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Leselupe.de > Ungereimtes
Schwarze Galle
Eingestellt am 22. 06. 2003 15:25


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Otto Lenk
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Registriert: Nov 2001

Werke: 620
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Schwarze Galle

Bin ein schwarz/weiss kariertes Wesen
Kind der Traurigkeit
Und wenn ich ganz schwarz bin
singe ich meine Lieder

Schwarze Galle
verzehre mich

Schwarze Galle
hasse dich

Schwarze Galle
so schwer

Bin ein weiss/schwarz kariertes Wesen
Kind der Fröhlichkeit
Und wenn ich ganz weiss bin
singe ich meine Lieder

Schwarze Galle
ernÀhre mich

Schwarze Galle
liebe dich

Schwarz Galle
so leicht

Bin ein Zwitter
Oft völlig entzweit
Und wenn ich es nicht mehr aushalte
schreie ich meine Lieder

Schwarze Galle
verzehre mich
ernÀhre mich
hasse dich
liebe dich
so schwer
so leicht


Melancholie (grch. melas, "schwarz" + chole "Galle")

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

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Melancholie

Hi, Otto!

Kohle schieben, macht mich schwarz
so wie mein GemĂŒt -
Melancholisch tropft Baumharz,
wo sonst Duft erblĂŒht.

Duschen muss man sich erst frei,
darf dabei auch singen.
Der Schwere entspringt laut ein Schrei -
Ein leichtes Herz will springen!


Ich wĂŒnsche Dir einen schönen Wochenbeginn und nicht allzuviel Melancholie!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim AufblĂŒhen <§§§

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Otto Lenk
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Ich kann ohne Melancholie nicht sein, und mit ihr nicht leben.....

Meine Schaukel trÀgt mich leise
zartbitterschwebend hin und her
Wie ein Windhauch flĂŒstert sie
Melancholie, Melancholie

Die TrÀnen schenkte mir das Leben
Es fragte mich tagein tagaus
Wie fĂŒhlst du dich in deiner Seele
wie fĂŒhlst du dich in deiner Haut

Zartbitter schmecken meine TrÀnen
wie Blut so trĂ€ge fließen sie
Fast zĂ€rtlich flĂŒstert meine Trauer
Melancholie, Melancholie

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

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Lieber Otto!


Ich bin der Wind und trinke
der TrÀnen Trauer gern.
Wenn ich auch manchmal hinke
und fern bin wie ein Stern,
so ist es, weil ich versinke
melancholisch in einen inneren Kern:
Auch ich muss manchmal trauern
und es wird dauern, dauern, dauern!

Dann streiche ich gestÀrkt und neu
mit frischer Kraft,
verbanne Trauer in Zwangshaft
und trockne sonnenwarm
das geschnittene Gras zu Heu!

Ich sprĂŒhe voller Energie!
Hinweg mit dir, Melancholie!


Ich wĂŒnsche Dir einen schönen Tag!
Schakim



__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim AufblĂŒhen <§§§

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