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Leselupe.de > Humor und Satire
Schreiben! Einfach nur Schreiben!
Eingestellt am 06. 08. 2003 15:27


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Buffy
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Schreiben!
Einfach nur Schreiben!
┬ę by KW <Buffy>

Schreiben, einfach nur Schreiben.
Die Aussage einer franz├Âsischen Schriftstellerin, ÔÇ×einfach nur schreibenÔÇť hat etwas f├╝r sich. Ja, einfach nur schreiben!
Egal! Selbst wenn nichts, Vern├╝nftiges, dabei herauskommt.
Heute ist alles so schnelllebig, so verg├Ąnglich.
Es macht mich nerv├Âs, nur daran zu denken, wie kurz ein Menschenleben ist.
Einfach nur schreiben.
Ohne erst lange nachzudenken. Keine Ideen im Kopf!
Einfach nur schreiben.
Kann vielleicht lustig werden. Bin ich lustig? Sich hinzusetzen und einfach schreiben. Ist Schreiben eigentlich einfach? Dar├╝ber k├Ânnte ich schreiben. Scheint doch nicht so einfach zu sein, nur Schreiben. Ist auch wieder typisch f├╝r mich. Setze mich einfach hin und schreibe. Aber ├╝ber was? Und ├╝ber wen? Und ├ťber-haupt? Gibt es nicht schon genug B├╝cher? Genug Autoren?
Schriftsteller, die sich mit der Schriftstellerei auseinander setzen. Denker, die sich ernsthafte Gedanken machen, ├╝ber das, was sie denken.
Philosophen, die denken, dass sie denken und dann auch noch das Gedachte zu Papier bringen.
Einfach nur schreiben.
Geh├Âre ich zu der Kategorie der Denker, der Schreiber, der Querdenker oder der Nachdenker?
Vielleicht ist das dilettantisch. Vielleicht naiv. Vielleicht auch nur f├╝r den Papierkorb. Vielleicht auch nur daf├╝r geeignet, die Zeit totzuschlagen. Sterben m├╝ssen wir sowieso. H├Ârt sich nach Herbststimmung an, nach nasskaltem Wetter und Untergangsstimmung. Hurra, es ist alles vorhanden. Der Blick aus dem Fenster ist der Beweis. Meine Herbstdepression hat seine Berechtigung.
Einfach nur schreiben.
Der Blick auf das Papier erspart mir den Blick aus dem Fenster.
Einfach nur schreiben.
Worte entstehen, S├Ątze entstehen, Seiten werden voll geschrieben und ergeben, wenn ich Gl├╝ck habe, vielleicht auch einen Sinn, oder vielleicht Unsinn. Was ist Sinn? Was ist Unsinn?
Schreiben, einfach nur schreiben.
Wie denkt eigentlich ein Querdenker? Linear? Und was schreibt so ein Querdenker, wenn er sich einfach hinsetzt und schreibt. Schreibt er ├╝ber sich? ├ťber sich als Person in der Gesellschaft? ├ťber die Gesellschaft ohne sich als Person darin wieder zu finden? Was schreibt der Schriftsteller, wenn er sich hinsetzt und einfach schreibt?
Wenn seine Visionen ihn weltfremd werden lassen und mal eben, so ganz nebenbei, einen Roman entstehen l├Ąsst. Was w├Ąre, wenn ein Schreiberling keine Visionen h├Ątte, keine Fantasie? Was w├Ąre, wenn ein Schreiberling kein verletztes Kind w├Ąre? K├Ânnte er sich dann einfach hinsetzen und einfach schreiben. Leckt man nicht mit jedem Satz seine eigenen Wunden. Hofft man nicht bei jeder vollendeten Seite auf Heilung. Ist man nach einem Gedicht, Essay, Roman, oder einer Biografie, seelisch geheilt?
Einfach nur schreiben und wir brauchen keine ├ärzte, keine Psychiater. Selbstheilung durch Worte, durch S├Ątze, durch Seiten. Heilung durch W├Ąlzer? Schreibe und Heile. H├Ârt sich leicht an.
