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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Schuld
Eingestellt am 06. 07. 2012 12:32


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raineru
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Schuld

Alberto fand keinen Schlaf. Er versuchte den Erinnerungen zu entfliehen, drehte sich auf die andere Seite und ahnte, dass sie da bereits auf ihn warteten. Wenn er sie vielleicht verfolgen, sie einkreisen, ein Netz √ľber sie werfen, und dann mit Steinen beschwert im n√§chsten Wasser, auf Nimmerwiedersehen versenken k√∂nnte. Aber sie lebten, und er w√ľrde sie nicht t√∂ten k√∂nnen. Das T√∂ten war kein Teil mehr von ihm.

H√§tte Gott ihm ein gerechtes Auge zur rechten Zeit geliehen, w√§ren diese Erinnerungen jetzt nicht unertr√§glich. Es w√§ren die gleichen, aber in einem anderen Gewand, in einem, mit dem jeder Soldat leben konnte, wenn er es √ľber die Vergangenheit warf. Doch Gott hatte ihm das gerechte Auge nicht geborgt. Und so war es f√ľr den Rest seines Lebens wie wei√ügl√ľhende Kohle in seiner Brust, wenn sie, erst im Nebel, dann fordernd und rufend, in ihren Leichengew√§ndern immer n√§her kamen, immer noch ihr Recht auf den Fahnen tragend, ein Teil von ihm zu sein.

Bevor die erste Helligkeit des neuen Tages durch die Eisenst√§be vor dem Fensterloch seiner Zelle sickerte, w√ľrden sie ihn holen. Sein letzter Atemzug w√ľrde oben auf dem Podest auf ihn warten, wie der letzte Vorhang eines Dramas, mit seinem schweren, roten Samt, alle erl√∂st. Vorher w√ľrden sie ihm mit Routine den Strick um den Hals legen, wobei sie hoffentlich darauf achteten, dass sich der Knoten am richtigen Punkt hinter dem Ohr befand, und ihm schmerzlos und ohne Qual das Genick brechen w√ľrde. Er freute sich auf das letzte Ger√§usch, das Quietschen der Scharniere, wenn sich die Bodenklappe wie eine Pforte √∂ffnen w√ľrde. Ein Ruck, weiter nichts.

Von der Strasse mit all ihrem Staub und Unrat vor dem Gef√§ngnis drangen noch immer "Viva el presidente"-Rufe und das Johlen der Betrunkenen zu ihm. Bauern, die mit ihrem tintenschwarzen Daumen und einem Kreuz, an der Stelle, die man ihnen zeigte, ihre erb√§rmliche Zukunft gew√§hlt hatten. Der neue Pr√§sident w√ľrde der Gleiche sein, der sie vor vier Jahren genau so betr√ľgen wollte wie er es tat, um nun weitere vier Jahre die Kassen seiner Familie zu f√ľllen. Armut f√ľr alle war das Ergebnis - und Krieg und Terror und Verzweiflung.

Schweißnass und unrasiert, in einem Hemd aus Sackleinen, das der Haut kratzende Nadelstiche verordnete, wälzte er sich auf der Holzpritsche. Es rasselte und klirrte, wenn sich die Ketten in den spröden Halterungen der Betonwand bewegten.
Der Schein der Freudenfeuer auf der Plaza de Armas zitterte Bilder an die Wände seiner Zelle und an die Innenwände seines Schädels, als wollten sie Tapeten des Grauens werden. Bilder von Leichen, das Schreien und Flehen der Frauen.
Das Mädchen. Und immer und immer dieselbe Dramaturgie.

"Morgen fr√ľh werden wir die Gegend von diesen Terroristenschweinen s√§ubern." Schrill und hohl klepperte die Stimme des Capit√†n. Im Morgengrauen fielen sie wie eine Horde Bluthunde √ľber die Dorfbewohner her. Sie durchk√§mmten mit Gewehren im Anschlag, Lehmziegelh√ľtten, mit Stroh gedeckt, oder mit Wellblechd√§chern, die mit Bananenbl√§ttern gegen den Regen geflickt, ihrem Ende entgegen rosteten. Ringsum in den B√§umen des Regenwaldes waren Geier in sch√§bigem, schwarzem Gewand, in der Hoffnung auf ein Festmahl, gelandet.
Salven aus Gewehrm√ľndungen in die Luft sollten Unruhe bringen. Rennen, Fliehen, Schreien. Eine Brise zog durch die Morgennebel und brachte den Geruch von Erde, die frisch ausgegraben war.

Jetzt, da Alberto wusste, dass es dieses Dorf war, dem die Operation galt, fiel ihm sein Freund aus Kindertagen ein. Sebastiano verdankte er sein Leben und er erinnerte sich, dass er ihm einmal erzählte, dass er hier in der Gegend heiraten wolle und er hoffte, dass sein Freund mit seiner Familie in irgendeinem anderen Dorf lebte.

