Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92203
Momentan online:
393 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Schwarze Orangen - über die Gefährlichkeit von Obst
Eingestellt am 19. 11. 2011 11:33


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Winfried Stanzick
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2011

Werke: 255
Kommentare: 116
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Winfried Stanzick eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Rezension zu:

Martina Brandl, Schwarze Orangen, Scherz 2011, 238 Seiten, ISBN 978-3-502-11059-0

Das neue Buch der mittlerweile zur Bestsellerautorin avancierten Martina Brandl hält, was ihre bisherigen beiden Bücher versprochen haben.

Die Handlung der köstlichen Geschichte, die sie sich wieder hat einfallen lassen, spielt hauptsächlich im Obstladen von Frau Jasmin. Dort treffen sich fast täglich Menschen, hauptsächlich Frauen, denen der Kauf von Obst und Gemüse nur Nebensache ist. Es geht ihnen mehr um den „Austausch“, vulgo den neuesten Tratsch. Im Lager von Frau Jasmin arbeitet Sebastian, ein junger Mann mit Rasta-Locken, der wenig spricht. Im Laufe des Buches stellt sich nicht nur heraus, warum Sebastian so schweigsam ist und was sich hinter seinem Aufenthalt in Maulheim, jener kleinen Stadt am Fuß der Berge verbirgt, sondern auch die Lebensgeschichten der anderen Kunden und Freunde von Frau Jasmin und selbstverständlich auch ihre eigene werden entfaltet und etliche Geheimnisse gelüftet.

Eine schon auf den ersten Seiten sich meldende Erzählerin der Geschichte, die immer wieder mit hintergründigem Wissen über die Gefährlichkeit von Obst beeindruckt, bleibt über das ganze Buch über namenlos, spielt aber eine wichtige Rolle, die hier nicht verraten werden kann, will man nicht die ganze Spannung verderben.

Denn spannend ist das Buch, aber auch kurzweilig und lustig. In jedem neuen Kapitel entblättert sich die Geschichte mehr, und schlussendlich fügt sie sich zu einem Ganzen, das man vorher so nicht geahnt hätte.

Es sind feine und hintersinnige Beobachtungen einer kleinstädtischen Szenerie mit Charakteren, wie man sie auch anderswo finden kann.
Nur - in Maulheim ballen sie sich zusammen zu einer ganz einzigartigen Melange, mit vielen bisher auch einander und erst recht dem Leser unbekannten Vergangenheiten. Immer wieder geht es um Obst, und wie gefährlich es im Gegensatz zu Gemüse sein kann.
Sie finden diesen Satz kryptisch? Lesen Sie selbst eine faszinierende Geschichte, und sie werden es erfahren in einem kleinen Buch, das man bis zum Ende nicht aus der Hand legen kann.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zurück zu:  Essays, Rezensionen, Kolumnen Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!