Einfach nur Schreiben.
Lecke ich jetzt meine Wunden? Wandern meine Gedanken bereits durch meinen K├Ârper, auf der Suche nach dem verletzten Kind in mir? Warum setze ich mich einfach hin und schreibe? Muss doch einen Grund haben? Ist es meine Unverletzbarkeit, die mich veranlasst, einfach zu schreiben. Ist es das unverletzte Kind in mir, das mit kindlicher Beharrlichkeit um Aufmerksamkeit bettelt, das mich fordert und mich in meinem Selbstmitleid st├Ârt? Verlangt mein kindliches, unschuldiges Wesen nach Worten, um endlich geh├Ârt zu werden? Nach geschriebenen Worten, die ich nachlesen kann, wenn ich mal wieder Oropax in meinen Ohren habe? Einfach nur Schreiben was mir in den Sinn kommt, wenn etwas kommt. Und wenn nicht? Egal. Vielleicht ist es mein verletztes Kind in mir das sich mitteilen will? Sich wichtig machen ist ein elementares Paradebeispiel f├╝r verletzte Kinderseelen. Man hat mich als Kind vernachl├Ąssigt und f├╝r unwichtig erkl├Ąrt- euch Erwachsenen werde ich es aber zeigen. Wartet nur, bis ich erwachsen bin.
Es dr├Ąngt sich die Frage auf, wer schreibt denn nun eigentlich? Der Erwachsene oder das Kind? Oder beide? Verstand und Bauch? Ergibt vielleicht ein interessantes Szenario. Erzfeinde dokumentieren Einigkeit. Sollte meine Therapeutin Recht haben, wenn sie behauptetet, es geschehen noch Wunder? Jedenfalls ist es ein Wunder. Da setze ich mich einfach hin und schreibe.
Hat Shirley MacLaine auch getan. Ich frage mich, ob das verletzte Kind in ihr auch st├Ąndig gegen Oropax ank├Ąmpfen musste. Warum hat man sonst das Bed├╝rfnis sich mitzuteilen.
Armes unschuldiges Kind, ich bekenne mich schuldig. Ja, ich habe dich scheinheilig manipuliert. Wollte dich in die Gesellschaft einf├╝hren, dein Deb├╝t gleich dem Wiener Opernball inszenieren. Pech mein Kind, war wohl nichts. Pech meine Erwachsene, jetzt hast du den Schlamassel am Hals, sieh zu, wie du das wieder in die Reihe bekommst.
Schreiben, einfach nur Schreiben.
Vergessen dass es drau├čen gie├čt und die Regentropfen auf die Fensterscheiben prasseln. Vergessen, dass das Laub von den B├Ąumen f├Ąllt. Vergessen, dass die Tage k├╝rzer werden. Vergessen, dass uns lange, tr├╝be Monate bevorstehen. Wie w├Ąre es, wenn ich ├╝ber das Vergessen schreiben w├╝rde? K├Ânnte ganz aufschlussreich sein. Aber interessant? Ja, was interessiert denn so den B├╝cherwurm? Da sehe ich vor mir eine Buchhandlung mit Tausenden von Buchtiteln im Regal. Ich frage mich immer, wie viele davon werden in die Hand genommen, aufgeschlagen, durchgebl├Ąttert? Was motiviert mich, eine Buchhandlung zu betreten und ein Buch zu kaufen? Langeweile? Neugier? Frust? Oder sind es die Menschen, die mich faszinieren? Menschen, die B├╝cher schreiben. Menschen die noch nicht einmal so anders sind als ich. Kurz, Menschen wie du und ich, mit den gleichen Problemen und dass, seit es das erste Wort, den ersten Satz, die erste Seite, das erste Buch gibt. Was hat sich ├╝berhaupt in den 2000 Jahren ver├Ąndert? Wir geben unseren jetzigen Problemen in unserer jetzigen Zeit vielleicht nur andere Begriffe. Multikulti. ├ťbergreifender, dramatischer, l├Ąssiger, einfach cooler. Eben zeitgem├Ą├č. In was f├╝r einer verr├╝ckten Zeit leben wir eigentlich, wo sich jeder einfach so hinsetzen kann und schreibt, ohne eine Vorstellung, was und wor├╝ber man schreiben sollte, m├╝sste, k├Ânnte? Wo Biografien aus dem Boden schie├čen wie Unkraut. Fr├╝her sagte man noch Pilze. Aber seit Tschernobyl- lassen wir das. Oder nehmen wir doch nur mal die Sach- und Fachb├╝cher. Alles schon zu Papier gebracht. Gebrauchsanleitung mit dem Titel ÔÇ×Wie putze ich mir nach den neuesten Erkenntnissen die NaseÔÇť Autor: Prof. Dr. Dr. XYZÔÇť
Schreiben, einfach nur Schreiben.
