCHCOCK auf.
Ein interessantes und spannendes Spiel. Doch heute ... HITCHCOCKs V├Âgel in einer modernen Fassung des Jahres. Ich versinke in den Spielablauf, schwitze und fiebere, immer mit dem Hinterkopfgedanken, es ist ja nur ein Spiel. Jedoch diesmal erschrocken ├╝ber die Szenen denke ich nun an V├Âgel, die gar durch den Kamin kamen und die Bewohner zerfleischten bis auch nichts mehr ├╝brig geblieben war. An V├Âgel, die, die Leber eines Mannes herauspickten, an V├Âgel die Augen ausstachen, einfach so. Oder an V├Âgel die ganze Stadtteile terrorisierten. Filme. Solche Horrorszenario st├╝rzen eine Viertelstunde lang wuchernd in mein Hirn. Momente der Ratlosigkeit. Ich gerate au├čer Fassung. Ich werfe den Joystick von mir. Sonst ist der Ablauf ein Vergn├╝gen f├╝r mich, heute Belastung, ja dieses Geschehen ist mir jetzt ├╝berdr├╝ssig. Ver├Ąngstigt ziehe ich den Stecker sogleich aus der Dose. Kommt etwas auf mich zu? Als Hellseher deutet man alles danach ab und sucht Antworten. Betrachtungen wollen sich anschlie├čen.

Und ich lehne mich deshalb aus dem Schlafzimmerfenster um Sauerstoff zu sch├Âpfen. Nachzudenken, anderes in den Kopf zu bekommen. Mich abzulenken. Mich zu zerstreuen. Die Aufz├Ąhlung hat Wirkungen der Beruhigung, des seelischen Ausbaumelns. Aus dem Fensterschauen hat mehr Kraft als Yoga. Jetzt, am fr├╝hen Morgen eines gew├Âhnlichen Tages. Ich bin irgendwie ein seltsamer Mensch. Doch diesen Status will ich nicht wahrhaben.

Seit zwei Wochen mache ich wieder meinen Job. Eine psychotherapeutische Bearbeitung meines Selbst stoppte den Fortgang. Ich war Schuld an einem Busungl├╝ck. Der Busfahrer lenkte von der Fahrbahn an die H├Ąuserwand ab, um mich nicht zu ├╝berrollen. Drei Menschen starben dabei. Warum hatte ich beim ├╝berqueren der Stra├če nur so ged├Âst? Es ist selbstverst├Ąndlich, dass man sich gro├če Vorw├╝rfe macht. Und ich denke an diese drei Menschen, die mir unbekannt waren und doch Gewissensbisse hervorrufen.

Warum hatte ich nicht aufgepasst?

Beobachtend schaue ich aus dem Fenster. Gro├če Raben sitzen auf den knorrigen schwarzen ├ästen der alten Eichenb├Ąume vorm Haus, bewegen die K├Âpfe aufeinander zu wie Sch├Âffen eines Gerichts, die ihre Ansichten ├╝ber einen Fall austauschen, doch nie Einigkeit bekommen. Wie Menschen, die sich freche aufregende Neuigkeiten erz├Ąhlen. Vielleicht auch wie Leute, die immerfort fluchen, Gebeutelte im Abseits. Majest├Ątisch vollf├╝hren sie Taten, die uns schrecken sollen, demonstrieren ein oder zwei Gewohnheiten der Menschen, halten uns einen Spiegel vor, plustern sich erbost auf, sprechen keine verst├Ąndliche Sprache. Sie sind ja Tiere. Sie verbreiten ruhmlose Wichtigkeit ohne K├Ânnen ihr eigen zu nennen. Das K├Ânnen von der T├Ąuschung uns Menschen gegen├╝ber sei negiert. Mir kamen noch mehr so dumpfe Gedanken ins Hirn und sie sausten vor mir ab wie Soldaten im Sturm. So auch der Ausdruck: Rumpelige Leute, die geradezu aufs├Ąssig nach Erstrebtem sich durchboxen, und Ellenbogen gebrauchen gegen andere. Kraftvoll wie Bagger, die Schaufeln in den Boden rammen. Und Raben haben Marotten Aufs├Ąssiger, aufs├Ąssiger Menschen, und dies betr├╝bt mich. Aber auch Marotten wie rachs├╝chtige Menschen. Das ├Ąngstigt mich.

