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Leselupe.de > Kurzprosa
Schwarze Seele
Eingestellt am 20. 01. 2005 21:26


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Blackmail
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Schriftsteller-Lehrling

Registriert: May 2004

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Die schwarze Seele !

Wie so oft gehe ich durch die Menschenmassen, blicke nach links und blicke nach recht. Ich erblicke wei├če, braune, rote Gesichter, doch sind alle nur schal, blass und ausgebrannt, wie Masken hinter denen nichts ist, keine wirkliche Regung, kein wirklicher Gedanke. Es wird mir ├╝bel, es widerstrebt mir und ich muss aufstehen aus mir selbst, muss mich antreiben denn ich will nicht so werden wie Sie, leere H├╝llen, Gesichter die umherwandeln und denken sie k├Ânnen leben.

Montag bis Freitag arbeiten, am Abend fernsehen am freien Tagen Talkshows sehen. Immer an das Wochenende denken, das Wochenende welches die Sorgen wegsp├╝lt. Die Momente an denen der R├╝thmus der Musik mein Aussehen ver├Ąndert und das des Gegen├╝ber wichtig wird, jene Momente in denen ich mich frei f├╝hle und tanze, ficke, k├Ąmpfe, denke, schreibe, ficke und tanze. Alles nur Betrug, nichts ist echt, alles nur Ablenkung vor dem warum, dem wieso, vor dem was mache ich und was will ich erreichen. Die Ziele dir mir wirklich wichtig sind, die mir etwas sagen wollen, auch wenn ich sie nur versucht habe zu erreichen, jene die mein Leben bereichern und auf die ich zur├╝ckschauen kann.

Und so laufe ich durch die Masken der Menschen, die nur ihr Wochenende im Blick haben, ihre G├╝ter f├╝r das bessere Leben. Maske an Maske, Mensch an Mensch und alle gleich. Ein Strom der an mir vorbeizieht und versucht mich in seine Richtung zu rei├čen, doch es gelingt ihm nicht, denn ich habe ihn durchschaut, ich wei├č was er beabsichtigt, welche Tricks er anwendet um dich zu umgarnen zu verw├Âhnen, mit was er lockt, dieser Strom. Auch wenn ich mich ihm hingebe um einen ruhigen Kopf zu bekommen, auch wenn ich jene wenigen Menschen treffe und mich mit ihnen Vergn├╝ge im Raume jener Gem├╝tlichkeit, bleibe ich mir doch selbst treu und widerstrebe der Masse, versuche sie zur├╝ckzuhalten, schlage und boxe um mich und versuche die Menschen aufzuwecken.

Der Schlaf hat sie gepackt, ummantelt mit seinen feinen F├Ąden der Gier, ein Geflecht gewoben das einem den Raum nimmt, bis man sich schlie├člich nicht mehr bewegen kann, und sich ergibt in seine Tr├Ągheit des K├Ârpers und des Geistes. Doch manchmal kommt in einem die Erinnerung zur├╝ck, die Erinnerung daran wie es war, als man noch mehr war als nur ein Cocon aus Tr├Ągheit, eine Puppe der Gesellschaft, ein Marionette die hierhin und dahin springt, wenn man nur ein bisschen an den F├Ąden zieht. Solche Momente suche ich in den Gesichtern der Menschen, in deren Augen, dem Spiegel der Seele. Mit meiner schwarzen Seele ziehe ich an deren Herzen, versuche es herauszurei├čen um es ihnen vors Gesicht zu halten, sodass sie es sehen m├╝ssen, sehen was f├╝r ein k├╝mmerlicher Broken Fleisch daraus geworden ist, ein schwarzes etwas mit roten Blutspuren, wo einst ein lachendes Kinderherz war.

Ein Zucken und Erschrecken f├Ąhrt durch die Gesichter jener, und ihre Augen Spiegeln wie Wasser in das man einen Stein geworfen hat um auf den Grund schauen zu k├Ânnen. Dieser Moment der Verzweiflung ist die wahre Weisheit eines Menschen, ein richtiger und wahrer Moment, nichts gespielt, nichts ver├Ąndert keine Maske, keine Rolle, es steht nur die Pure Angst in den Gesichtern und sie wissen es.

