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Leselupe.de > Kurzprosa
Schwarze Witwe
Eingestellt am 27. 01. 2001 22:12


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Haggard
Wird mal Schriftsteller
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Schwarze Witwe


Alles war so schnell gegangen. Vor einigen Stunden hatte er noch in seinem Wagen gesessen und wollte zu Frau und Kind nach Hause fahren.
Pl√∂tzlich kam dieses h√ľbsche junge Ding auf dem Gehweg angerannt und war einfach zu ihm auf den Beifahrersitz gestiegen, als er an der roten Ampel gewartet hatte.
Hysterisch hatte sie ihn angeschrieen, er solle doch das verdammte Gaspedal durchtreten, da ihr Freund sie verfolgte und wieder windelweich pr√ľgeln wollte.
Sie sah erschöpft und mitgenommen aus, also glaubte er ihr.
Hilfsbreit (in jeder Form) hatte er sich ihrer angenommen.
Das ganze hatte in diesem Hotelzimmer geendet, in welchem er jetzt nackt auf dem Doppelbett lag.
Ekstatisch hatte er sie eine Stunde am St√ľck gev√∂gelt und zum Schluss den ganzen Frust seiner √∂den Ehe aus sich herausgespritzt.
Mit offenen Augen lag er auf dem Bett und starrte zur Decke.
Der Radiorecorder auf dem Nachtk√§stchen verk√ľndete blechern die 20:00 Uhr-Nachrichten:
‚Äě...War die gesuchte Serienm√∂rderin Donna Black, welche in Ermittlerkreisen auch die schwarze Witwe genannt wird, den Fahndern knapp entkommen. Sie war zu Fu√ü gefl√ľchtet und verfolgt worden, als sich pl√∂tzlich ihre Spur verlor. Zur Beschreibung der Frau...‚Äú
Gefahr! Lebensgefahr! Eine Warnung! Alle Alarmglocken in seinem Kopf h√§tten lautstark zu l√§uten begonnen, wenn sein K√∂rper nicht vor einigen Minuten von einer bestialischen Furie in einem Akt blutr√ľnstiger Gewalt regelrecht dahingeschlachtet worden w√§re. Sein Bauch sah aus, als h√§tte ein Arzt mitten in der Obduktion einfach die Lust an der Arbeit verloren und den gesamten Inhalt der Bauchh√∂hle in einem Wutanfall auf dem Leichnam verteilt. Am Hals und im Gesicht war mit dem Messer ebenfalls flei√üig gearbeitet worden. Was vom Gesicht noch √ľbrig war, zeigte eine verzerrte Totenfratze, die scheinbar kurz vor dem Ableben das schlimmste gesehen hatte, dass sich ein Mensch vorstellen kann.

P.S.: Keine große Geschichte. Will euch allen damit nur eine Sache nahe bringen, die mir echt am Herzen liegt: TRAU NIEMALS EINER FRAU!

(Falls sich jemand die Frage stellt, warum ich dieses Ding nicht bei Kurzgeschichten oder Erz√§hlungen gepostet habe. Das liegt daran, dass ich hier das Publikum als ein bisschen "empf√§nglicher" f√ľr dieses Thema fand)

__________________
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Ralph Ronneberger
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Spricht das nun f√ľr oder gegen das Publikum

Hallo Haggard,
ich finde, Du hast schon Besseres geschrieben. Um zu der zweifelhaften Erkenntnis zu gelangen, keiner Frau trauen zu d√ľrfen, mu√ü man sich von ihnen nicht gleich den Bauch aufschlitzen lassen. Frauen haben, wenn sie den M√§nnern ans Leder wollen, meist ganz andere Methoden. Solch bestialische Schl√§chtereien sind ja wohl eher M√§nnersache. Das hat etwas mit dem Sexismus des Mannes zu tun. Soviel ich wei√ü, t√∂ten Frauen aus allen m√∂glichen Motiven heraus, aber nicht des sexullen Kicks wegen. Oder kann mich da jemand eines Besseren belehren?

Gruß Ralph
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Haggard
Wird mal Schriftsteller
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Hi Ralf

Ich habe diese Geschichte schon vor längerem geschrieben.
Nur war sie in der "Urform" meiner Ansicht nach zu lang f√ľr die Leselupe.
Was hier nun zu bewundern ist, ist im Endefekt nur eine
"verst√ľmmelte" Version des Originals. Manche Zusammenh√§nge
sind deshalb nicht so klar, wie sie eigentlich sein sollten.
Deshalb, so vermute ich, gefällt dir die Geschichte auch nicht so gut, wie einige meiner anderen.

Zu deiner Frage, ob das jetzt f√ľr oder gegen das Publikum
spricht: Ich meinte das weder positiv, noch negativ. Unter der Rubrik "Sonstiges" ist halt öfter was zu lesen, das mit
Mord und Totschlag endet. In einem anderen Forum hätte ich
vielleicht die zartbesaitete Leserschaft schockiert.

Bis demnächst

Haggard

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Renee Hawk
???
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√§hm, ich denke ich habe den Satz "Traue niemals einer Frau" √ľberlesen, bzw. aus meinen Augen verloren.

Wäre es nicht besser zuschreiben: "Traue niemals einem Anhalter" oder irgendwas ähnliches. Das mit der " .. niemals einer Frau" finde ich ziemlich Oberflächlich und/oder engstirnig. Oder habe ich da eine verkappte Ansicht?


Liebe Gr√ľ√üe

Reneè

PS.: Ich f√ľhlte mich aber nicht als Frau angesprochen das zu schreiben, sondern als Mensch. Wollte ich nur noch schnell erw√§hnt haben.

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Haggard
Wird mal Schriftsteller
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Hi bignose

Wie schon gesagt, in der längeren Version wäre alles ein
bißchen klarer gewesen.
Aufgrund der K√ľrze kann, da√ü mu√ü ich zugeben, wirklich der
Eindruch entstehen, daß ganze sei ein bißchen platt.


Hi Renee

Es klingt vielleicht ein bißchen hilflos, aber daß mit dem
"Trau niemals einer Frau" sollte als kleine sarkastische
Anmerkung am Schluss stehen und nicht den Sinn der ganzen
Story beschreiben.

Bin √ľbrigens kein Frauenfeind, hab selber zwei!
...Frau und Tochter, bin mir sicher, du hast nichts anderes
gedacht.
__________________
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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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*schlägt sich vor den Kopf*
na klar, Sarkasmus - Mensch ich habe den Unterton nicht gelesen.

*sch√ľttelt den Kopf √ľber sich selbst*
habe ich wieder mal was gelesen ohne zwischen den Zeilen zu lesen?

*schaut sich die Sache nochmal an*
nun ist es klar wie Klo√übr√ľhe
*ein grinsen zieht √ľber ihr Gesicht*

Recht hast Du ...

Liebe Gr√ľ√üe

Reneè

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