Eventuell habe ich zu viele Unterhaltungsgeschichten ├╝ber sie gelesen, zu viele Games absolviert, so dass schon gespenstige Beeinflussung in mir existiert? Das macht mich unruhig. Doch - die Raben, zahlreich in dieser Gegend und herbstlichen Jahreszeit, sie t├Ąuschen uns sicher bewusst damit. Ich kann es nicht wegwischen: Raben haben Eigenarten vom Menschen ... und ich versinke wieder ins Gr├╝beln.

Manch einem Zauberer, so zeigt man im Film, werden die Raben als Sinnbild des Unheimlichen, als Ratgeber, als Schicksalsbote, als ruhige aber finstere Macht auf die Schulter gesetzt. Sie schauen wie Weise von da herab. Fl├╝stern dem Tragenden ihre Worte ein, als fl├╝stern sie treffenden Rat. Und nehmen doch pers├Ânlich Rache f├╝r Dinge die irgendwann einmal geschehen sind. Zetteln Streit und Unbill an. In B├╝chern sind sie derartig erw├Ąhnt. In verschiedensten Medien sind sie sogar Gesellen des Horrors. Sie tragen wohl ihr gl├Ąnzendes Federkleid als frappierendes Kennzeichen ihres mystischen Lebens? Den Glanz der Unterwelt, der uns ebenfalls umf├Ąngt, st├╝rzen wir nur in ihre Fallgruben. Die V├Âgel der stillen Untaten. Man sagt unter der Hand, es seien Wiedergeborene? So steht es in den B├╝chern der alten Bastei, hoch oben auf dem Berg, einem Ort des Unheimlichen, obwohl das auch nur Gefasel der Nachbarn sein kann? Doch irgendwie be├Ąngstigt mich das. Wiedergeborene - dann k├Ânnten doch die Toten vom Bus auch wiedergeboren werden? Als Raben, als rachs├╝chtige Raben? So richtig kann ich es nicht glauben. Das ist zu fantastisch. Doch ich vergrabe mich immer tiefer in beunruhigende Gedanken. Ja, gewisserma├čen bin ich abergl├Ąubisch. Ist das ein Wunder bei meinem Beruf?

Und der Tag heute beweist mir ganz n├╝chtern, Raben vollf├╝hren h├Âllischen L├Ąrm auf den B├Ąumen und Wegen. Sie bearbeiten scheinbar ein wichtiges Problem, nutzen eine Methode um aufzufallen. In einem nur V├Âgeln gegenw├Ąrtigen \"Esperanto\" schreien sie ihre Meinung heraus? Sicher dabei, das niemand sie versteht, nur die Viecher selbst kapieren die tiefen Laute. Ihre darauf folgenden Rangeleien, ihre b├Âsen Taten - sie schaden wohl den Menschen? Vielleicht sind sie die eigentlichen Zauberer des Lebens? Schnaubend will ich an anderes denken, entwickle jedoch immer deutlicher dies Problem.

Morgens habe ich keine Aufgabe im pers├Ânlichen Plan der Arbeit, mein Tagessoll beginnt am Nachmittag. Also lese ich gern, schaue gern Filme morgens. Science Fiction und Horror sind da mein Ma├čstab. Solche Filme oder B├╝cher konsumiere ich mit Wolllust, sie sind der wahre Zeitvertreib f├╝r mich. Spannung und Gruseln. Die Videosammlung birgt viele solche Exemplare. Die Regale strotzen von solchen B├╝chern.

Kaum flexibel, eher flugtr├Ąge, doch L├Ąrm entfachend, verharren die Raben lange auf einer Stelle der Astpl├Ątze. Vielleicht besitzen sie Biorhythmen, schalten eine zeitlang ab, um sp├Ąter wieder aktiv zu werden? Gesteuertes Verhalten? Gelenkt? Gelenkt von einem Vertrauten oder Besitzer? So bev├Âlkern meine Gedanken schmale Wissensgebiete, die ich eigentlich besser kennen m├╝sste. Das Lexikon sagt mir: Kr├Ąhen und Raben sind verwandt. Gattung Corvus. Eine groteske Vielfalt. Und das Lexikon gibt kund: Sie sind intelligenter als andere Vogelarten.