Schreiben ├╝ber den Sinn und den Unsinn der menschlichen Rasse. Ohne zu denken und um Gottes willen, erst recht nicht dar├╝ber nachdenken.
Schreiben, einfach nur Schreiben.
Mut haben, sich l├Ącherlich zu machen. Was ist l├Ącherlich? Dar├╝ber k├Ânnte ich schreiben. Der Gedanke, dass sich eifrige Leser eventuell kritisch ├╝ber die geschriebenen Zeilen so eines Schreiberlings beugen. Vielleicht sogar dar├╝ber nachdenken, dass es ein Schreiberling tats├Ąchlich fertig bringt, sich der L├Ącherlichkeit preiszugeben, finde ich ├╝berhaupt nicht l├Ącherlich. Es ist heutzutage schon eine Kunst, den Leser ├╝berhaupt herauszufordern und ich als Schreiberling habe ja auch meinen Spa├č dabei. Auch auf die Gefahr hin, mich l├Ącherlich zu machen, kommt mir doch der Gedanke in den Sinn, womit besch├Ąftigt sich eigentlich der heutige Zeitgeist? Auch dar├╝ber lie├če sich schreiben. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es der Zeitgenosse selbst wei├č. Was wissen wir schon? Wir h├Âren mehr als wir verkraften. Aber was wissen wir wirklich? Und ist es denn eigentlich erstrebenswert, soviel zu wissen? Wir stellen laufend Fragen, stellen alles in Frage und streben nach Wissen. Haben wir den f├╝r uns erstrebenswerten Wissensstand erreicht, stellen wir mit Entsetzen fest, dass wir das, was wir jetzt wissen, eigentlich gar nicht wissen wollten und nun? ├ťberzeugend stellen wir unsere alten Fragen verdreht als Neue hin und fangen das alte, jetzt neue Spiel, mit Begeisterung von vorn an. L├Ącherlich!
Schreiben, einfach nur schreiben.
Kein Anfang, kein Ende. Keine Struktur. Kein Ziel. Gedanken kommen, werden in Worte verwandelt, aufgeschrieben und verschwinden dann ebenso rasch wieder. Ist Schreiben eigentlich eine sinnlose T├Ątigkeit? Reine Papierverschwendung? Raubbau an der Natur? Wie viele B├Ąume m├╝ssen jetzt meinetwegen ihr Leben lassen, wie viel Strom verbraucht so ein Computer oder letztendlich der Reiswolf? Gibt es eigentlich sinnlose T├Ątigkeiten? Dar├╝ber k├Ânnte ich schreiben. Die Vorstellung, ohne Sinne zu schreiben, fasziniert mich. Was w├Ąre, wenn ich all meine Sinne aufgebe. Wor├╝ber kann ich dann schreiben, wenn ich noch schreiben k├Ânnte. Nichts? Ohne Sinne m├╝sste ich zwangsweise ├╝ber das Nichts schreiben. Was ist das Nichts? Gibt es das Nichts ├╝berhaupt? Aber so, wie ich die Schreiberlinge einsch├Ątze, ist auch ├╝ber das Nichts, bereits alles geschrieben worden. Ich h├Ątte lediglich das Vergn├╝gen, meinen eigenen Senf dazu zutun. Naiv, laienhaft und extra scharf. K├Ânnte vielleicht Spa├č machen.
