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Leselupe.de > Anonymus
Schuldig
Eingestellt am 16. 05. 2008 22:48


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Schuldig

Schuldig!
Aufsteigende Wut
auf alles
und jeden
und mich.

Ich
mein Kl├Ąger
mein Richter
mein Peiniger
mein Henker.

Schuldig
im Sinne
aller Anklagen
dieser Welt.

Alleingelassen
von mir
vereinsamt
mein inneres Kind.

Atemluft
erstickt
in meinem Verlies.

Die Seele
ein verletzter Vogel
tr├Ąumt vom freien Flug.

Lebensr├╝ckblicke
klar und deutlich
in Grauschleier verpackt.

Das Henkersmahl
der beste
Mutterkuchen der Welt.

Ein Vaterunser
formvollendet
auf dem letzten Gang.

Mein irres Lachen
rettet mich
in den Tod.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1554
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Hallo Unbekannte/r (eher ohne /r)!

Sehr ausdrucksvolle, sichere Sprache. Das gef├Ąllt. Aber das Gedicht bleibt, in der Verarbeitung des Themas und auch in seiner Darbietung, unter den M├Âglichkeiten, die ich in der Sprache vermute. Das habe ich so ├Ąhnlich anderweitig schon gelesen, und leider besser.

Schade eigentlich. Einige der Bilder wie z.B.

quote:
Das Henkersmahl
der beste
Mutterkuchen der Welt.
zeigen, da├č es da noch viel zu erhoffen g├Ąbe. Zeige es uns.

Sei also eingeladen, gemeinsam am Text zu arbeiten.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Hallo Walther,

jetzt bin ich schon ein paar Mal ├╝ber den Text gegangen, finde aber nicht so richtig den Ansatz, wo ich ├╝berarbeiten sollte (vielleicht liegt es an meiner ├ťberarbeitung ). Kannst Du etwas konkreter werden, wo es aus Deiner Sicht ausbauf├Ąhig w├Ąre?

Auf jeden Fall danke ich Dir f├╝r Deine Anmerkungen und die Einladung . M├Âglicherweise gelingt es ja, hier noch mehr herauszuholen.

Liebe Gr├╝├če

vom Unbekannten (mit "n" )

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hi Unterbekannte/r!

Einige der Strophen sind leider Plattit├╝den. Z.B.:

quote:
Schuldig!
Aufsteigende Wut
auf alles
und jeden
und mich.

Ich
mein Kl├Ąger
mein Richter
mein Peiniger
mein Henker.

Schuldig
im Sinne
aller Anklagen
dieser Welt
Das sind umbrochene Prosas├Ątze, keine lyrische Verdichtung, einfach dahingeschrieben. Lyrik ist mehr als das, was da steht. Selbstverst├Ąndlichkeiten zu inszenieren, das ist keine Dichtung.

Anders das
quote:
Alleingelassen
von mir
vereinsamt
mein inneres Kind.
und die Strophe, die ich oben bereits heraushob. Der Rest ist eigentlich ├╝berfl├╝ssig oder k├Ânnte auf eine Strophe "verdickt" werden.

So weit so gut. Wann wagst Du es?

Gru├č W,
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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