Ein Hauch von schwarzer Mystik spannt sich ├╝berm Garten, aufgrund dieses Wissens, wie ein enges schwarzes Netz - auf meine Betrachtungen hin. Sicher etwas, das ich mir nur einbilde? Ich schenke mir einen Kognak ein, proste mir selbst zu, bin daraufhin um Nuancen froher. Die Existenz solcher Gedanken ist sogleich Ursache meines jetzigen Reagierens. Ich k├Ânnte mich unter einer Decke verkriechen.

Raben - typische Gesellen des Gruselfilms und ich wei├č nur wenig ├╝ber sie. Das neu hinzugekommene Wissen verhilft zu keiner bedeutenden Addition von neuen Eindr├╝cken, nur eines, sie scheinen doch auch manchem Eigenbr├Âtler auf dem R├╝cken zu sitzen? Schaue ich so die Leute genauer an, kommt diese Metapher, dieser Eindruck. Sie sitzen manchem auf dem R├╝cken - wenn auch nur symbolisch, also unsichtbar. Aber Erwin Klobtrott nebenan macht den Eindruck eines tiefgreifend Allwissenden. Er sagt oft: \"Die B├Ąume sind Parkpl├Ątze f├╝r solche Raben - Versammlungsorte\". Er ist ein Gr├╝ner, umweltfreundlich, mag alle kleinen Tiere, solange sie ihn nicht bei├čen k├Ânnen. Er eignet sich, ja er hat einen krummen R├╝cken, ein prima Platz f├╝r so ein Viech als t├Ąglicher Wegbegleiter und Ratgeber?
Ach was. Ich sehe schon das Gras wachsen, wie man so sagt. Diese Phase des ├ťberdenkens entlockt doch Lacher bei mir, aber leise, verhalten aus meinem Hals kommend - je mehr Nervenfasern in diesem ├ťberlegungsfieber miteifern, um so eher auch bleiben Raben f├╝r mich schwarze, unbekannte Wesen, primitive V├Âgel, eben Tiere. Was wissen schon Raben, was k├Ânnen sie schon ausrichten? Dumme harmlose V├Âgel. Basta. Ich falle in den Rausch einer eigenen Beruhigung, nat├╝rlicher Fakt dieser Selbstsuggestion. Mir ist ja direkt auch niemals Nachteiliges zu Ohren gekommen. Au├čer im Spiel, in den B├╝chern. Warum also, rege ich mich so auf?

Bewegung auf den Eichenb├Ąumen, gravierende Unordnung. Noch mehr Raben. Noch mehr L├Ąrm. In oberer Stellung auf dem sich verj├╝ngenden Ast eine herausragend riesige Kr├Ąhe. Vielleicht der Anf├╝hrer?, - so keimt sofort die Idee einer simplen Vorstellung. Der Ast wackelt heftig infolge ihres Gewichts. Und Meisen und Spatzen haben sich heute vor ihnen l├Ąngst aus dem Terrain verfl├╝chtigt. Die ├ťbelt├Ąter weisen zu gro├če Schn├Ąbel auf. Mit einigem Daf├╝rhalten kann man solchen \"Spie├č\" f├╝r eine Waffe ansehen. Ein Fakt, der mich jetzt frustriert. Je mehr ich mich dar├╝ber ├Ąu├čere, um so kritischer werde ich wieder. In diesem Moment hallt der laute dunkel-befehlende Ruf: \"Zum Angriff!\" in die Nachbarschaft - von irgendwoher. Aber von woher? Ich erkenne keinen Rufer. Aus einem bestimmt unsichtbaren Mund. Mein Kopf summt.
Vielleicht war es die Stimme aus einer imagin├Ąren ├ľffnung in der Luft, einer Singularit├Ąt, oder aus der Unterwelt, man kennt dies ja. Der Spiegel reflektiert mein blasses Gesicht.
Aber der Morgen ist real, kein Traum h├Ąngt an mir. Also muss doch einer sein, der gerufen hat? Und ich griene sofort wie ein Fernsehmoderator, doch mein Mund zuckt seltsam dabei, als wisse mein K├Ârper schon mehr als der Kopf.