Meinem verletzten Kind in mir bestimmt, aber ich- in meinem Alter- lassen wir das.
Schreiben, einfach nur schreiben.
Wird die Menschheit eines Tages die Kunst des Sprechens verloren haben, nur weil jeder glaubt, schreiben zu m├╝ssen? Dar├╝ber k├Ânnte ich schreiben. Alle Anzeichen sind daf├╝r bereits vorhanden. ÔÇ×St├Âr mich jetzt nicht Schatz, du siehst doch, dass ich schreibe.ÔÇť Diskussionen sind heute schon sinnlos, weil wir die Kunst des konzentrierten Zuh├Ârens bereits verlernt haben und so ist doch v├Âllig klar, dass ein gemeinsames Austauschen von Gedanken und Ideen zum Scheitern verurteilt ist. Spontan fallen mir da die Debatten des Deutschen Bundestages ein. F├╝r mich gibt es kein ├╝berzeugenderes Terrain. ├ťber Nichts ist bereits alles geschrieben worden, m├╝ssen wir auch noch dar├╝ber reden? Da ist es doch ganz normal, wenn jeder sich hinsetzt und einfach schreibt. Der Griff zum Telefon ist out, wir schicken lieber eine E-Mail. Dann k├Ânnen wir die Nachricht so lange lesen, bis uns eine passende Antwort einf├Ąllt und die Gefahr, ad hoc zu antworten zu m├╝ssen, bleibt uns erspart. Wieso wird Alzheimer als krankhaft definiert? Es ist doch ein gesundes Zeichen, wenn ├╝berfl├╝ssige Gehirnzellen abgebaut werden. Garantiert biologisch abbaubar. Oder einfach der gr├╝ne Punkt auf jede Zelle und vielleicht noch recyceln, aber was lie├če sich daraus machen?
Jetzt wird es kritisch- lassen wir das!
Manchmal stelle ich mir ernsthaft die Frage, brauche ich heutzutage eigentlich noch freundschaftliche, pers├Ânliche Kontakte? Die haben ja so oder so nie Zeit. Da setz ich mich doch lieber einfach hin und schreibe ein Buch. Eine Vision, wie es w├Ąre, wenn ich Freunde h├Ątte und was ich ihnen sagen k├Ânnte, wenn ich sie treffen w├╝rde. Dann schicke ich meinen besten Freunden eine E-Mail und empfehle ihnen meinen neuesten Roman, der im n├Ąchsten Herbst auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wird. Ich werde mich jetzt in Geduld ├╝ben m├╝ssen, denn meine Freunde ben├Âtigen vielleicht mehrere Jahre, bis sie ihrerseits ihre B├╝cher, als Antwort auf mein Buch, auf der Buchmesse vorstellen k├Ânnen. Was mir wiederum Zeit gibt, ├╝ber die M├Âglichkeiten ihrer Antworten, ein Buch zu schreiben. Ein weiterer Vorteil, keiner kann mich zwingen, ihre B├╝cher zu kaufen, oder gar zu lesen. Sollte mir jedoch das Vergn├╝gen beschert werden, zuf├Ąllig auf der Messe einen, oder sogar mehrere Freunde anzutreffen, dann k├Ânnte ein Dialog folgenderma├čen gef├╝hrt werden: ÔÇ× ├ä Mann. ├ä Alte. Echt super. Cool! Oberaffengeil dein Schinken. Tsch├╝s! Hab keine Zeit. Muss schreiben! Wird echt ein supergeiler BestsellerÔÇť.
Horror?
Wir rasen mit Riesenschritten auf die schreibende Spezies zu und unserer Fantasie sind keine kulturellen oder gesellschaftlichen, Grenzen gesetzt. Das beste Zeichen, die Schreiberlinge werden immer j├╝nger.