Als zw√∂lfj√§hrige Buben war es f√ľr sie ein besonderes Vergn√ľgen, in ihrem Einbaum hinaus auf den Amazonas zu paddeln. Der Bauch des Raddampfers, ein Oldtimer aus l√§ngst vergangenen Zeiten, brachte immer mittwochs H√§ngemattenh√§ndler aus Manaus und andere Passagiere flussaufw√§rts nach Iquitos. Imposant, mit leisem Geschnatter und Signalhorn glitt das Schiff vorbei, stolz wie ein Enterich. Die Leute an Deck sahen ein Dschungeldorf mit seinen Pfahlbauten, und am Ufer Frauen, die im Fluss die W√§sche mit Holzkn√ľppeln sauber klopften. Die Kinder ersehnten den Mittwoch. Dann w√ľrden ihre Paddel rhythmisch zu ihrem Gesang, tropfend in die braunen Fluten fahren, um den bunten Riesen ein St√ľckchen zu geleiten. An einem dieser Tage war Alberto mit seinem Einbaum gekentert, weil er √ľberm√ľtig winkte und herumzappelte.
Die Schaufeln des Dampfers waren plötzlich größer als die Bäume des Waldes und kamen näher und näher. Er wäre vom Sog in den Tod gezogen worden, wäre Sebastiano nicht ins Wasser gesprungen, um ihn zu retten.

"Alles M√∂rder, Bombenleger, Feinde, dreckiges Gesindel." Sein Vorgesetzter pl√§rrte diese Parolen immer wieder, um die Stimmung anzuheizen. Der Grund f√ľr den Angriff war die blo√üe Annahme, dass die Guerilla die Bewohner f√ľr ihre Terror-Aktionen rekrutierte. In Wahrheit t√∂teten die Terroreinheiten jeden Bauern und seine Familie, wenn sie nicht mitspielten bei ihrer primitivistischen Ideologie Und die Armee t√∂tete sie, weil sie annahm, dass sie freiwillig mitspielten.
Flammen loderten aus den Strohd√§chern. Menschen wurden zusammen- getrieben, oder √ľber den Boden geschleift, oder rannten durcheinander. Der Rauch biss sich in seine Lungen, als pl√∂tzlich zwei flehende Augen, schwarz und gro√ü wie Kaffeeuntertassen, zu ihm aufschauten. Ein Kind, ein M√§dchen, barfuss im Schlamm. In zerlumptem R√∂ckchen und einem Pullover, rot und durchl√∂chert. Mit gebeugtem R√ľcken und h√§ngenden √Ąrmchen stand es vor ihm. In der Hand hielt es ein Spielzeug, einen kleinen B√§ren. Alberto bemerkte, dass der Teddy nur ein Auge hatte. Tr√§nen liefen der Kleinen √ľber die Wangen.
"Bitte, bitte tu meiner Mama nichts. Ich will auch nie mehr unartig sein."
Schnell nahm Alberto die Kleine und hievte sie hinter eine rostige Blechtonne, in der Regenwasser aufgefangen war.
"Ihr Schweine habt gesagt, dass die Kinder nicht hier sind!" Schrie er in die Richtung, in der er den Capitàn vermutete.
"Die werden später einen Ausflug machen!" schrie eine Stimme irgendwo in den Rauchschwaden. Der Geruch verbrannten Fleisches hatte seine Nase gestreift. Es gab keinerlei Widerstand. Wie auch. Die Leute kannten keine Waffen. Jetzt wurden die Kinder auf einen Lastwagen gebracht und weggefahren zu einem "Ausflug". Alle Männer und Frauen trieben sie wie Vieh zusammen.

"Du machst die erste Hälfte!" befahl der Capitàn, einem seiner Kameraden. Dann blickte er langsam mit bösen Augen, die Mundwinkel heruntergezogen, in die Runde, ging auf die Soldaten zu und schritt wie bei einer Parade die Reihe ab, um jedem Einzelnen in die Augen zu sehen. Bei einigen blieb er stehen und wartete, bis sie, als Zeichen der Unterwerfung, ihren Blick zum Boden richteten. Jetzt stand er mit breiten Beinen vor Alberto, der seinen Blick auf dem jämmerlichen Altar seines Stolzes hielt.
"Und Du die Zweite! Verstanden?"
Sein Herz drohte zu platzen. Sein Inneres ging in Flammen auf. Jetzt war er gerufen "No!" zu sagen. Nur zwei Buchstaben, deutlich und klar. Jetzt war er gerufen, seine Pistole auf den Capitàn zu richten und ihn zu erschießen statt der Terroristen, die keine waren. Er war gerufen, sich dann an die Truppe zu wenden, die Dummheit, Nutzlosigkeit und die Grausamkeit dieses Befehls den Männern deutlich zu machen. Die Kameraden sollten sich besinnen und den Landsleuten helfen, statt sie zu erschießen, sie sollten sich bewusst werden, was sie hier taten. Jetzt war die Zeit zur Besinnung.
"Verstanden?"
"Si. Senor Capitàn."
Ohne jedes Wort der Begr√ľndung sollten sie sterben. Das war der Befehl.
Ihre Schreie und das Weinen, ihr Nicht-Begreifen der Situation sollten den Grundton der Bilder geben, die Alberto von diesen Minuten an f√ľr immer im Herzen trug. Diese Bilder sollten alle anderen Bilder seines Lebens verwischen und jede Art von Erinnerung begleiten. Bei Tag und Nacht.