Jemand, hat diese ├ľffnung in unsere Welt geschaffen. Die Stimme hatte weit hinaus ├╝ber den Garten gerufen, wie ein Kommando des vermeintlichen Besitzers dieser schwarzen V├Âgel. Wenn es einen gibt, und es gibt wohl einen, dieser dunklen festen Stimme nach zu urteilen? Dann bedeutet das ...
In dem Moment quirlt der Rabenhaufen. Also doch. Staunend sehe ich die riesige Kr├Ąhe ganz vorn in der startenden Schar, den spitzen Schnabel waagerecht um Fleisch aufzuspie├čen, so scheint mir. Die Sachlage wird kritisch. Die Vorahnung aus dem Computer-Spiel scheint sich zu best├Ątigen?
Der Pulk fliegt heran, ein Vernichtung bringendes Geschwader mehrerer Dutzende Raben. Sie fliegen jetzt in einer pfeilartigen Formation, Schnabelspitzen todbringend gerichtet wie die, der gewaltigen fleischfressenden Hautfl├╝gler, die Pterosaurier der \"Oberen Kreidezeit\". Mir f├Ąllt das Analoga ein, da ich gestern im Naturkunde-Museum war.
Ameisenkrabbeln rennt ├╝ber meinen R├╝cken, wieder Zucken am Mund. Gern h├Ątte ich jetzt ein Glas Wasser. Doch wie angenagelt am Fenster blicke ich in den Hof.

Ziel ihres Fluges scheint mein Haus? Ja, mein Haus. Mein Herz beginnt heftiger zu schlagen. Hundert Meter noch sind sie entfernt. Und ich bilde mir ein, sie streben haargenau auf mein Fenster zu.
Ich sp├╝re pl├Âtzlich totale Gefahr, als wolle man mich t├Âten. Blitzschnell schlie├če ich das Fenster mit beh├Ąndem Schwung, damit ich schnell genug bin, vor ihnen fertig zu sein mit dem schlie├čen. Schaue angeekelt hinaus. Linien von Angst im Gesicht, sie frisst sich durch den gesamten K├Ârper, bis in die Haarwurzeln. Sie wird einen kurzen Moment zur Qual. Blass geworden zerrt mein Hirn Gedanken an das Schrott-Gewehr des Gro├čvaters, im Schrank hervor. Erleichtert mich die Idee auch - doch ich w├╝rde es nicht mehr zeitm├Ą├čig schaffen, zu sp├Ąt der Vorsatz, zu sp├Ąt ...
Die Knie wurden mir weich. Gleich sind sie da. Geduckt vernehme ich schon ihren dumpfen Fl├╝gelschlag, ihr hektisches Vogelschreien, das mir h├Âchstes Unheil verk├╝ndet, sie fliegen heran. Ich schlie├če die Augen, erwarte in dem Augenblick Grauenvolles.

Mein Herzschlag setzt aus. Sie sind knapp vor mir.

Pl├Âtzlich, v├Âllig unerwartet, ziehen sie im steilen Winkel kr├Ąftig nach oben, ├╝ber das Haus hinweg, im wilden gespenstischen Korso, und fliegen davon, als ob sie noch Gnade f├╝r mich in letzter Sekunde empfunden h├Ątten?
Es folgen Minuten meines Aufatmens und Entspannens. Meine Erl├Âsung. Und unten im Hof ganz rechts sieht man die Fu├čballer spielen und ihr Trainer ruft dunkel-befehlende Worte, die sich anh├Âren wie: Zum Angriff!

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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
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Hallo MST,
erstmal willkommen in der LL.
Einen recht interessanten Text hast du hier eingestellt. Die Sprache ist etwas gew├Âhnungsbed├╝rftig, hat aber was.
Du verwirrst ein wenig mit den vielen Fragezeichen. Teilweise funktioniert es ganz gut, wenn du den Leser damit fast unfreiwillig innehalten l├Ąsst, wenn er das Gef├╝hl hat, einen Aussagesatz zu lesen, obwohl da am Ende des Satzes ein Fragezeichen steht. Manchmal aber denke ich, wenn gleich drei, vier Fragen hintereinander kommen, dass es zuviel des Guten ist.

Aber lass mich lieber mal ├╝ber deine Geschichte nachdenken. Irgendwie will mir nicht aus dem Kopf, dass der erste Abschnitt unpassend f├╝r die Geschichte ist. Die Sache mit dem Joystick, dem Spiel und dem Hinweis auf ÔÇ×Die V├ÂgelÔÇť scheint mir unn├Âtig und auch nicht wichtig f├╝r die Geschichte. Deine eigentliche Geschichte bezieht sich ja auf das Busungl├╝ck und die Tatsache, dass Raben die Tr├Ąger von Seelen sind. Deine Gedankeng├Ąnge ├╝ber diese Tr├Ąger der Seelen finde ich dann wieder sehr gut umgesetzt. Ein seltsamer, aber wie gesagt, interessanter STil.