Schreiben, einfach nur schreiben, nur ja nicht aufh├Âren.
Beim Schreiben verfliegt die Zeit so sch├Ân. Ich setze mich hin, schreibe einfach bis mein Kopf auf die Tastatur f├Ąllt, Stunden vergehen und erstaunt frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Kann man eigentlich ├╝ber die Zeit schreiben? Was ist Zeit? Wozu ist Zeit ├╝berhaupt n├Âtig? Brauchen wir denn Zeit? Ich habe jedenfalls nie Zeit. Ich kann machen was ich will, die Zeit reicht einfach nicht aus. Immer komme ich zu sp├Ąt. Da habe ich in jedem Raum mehrere Uhren, aber es gibt nicht Zwei, die mir die gleiche Zeit anzeigen. Ich frage mich wieso? Sonderbar ist auch, das die Zeit bei der Arbeit langsamer und in der Freizeit schneller vergeht. Es soll sogar Menschen geben, bei denen dieses Ph├Ąnomen genau umgekehrt vorkommt.
Verstehe einer die Zeit.
Bestimmt haben die Schreiberlinge auch schon alles ├╝ber die Zeit geschrieben. Hatte bis jetzt noch keine Zeit mir ein Buch dar├╝ber zu besorgen und zu lesen- dazu fehlt mir zur Zeit, einfach die Zeit. Eine sonderbare Zeiterscheinung. Was ist heutzutage nicht sonderbar?
Schreiben, einfach nur schreiben, ohne Zeitgef├╝hl, monoton, gleichg├╝ltig und verloren. Den geschriebenen Worten folgen wie ein Gefangener in einem Labyrinth. Immer nach einem Ausgang suchen und dann feststellen, es gibt keinen.
Schreiben, einfach nur Schreiben.
H├Ârt sich leicht an. Aber ist es leicht? Was sind das eigentlich f├╝r Menschen, diese Schreiberlinge? Setzen sie sich wirklich nur einfach hin und schreiben? Oder verfolgen sie ein bestimmtes Ziel? Und wenn ja, welches? Ist es der Dialog mit dem Bleistift, dem wei├čen Papier, der Schreibmaschine und neuerdings dem Computer, die einen Schreiberling vor der Vereinsamung bewahrt? Obwohl ich vermute, dass die bereits vereinsamt sind. Liegt doch auf der Hand, sonst h├Ątten die nicht soviel Zeit zum Schreiben.
Meine armen, einsamen
Autoren und Autorinnen.








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Herr M├╝ller
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Nun Buffy

ich habe die ganze Zeit beim Lesen nur gedacht, wann f├Ąngt sie endlich an zu schreiben, ETWAS zu schreiben.
Ganz klar, ich habe die Geschichte nicht bis zum Schlu├č gelesen, weil mir irgendwann schwindlig wurde vom "Schreiben, einfach nur schreiben".
Du solltest nicht schreiben was Dich bewegt, sondern so schreiben, dass es andere bewegt. Da stecken tausende Themen drin in Deiner Geschichte. Soll man sich damit jeweils intensiv auseinandersetzen? Das ist ein wenig zu viel verlangt. Du sprichst lauter spannende Dinge an, h├╝pfst aber sofort zum n├Ąchsten Thema.
Aber ich denke mal, der Aufbau war so beabsichtigt. Es wird bestimmt jemanden gefallen, ich kann leider nichts f├╝r mich daraus gewinnen.
Hier fehlt der spannende Faden, der mich durch die Geschichte zieht.

Aber bitte, schreib weiter. Ich bin nicht der Ma├čstab der Dinge. Ich kann mich auch v├Âllig irren. Ich habe nur geschrieben, dass ich nichts damit anfangen kann.
Mensch so viel Arbeit und dann kommt dieser Herr M├╝ller und mault.

Herr M├╝ller aber herzlich

__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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