Die Dorfbewohner waren gleich neben der Todesgrube in eine Ruine ohne Dach getrieben worden, mit hohen Mauern ohne Fenster, wie Tiere in einen Stall. Von dort war der Blick auf das Geschehen verwehrt, nicht aber das Wahrnehmen der Geräusche, ohne zu wissen was sie erwartete.
Einer nach dem anderen, ob Mann oder Frau, wurde geholt, nach drau√üen gezerrt und musste sich an den Rand der Grube knien. Ihre Angst machte schnell der Gewissheit des Unab√§nderlichen Platz. Sie wussten, dass es jetzt passieren w√ľrde und es passierte jetzt. Den Schuss h√∂rten sie nicht. Dann knallte die Pistolenkugel in den Hinterkopf und riss einen Teil des Gesichts in Fetzen. Der Boden der Grube war schnell mit Leichen bedeckt und Ihre verbogenen, oder im Fallen gebrochenen Glieder zuckten. Schon f√ľllte das Summen abertausender Schmei√üfliegen die Luft. Alle starben mit einem Gebet auf den Lippen und ohne jede Schuld, im Angesicht ihrer gemordeten Verwandten und Freunde.
Nun war die Reihe an ihm.
Es war die Angst selbst erschossen zu werden, die ihn gehorchen lie√ü. Seine Kameraden zerrten ein Opfer vor seine F√ľ√üe, um gleich den N√§chsten zu holen. Es war eine Frau, jung und h√ľbsch. Sie betete. Er zitterte die Pistole an ihren Kopf und dr√ľckte ab. Der Knall verhallte zwischen den B√§umen des Dschungels. Die Geier waren bei den ersten Sch√ľssen aufgeflattert, jetzt verharrten sie scheinbar unger√ľhrt, wie Erbschleicher bei einer Beerdigung. Alberto zuckte zusammen.
Die Ruhe zwischen den Sch√ľssen wurde j√§h vom schreienden Weinen eines Kindes zerschnitten. "Mama! Mama!" Das M√§dchen hatte sich aus seinem Versteck hinter der Regentonne gel√∂st und lief mit dem Teddy in der Hand auf ihn zu.
"Du hast versprochen, ihr nichts zu tun!" weinte sie.
Eine Gewehrsalve stoppte abrupt den Lauf des Kindes. Blut√ľberstr√∂mt brach es zusammen.
Hasserf√ľllt blickte Alberto zum Capit√†n, der stolz und breitbeinig, mit der noch rauchenden Kalaschnikow in den H√§nden, in der Runde der Soldaten vergeblich nach Best√§tigung suchte. Kein L√ľftchen regte sich. Stumm vor Entsetzen starrten alle auf den Capit√†n. Die V√∂gel hatten aufgeh√∂rt zu singen, und langsam l√∂ste sich eine Schwei√üperle von seiner Stirn und lief langsam √ľber sein fettiges Gesicht. Sie nahmen den Leib der Kleinen vorsichtig hoch und legten ihn in die Grube.

"Weitermachen!" befahl der Capitàn.
Alberto stand da und schaute starr auf das tote Kind inmitten der Leichen mit den halben Gesichtern.
"Weitermachen, verdammt!"
Neben ihm war ein Mann auf die Knie gezwungen worden und wartete auf das Ende. Auch er betete.
Alberto erkannt ihn sofort. Es war Sebastiano. Mit dem Fuß gab er seinem Freund ein Zeichen und der schaute ihn kurz an und erstarrte, jedoch ohne dass es bemerkt wurde. Es war nur der Bruchteil einer Sekunde und die beiden verstanden sich ohne Worte. Sebastiano drehte sich wieder zur Grube und Alberto schoss.
Der K√∂rper fiel zu den anderen, jedoch mit dem Gesicht nach unten. So war mit etwas Gl√ľck von hier nicht zu sehen, dass er lebte. Alberto hatte an seinem Ohr vorbei in die B√§ume geschossen und keiner bemerkte, dass einer der Geier ohne Ger√§usch vom Ast fiel. Danach zwang er sich zwei weitere Menschen zu t√∂ten, um so sicher zu stellen, dass deren Leichen auf Sebastiano fielen, um ihn nicht zu verraten.


