Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92257
Momentan online:
393 Gäste und 19 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Schwarz und Weiss oder mein schwarzer Hosenanzug
Eingestellt am 22. 03. 2005 22:24


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Liamarie
Hobbydichter
Registriert: Mar 2005

Werke: 5
Kommentare: 3
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Liamarie eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

23.03.2005

Schwarz und Weiss oder mein schwarzer Hosenanzug und ich

Du hängst in meinem neuen Schrank, er ist übrigens auch wieder weiß, wie unser alter, der noch in Filderstadt steht.
Bist Du auch immer noch traurig, so wie ich es bin ?
Ja, Du bist schon ein stolzes und schönes Stück. Und glaube mir, ich liebe Dich immer noch, trotz alledem.
Weißt Du noch, wie wir beide uns so vor ca. vier Jahren angefreundet haben?
Es war auch hier in Berlin. Irgendwie hattest Du meine Aufmerksamkeit erregt. Nicht gleich war es Liebe auf den ersten Blick. Zuerst bin ich wieder gegangen, habe einen Milchkaffee getrunken, konnte Dich nicht vergessen, habe Kyra von dir erzählt und sie letztendlich mit zu Dir geschleift. Habe Dich erneut begrüßt, hab` Dich nochmals anprobiert, dabei habe ich mich schon „ poco a poco „ in Dich verliebt. Ich habe mich für Dich entschieden. Du warst so edel und zart und so schön schwarz. Nun kamst Du auch noch in eine wundervolle Tüte mit vielen Blumen drauf. Stolz habe ich Dich durch Berlin getragen. Sorgfältig wurdest Du von mir in den Koffer verstaut, denn wir mussten ja noch nach Stuttgart fliegen und Du hattest gleich von mir eine Bestimmung bekommen.
Ich wollte Geschäftsführerin werden und Du solltest fortan mein liebster Begleiter bei dieser Mission werden.
So fuhren wir beide nach Halle an der Saale, nach Rostock, nach Bremen, nach Wien.
Es passierte so einiges, aber nicht das Geplante, ich sollte immer noch warten, bis zum nächsten Mal, bis zur nächsten Reise, dann bestimmt sollte es klappen mit dem Geschäft und dem „ Wirtschaftswunder „. Es klappte nichts. Wir beide wurden immer trauriger und mutloser.
Und als unsere Traurigkeit und Mutlosigkeit am größten war, sind wir einfach gegangen, weg vom schönen Schwabenland nach Berlin, wir beide alleine. Ganz mutig wollten wir sein, aber wir sind immer noch ein wenig traurig, aber wenigstens gute Freunde.



Brigitte R.


Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zurück zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!