Sie wissen was sie besitzen, was sie verpasst haben und wie oft sie schon gescheitert sind, wie oft sie es versucht haben, doch die Bequemlichkeit sie wieder in ihren gem├╝tlichen Stuhl zur├╝ckgepresst hat. Und so gehen sie dahin mit ihren wei├čen, schalen Masken, jenen leeren H├╝llen, die wahren Geister dieser Welt und versuchen zu vergessen das es mehr gibt. Sie haben Angst davor es zu entdecken, haben Angst davor, dass ein Mensch mit einer schwarzen Seele sie erwecken k├Ânnte und sie alles von neuem ertragen m├╝ssten.

von
Feuerbrand
Friend of Blackmail

__________________
Wer k├Ąmpft, kann verlieren, doch wer nicht k├Ąmpft,hat bereits verloren.

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Zinndorfer
???
Registriert: Jun 2004

Werke: 6
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Hallo Blackmail, vielleicht gehst du noch mal ├╝ber den Text und nimmst die ganzen Fehler raus. Der Inhalt des Textes ist auch nicht wirklich neu, der depressiv-undifferenzierte Blick Jugendlicher auf die Erwachsenenwelt. So what? Keine Ahnung, ob das jemand interessant findet, das k├Ânnen dir vielleicht j├╝ngere Leser sagen. Gru├č Zinndorfer


Wie so oft gehe ich durch die Menschenmassen, blicke nach links und blicke nach recht. Ich erblicke wei├če, braune, rote Gesichter, doch sind alle nur schal, blass und ausgebrannt, wie Masken hinter denen nichts ist, keine wirkliche Regung, kein wirklicher Gedanke. Es wird mir ├╝bel, es widerstrebt mir und ich muss aufstehen aus mir selbst, muss mich antreiben denn ich will nicht so werden wie Sie, leere H├╝llen, Gesichter die umherwandeln und denken sie k├Ânnen leben. Das ist eine arge Litanei ...

Montag bis Freitag arbeiten, am Abend fernsehen am freien Tagen Talkshows sehen. s.o. Immer an das Wochenende denken, das Wochenende welches die Sorgen wegsp├╝lt. Die Momente an denen der R├╝thmus der Musik mein Aussehen ver├Ąndert und das des Gegen├╝ber wichtig wird, jene Momente in denen ich mich frei f├╝hle und tanze, ficke, k├Ąmpfe, denke, schreibe, ficke und tanze. Alles nur Betrug, nichts ist echt, alles nur Ablenkung vor dem warum, dem wieso, vor dem was mache ich und was will ich erreichen. Die Ziele dir mir wirklich wichtig sind, die mir etwas sagen wollen, auch wenn ich sie nur versucht habe zu erreichen, jene die mein Leben bereichern und auf die ich zur├╝ckschauen kann.

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo,
der Text hat sprachliche M├Ąngel, da stimme ich zu.
Das macht ihn unausgegoren.
Dennoch gibt es einige Stellen, die mich gerade
in ihrer Unausgegorenheit ansprechen.

quote:
Die Momente an denen der R├╝thmus der Musik mein Aussehen ver├Ąndert und das des Gegen├╝ber wichtig wird, jene Momente in denen ich mich frei f├╝hle und tanze, ficke, k├Ąmpfe, denke, schreibe, ficke und tanze. Alles nur Betrug, nichts ist echt, alles nur Ablenkung vor dem warum, dem wieso, vor dem was mache ich und was will ich erreichen.
Ich kann's verstehen. Ich h├Ątte es nie so ausgedr├╝ckt
und w├╝rde es heute erst recht nicht so schreiben.
Dennoch ber├╝hrt es mich.
Und ich finde es ganz spannend, den
quote:
depressiv-undifferenzierte Blick Jugendlicher auf die Erwachsenenwelt
zu lesen. Noch spannender w├Ąre es in sprachlich
sorgf├Ąltigerer Form.
Viele Gr├╝├če,
Denschie

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