Jetzt, in seiner Zelle, erinnerte er sich, dass er jetzt die Waffe auf den Boden legte und einfach weg ging und weinte. Sein Posten wurde sofort durch einen seiner Kameraden besetzt. Später sollten sich die Menschen bei diesem Datum an "das Massaker bei Iquitos" erinnern. Doch sie taten es nicht.
Sie sperrten ihn wegen Befehlsverweigerung ein, und irgendwann in den n√§chsten Tagen lief er beim Marsch zum n√§chsten St√ľtzpunkt in den Wald, versteckte sich einige Tage, und fand Unterst√ľtzung bei den Bauern nachdem er seine Uniform verbrannt hatte. Damals war ihm klar geworden, dass er allein es war, der die Last der Schuld zu tragen hatte und er schwor sich, sein Leben zu √§ndern.
Lange Zeit danach war Sebastiano eines Tages vor ihm gestanden und hatte nichts gesagt. In seinem Blick war abgr√ľndiger Hass. Er dr√ľckte ihm ein P√§ckchen, das mit Zeitungspapier umwickelt war, in die Hand und ging einfach weiter. Alberto √∂ffnete es und fand den Teddy mit dem einen Auge. Das kleine M√§dchen und die junge Frau, die er erschossen hatte, waren Sebastianos Familie.
Nie mehr hielt er seit diesem Tag eine Waffe in der Hand. Er tauchte in Lima unter und arbeitete ohne Entgelt in Krankenhäusern, oder putzte die Fußböden in Kirchen. Er bat Gott in Millionen von Gebeten um ein Zeichen des Vergebens, der Erlösung, und fand in den Nächten, die er zwischen dem Abfall der Markthalle mit Ratten verbrachte, keinen Schlaf.


Jetzt h√∂rte er Schritte von Stiefeln und das Gerassel von Schl√ľsseln. Endlich war es so weit. Sie sperrten seine Zelle auf. Zur √úberraschung des Priesters l√§chelte Alberto. Vor einem Monat waren sie in der Markthalle √ľber ihn hergefallen, hatten ihn verhaftet. Sie beschuldigten ihn des Mordes an einem der Gem√ľseh√§ndler. Dem Mann wurde in den Hinterkopf geschossen. Aus kurzer Distanz. Die Waffe wurde nicht gefunden, doch ein Passant, der auf dem rechten Ohr taub war, erkannte Alberto als den Mann, der diese Art des T√∂tens sehr gut beherrschte.
Es war Sebastiano, der nicht vergeben konnte. Er belastete Alberto schwer, und so verurteilten sie ihn zum Tod durch den Strang. Einen Anwalt hatte er abgelehnt und während der Verhandlung sagte er kein Wort.
Er war zur Zeit des Mordes noch nicht mal in der N√§he der Markthalle und am Morgen seiner Verhaftung war er dort, um nach Abf√§llen von Gem√ľse zu betteln.
Im Innenhof des Gef√§ngnisses stand das Podest mit dem Galgen und am Boden war die erl√∂sende T√ľr. Gott hatte ihm kein Zeichen der Verzeihung gegeben. Er hatte sein Leben ge√§ndert, und doch wollten die Erinnerungen nicht von ihm lassen. Hatte er genug ges√ľhnt?

Der Priester sprach Gebete in Latein während der Henker ihm den Strick um den Hals legte. Sie fragten ihn, ob er ein Tuch vor die Augen wollte und er lehnte ab. Dann verlasen sie noch einmal das Urteil. Nein, Alberto wollte kein letztes Wort mehr sagen und der Justizbeamte hob den Arm, um dem Henker das Zeichen zu geben, als eine Stimme in den Hof plärrte.
"Stopp. Sofort aufhören!"
Es war der Gefängnisdirektor.
"Der Präsident hat eine Generalamnestie ausgerufen.
Zu Ehren seiner Wiederwahl. Lasst den Mann frei."
Sie nahmen ihm den Strick vom Kehlkopf, und Alberto Carlos Torres Culpable versagten die Nerven. Er brach zusammen.

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KaGeb
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Hallo raineru,

Intensive packende Handlung und gut geschrieben. Ich pers√∂nlich h√§tte den Prot schon bei der Frau eine Entscheidung treffen lassen, wodurch er ins Gef√§ngnis kommt und eben von Sebastiano dort befreit wird. Das w√ľrde den Umweg √ľber seine Flucht ersparen, die mir wenig glaubw√ľrdig r√ľberkommt, sozusagen als Hilfs-Logik, um seinenGang ins Gef√§ngnis zu erkl√§ren.

Zu Beginn die Gedanken mit dem Auge und Gott sind m.M.n. Zu ausschweifend.

LG

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