Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92257
Momentan online:
381 Gäste und 18 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Schultag
Eingestellt am 02. 01. 2002 23:35


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
mafalda
Hobbydichter
Registriert: Nov 2001

Werke: 9
Kommentare: 5
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Sabbernd- kichernde Schadenfreude die sich kugelnd, springend und wohlig auf dem Versagen anderer wÀlzt.
Warum erfahren wie man fĂ€llt wenn man denn doch nichts tun kann außer auf dem Boden nĂ€her kommen, auftreffen, sich selbst vom Grund abkratzen, wahrscheinlich Bein gebrochen und KrankenhĂ€user haben einen schrecklichen Geruch. Ich wollte fliegen, aber kam nicht weiter als bis zum freien Fall: FlĂŒgel warm, weich, weis, zart und flatternd wie ein nervöser Engel der vom himmel gefallen ist und weiß dass sein SchĂŒtzlingjetzt verloren ist; oder glaubtest Du an Rettung lebten sie unter uns?
Jetzt, schon wieder, zufrieden schmatzende Antworten, meine Augen trĂ€nend, sich gegen die Tafelanschrift wehrend, aber es nĂŒtzt nichts. das HungergefĂŒhl lenkt ab, bald Pause: Ausatmen, einatmen, wahrscheinlich verpasstes Schulradio wegen Rauchereck.
Gerade Französich, Ohrwurm fernab dieser Fremdsprache, dafĂŒr eine andere: One Headlight, Wallflowers, schön und grammybelohnt. Ich verstecke mich hinter scheinbar ĂŒberlegenden Blicken, intelligent auch aber ich bin bei ganz anderen themen. zur Zeit viel zu mĂŒde zum Lernen, menschenfressend- gefĂ€hrliches, weit- aufgerissenes GĂ€hnen das sich unaufhaltsam ĂŒber mein Gesicht stĂŒlpt (Sauerstoffmangel gebĂ€hrt gern Grimassen zum Lachen der anderen), meinem Durchhaltewillen kaum Platz lĂ€sst, ein kurzes WĂŒrgen und SchĂŒtteln aus Gewissensbissen dNN ALSO DOCH: MĂ€dchenklo mit Entspannungszigarette, nein, meine Meldung verschwindet im geschĂ€ftigen Treiben 16 bis 18- JĂ€hriger.
Mathematische StreitgesprÀche erregen kurz Aufmerksamkeit, aber die Pause ist doch interessanter und nur noch 3 Minuten entfernt.
Immer noch Schule, aber spĂ€ter, Sonne fĂ€llt in warmen Tropfen auf mein Gesicht, trotzdem kalte FĂŒĂŸe seit 6.54 frĂŒh, ich hasse diese kriechende KĂ€lte wie sie sich hinterrĂŒcks anschleicht, mich mĂŒtterlich umschließt um mich, entarnenderweise, frieren zu lassen. KreativitĂ€t wird eingefroren, mit geschlossenem Fenster geht es wieder, dann sich selbst summende Melodien: lang, schön und auch: Staiway To Heaven, Led Zeppelin sind genial; sometimes words have no meaning, meine hoffentlich schon, wenn auch schwer nachvollziehbare GedankengĂ€nge. hmmm. Dann eben aufkochen, erhitzen bis sich das Wasser klĂ€rt.
TagtrÀumereien von eiskalter, vom Dosen öffnen zischender und prickelnder Cola... 15 Minuten noch zur rotlackierten, blechummantelten Erlösung.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


wolfsfrau
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 137
Kommentare: 192
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um wolfsfrau eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Schulalltag

Hi Mafalda

Jetzt weiß ich wieder wie man sich in einer Schulstunde fĂŒhlt. Deine Wortwahl find ich sehr gut. Ich freu mich auf mehr.

Viele liebe GrĂŒĂŸe die
Wolfsfrau
__________________
Wo ist das letzte Einhorn?

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!