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Leselupe.de > Kurzprosa
Schwarze Socken
Eingestellt am 29. 04. 2003 07:52


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george
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Schwarze Socken

Weiße Wäsche wird auch
dann nicht wieder weiß,
wenn du den schwarzen Socken
nochmals bei dreißig Grad
durch die Trommel jagst
und den Rest ein zweites Mal
bei neunzig.

Einsichten IV
27.4.2003
__________________
¬© J√ľrgen Locke

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Hi, dear george!

Die Endlösung bei Missfallen der nie mehr richtig weiss werdenden Wäsche wäre dann eine x-beliebige Färbung ...

Best greetings!
Schakim
__________________
¬ß¬ß¬ß> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl√ľhen <¬ß¬ß¬ß

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george
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Hi Schakim,

im Grunde muss man auf weisse Socken umsteigen. Alle kleinen Wäscheteile unterhalb einer bestimmten Grösse sollten weiss sein.

Warum verirren sich immer schwarze Socken in die Maschine, wenn etwas schief geht? Woher wissen die Socken, dass der Rest der Wäsche weiss ist? Warum ist ausgerechnet dann, wenn ein schwarzer Socken irgendwo in einer Ecke der Maschine lag, die Temperatur auf 90 Grad eingestellt, obwohl die sonst kaum benutzt wird? Wie funktioniert die Kommunikation zwischen der Elektronik der Maschine und dem schwarzen Socken?

Das sind die Fragen, welche die Welt bewegen. Keine Uni, kein Max-Planck-Institut, kein Fraunhofer-Institut forscht auf diesem Gebiet. Millionen von Hausmännern und Hausfrauen dagegen sind von dieser wichtigen Fragestellung betroffen. Tausende von Arbeitsplätzen könnten geschaffen werden mit einem Bauelement, das die Kommunikation unterbindet.

Nat√ľrlich, man kann auch aufgeben, so wie Du es suggerierst, sich mit grauer W√§sche abfinden, aber das w√§re Kapitulation. Hier muss ein Ruck durch die Mega-Perl-Gesellschaft gehen. Jawoll!


__________________
¬© J√ľrgen Locke

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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hey, falsch liegst Du!

Wer spricht denn hier von grauer W√§sche? Bunte - schreiend in allen Farben - geh' in den n√§chsten Drogeriemarkt und w√§hl Dir welche nach Lust und Geschmack aus - und Deine W√§sche wirbelt Dir in der Zentrifuge rum, dass Dir h√∂ren und sehen vergehen wird! Hinterher noch ab in den Tumbler und die Farbe kommt sicherlich eine Spur heller raus als sie urspr√ľnglich im nassen Farbbad gelegen hat!

Das ist die Kunst des Waschens! Nicht verwaschen, sondern einwaschen mit Farbe! Nicht reinwaschen, sondern "scheinwaschen" und alles glänzt wie neu an der Sonne!

W√ľnsch' Dir einen kommunikationsgesegneten Waschtag!
Schakim
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george
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Hi Schakim,

die meiste W√§sche ist bei mir bunt! Das ist ja der Punkt. Ausgerechnet dann aber, wenn einmal in Monaten weisse W√§sche da ist, dann ist auch der Socken in der Maschine vergessen und dann ist auch die Maschine auf 90 Grad eingestellt . Hier muss entweder ein W√§schegeheimdienst oder aber eine geheimnisvolle elektronische Macht vorhanden sein. K√∂nnte es sein, dass Du dahinter steckst? Du machst Dich verd√§chtig mein Lieber. Gerade Dein Einsatz f√ľr ausschliesslich Buntes bringt Dich in Tatverdacht.
Merke: Es sind immer die total Unbeteiligten, die ins Visier kommen.
Aber: Manchmal landet man so auch einen Volltreffer.
Also: Gib's zu. Du bist der Dritte Mann! Sockenattentate aus√ľbend auf weisse W√§sche.

Ich jedenfalls wasche meine Hände in weissbunter Unschuld.
Und: Versuch nicht, Dich rauszureden!



__________________
¬© J√ľrgen Locke

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silverbird
Manchmal gelesener Autor
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hallo ihr zwei Waschm√§nner (nicht -b√§ren). Euch zuzu(lesen), wie ihr euch √ľbers W√§schewaschen unterhaltet, ist √§usserst am√ľsant. Bei uns in der Schweiz gibt es jeweils Kleidersammlungen. Da kann man die ausrangierten Kleider in S√§cken verpackt an die Strasse stellen. Weiss nat√ľrlich nicht genau, ob diese dann bei Euch landen, also in erster Linie bei denen, die immer wieder schwarze Socken in die weisse W√§sche geben. Werde mich gern danach erkundigen, wenn ihr beide es w√ľnscht.
Liebe Gr√ľsse
silverbird

__________________
es gibt immer Lichter in der Nacht, auch wenn die Augen sie erfinden m√ľssen.
John Steinbeck

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