Ich wills erstmal dabei belassen. Wenn du unter deinen Text schaust, siehst du diverse Buttons -mit edit/delete kannst du deinen Text ├╝berarbeiten.

Gruss, Marcus

__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Gr├╝nbein

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Sn0wflake
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hi MST!

Mir hat dein Stil eigentlich ziemlich gut gefallen. Manchmal waren allerdings zu viele Fremdw├Ârter im Text enthalten.
Hm, was den Charakter betrifft, war ich ein wenig verwirrt, denn auf der einen Seite hatte ich ein Bild von einem Mann, der in seinem Morgenmantel in seiner Wohnung sitzt, Tee aufgie├čt und irgendwie immer kalte F├╝sse hat. Ein Typ, der keine Freunde (mehr) hat und sich von der Au├čenwelt isoliert hat. Der vielleicht trotzdem versucht das beste aus seiner Situation zu machen. Also dieser Charakter kommt f├╝r mich hier sehr stark r├╝ber und w├╝rde auch wunderbar zu der Geschichte passen.
Aber dann kommt pl├Âtzlich der Zocker, der den ganzen Tag Computer spielt und W├Ârter wie "Game" benutzt. Ein jugendhafter Charakter zu dem es in dieser Geschichte irgendwie nicht passt, dass er so viel ├╝ber die V├Âgel nachdenkt. Also hier bei├čen sich meiner Meinung nach zwei Typen. Nat├╝rlich kann ein Wahrsager durchaus auch ein Computerspieler sein und alles. Aber dann m├╝sstest du die Br├╝cke zwischen diesen beiden Typen besser bauen.
Also den Charakter in dieser Form glaubhafter machen.

Ich finde sein "Verfolgungswahn" von den V├Âgeln kommt aber schon ziemlich gut r├╝ber.
Mich hat nur verwundert, dass er die Fu├čballspieler erst so sp├Ąt bemerkt, wo er doch anfangs nach dem "zum Angriff"-Rufer Ausschau h├Ąlt.
Vielleicht k├Ânntest du ja die Spieler schon am Anfang irgendwo mit einbauen. Oder du k├Ânntest z.B. wen anders nehmen, der es ruft.
Vielleicht sieht er drau├čen vorher schon ganz belanglos drei Kinder, die Fangen spielen. Dann sind die Kinder wieder verschwunden und rennen vielleicht am Ende wieder am Haus vorbei und spielen gerade irgendein Kriegsspiel.....

Alles nur Anregungen.....

So das wars aus dem Hause Snowflake jetzt auch schon.
viele gr├╝├če von der selbigen

__________________
wer sp├Ąter bremst ist l├Ąnger schnell

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MST
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Schrecken am Morgen

Hallo Snowflake,
gute Worte f├╝r einen Erstling bei LL. Bin ├╝berascht ├╝ber Resonanz und Urteil. Nehme die Worte als 'passabel' f├╝r mich in Anspruch.
Ja - ich finde Games kann auch ein ├älterer spielen. Warum immer junge Figuren? Nat├╝rlich kann man hier und da noch 'basteln", ich bin auch dankbar f├╝r Hinweise, die eben Augen ├Âffnen. Zu Ausdr├╝cken und Dingen, die man selbst nicht so sieht. Vorerst m├Âchte ich die Geschichte so lassen, als stetige Erinnerung. Als Kind des Starts.
Gruss, MST.

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MST
Hobbydichter
Registriert: Nov 2003

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Hallo Marcus,

eigentlich hatte ich schon geantwortet, aber irgendwie klappte der Eintrag der Antwort nicht, deshalb noch einmal paar Worte.
Danke f├╝r die Willkommensgr├╝├če, es ist aufregend f├╝r mich hier teilzunehmen und ich hoffe eine 'gute' Figur zu machen.
Die Beurteilung spornt mich an besser zu schreiben, man hat ja als Laie stets noch Fehler, so dass der Eindruck mancher Geschichte danebengeht. Aber damit bin ich anfangs zufrieden.
Eigentlich m├Âchte ich diesen Text so belassen, zudem schon einige Leser diese Version gelesen haben, aber die Worte sind mir doch Unterst├╝tzung f├╝r den n├Ąchsten 'Fall'.
Gruss, MST.

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