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Leselupe.de > Kurzprosa
Schreiben
Eingestellt am 10. 02. 2003 23:20


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Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

Werke: 5
Kommentare: 69
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Ich fĂŒhle mich heimatlos. Die Grundlage meines Schreibens, und damit die Grundlage meines Ichs ist mir entzogen worden. UnfĂ€hig zu schreiben? UnfĂ€hig zu lesen? UnfĂ€hig zu leben? Fragen schwirren durch meinen Kopf. Texte formen sich, werden aber gleich wieder verworfen. Zu schlecht. Zu schlecht - der Vorwurf, der alles zunichte macht, was sich mein Geist anstrengt zu kreieren. Halt von außen? Ich bin allein mit meiner Schreibe. Auf der Suche nach Gleichgesinnten, durchstreife ich das Netz und scheitere an mir selbst. Scheitere an meinen AnsprĂŒchen, die zu hoch sind - doch kann ich sie nicht senken. Was soll ich tun? Kritik finde ich nicht. Ich finde keinen Ort der mir das an Kritik gibt was ich mir wĂŒnsche. Lob ist das einzige was ich in meiner Umgebung ernte. Doch das Lob prallt ab, an der Mauer des Selbstzweifels. Was kann ich anderes tun als das Lob zu nehmen und mich zu fragen warum ich gelobt werde? Irgendwie weigert sich mein Geist die Vorstellung zu akzeptieren, meine Texte könnten doch etwas wie QualitĂ€t besitzen. Vielleicht fehlt mir nur ein professionelles Lob. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Die Welt ist groß und ich so klein. Meine Hilferufe trĂ€gt fort der Wind. Meine Klagen verklingen. Meine TrĂ€nen schluckt Mutter Natur. QualitĂ€t oder QuantitĂ€t? Nimmt das eine zu, nimmt das andere ab. Man wĂŒnscht sich das, was man nicht hat. Doch geht es? Kann man beides zugleich besitzen? Was ist besser, wenige gute oder einige nicht so gute Texte? Fragen, die mich bewegen, doch auf die ich keine Antwort fand. Gibt es eine Antwort, oder suche ich vergebens? Oder ist die Suche Chance zugleich? Die Chance sich zu befreien aus der Umklammerung der Selbstkritik. Doch wer eine Chance hat, der soll sie auch ergreifen – aber wie? Wie soll ich mich befreien aus den Mauern meines Geistes? Wie befreien aus Fesseln meiner Selbst? Angst steigt in mir auf. Angst vor Stillstand. Angst vor diesem Zustand, der mich gefangenhĂ€lt. Was ist ein Autor? Ein Mensch der BĂŒcher schreibt? QuantitĂ€t vor QualitĂ€t? Oder hat er es doch erreicht, beides zu vereinen? Wer kennt die Antwort auf die Fragen? Wer besitzt den SchlĂŒssel zum Kerker des Schreibens?

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