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Leselupe.de > Horror und Psycho
Schwarzer Gott
Eingestellt am 18. 06. 2007 16:49


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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Jan 2003

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Habe der Geschichte mal eine kleine Überarbeitung angedeihen lassen. Ich hoffe, sie liest sich jetzt besser.
Viel Spaß beim Schmökern.
PS: Neuer Titel, naja versteht sich von selbst.






rex nemorensis



Ich sage, es gibt eine Grenze, eine gedachte Linie, die von der Oder und hinter Berlin direkt nach Norden geht und dort die lange, müde Brandung der Ostsee kreuzt. Jeder Motor, der in der Finsternis der Nacht diese Grenze überquert, gibt aus unerfindlichen Gründen seinen Geist auf. Der Auspuff fängt an zu scheppern; das Fernlicht verblasst.
Aus.
Der Wagen gleitet lautlos in die Dunkelheit.


Genau genommen ist Briel enttäuscht, dass er noch am Leben ist, als sich die kleine Stadt wie eine Lügnerin vor ihm ausbreitet. Er stinkt nach fauler Erde, Schweiß, Angst und Dunkelheit, und er schleppt sich müde die Hauptstraße entlang.
Die Geräusche im Wald haben ihn vorsichtig gemacht; die Waldwesen, das Knacken im Unterholz. Als würde er beobachtet werden, hat er sich wie ein ängstliches Tier nah der asphaltierten Straße entlang geschlichen. Der Weg hierher war eine Tortour; nicht nur, seit der Wagen, einige Kilometer entfernt, plötzlich stehen geblieben ist. Schwere und feuchte Erde klebt ihm an den Sohlen und macht jeden Schritt zu einer Mühsal.
Er ist Briel, sagt er sich immer wieder.
Er ist Briel und sie werden ihn hier nicht klein kriegen!

In der Dunkelheit weht Moorgeruch herüber. Ein schwerer, stinkender Atem, der sich dem Mann mit dem schwarzen Gepäck überstülpt und ihm die Luft abschnürt. Als er den Schlips um seinen Hals lockern will, bricht etwas aus dem Unterholz und jagt jaulend an Briel vorüber…

Es könnte eine Nacht wie jede andere sein, möchte man meinen, eine ruhige Nacht, in der alles schläft, bis ein Fremder die Straße herunter kommt und an dem einzigen Hotel in der Stadt an die Tür schlägt, einem Hotel, das gar keines ist. Man sollte meinen, es erwarte einen nur das Schlaflied, das ein junges Mädchen aus einem halb geöffneten Fenster über die Stadt singt.
In Wahrheit erwartet einen ein Bauerntrampel von einem Ort, bis an die Halskrause besoffen, mit hell erleuchteten Fenstern, als würde in jedem verdammten Haus eine Hure wohnen.
In dem Schankraum stinkt es nach Bier, starkem Tabak und noch etwas Süßlichem, vielleicht Lakritz, vermischt mit kariösem Speichel. Briel reißt sich zusammen, um nicht auf der Ferse kehrt zu machen. Das ganze Lokal beäugt ihn argwöhnisch, bis er an den Tresen tritt. Eine junge Frau mit einer Scharte mitten durch die wulstige Operlippe kommt auf ihn zu. Briel sieht nur die Scharte und ist angewidert.
„Sie kommen wegen der Moorleiche, oder?“
Briel ist nicht im Geringsten verblüfft.
„Sonst kommt doch keiner her“, sagt er kühl.
„Andere sind gekommen“, antwortet sie.
Unverwandt betrachtet Briel die Scharte in ihrer Lippe. Sie entstellt die Frau; lässt sie dumm und brutal aussehen. Die blonden Haare hat sie auf altmodische Art zu einem Knoten hochgebunden.
„Kommen Sie“, sagt die junge Frau distanziert.
„Wohin?“
„Auf Ihr Zimmer.“
Briel folgt ihr. Sie hat von der Moorleiche gesprochen, angeblich ein Kind. Er ist kein Polizist, aber er hat schon viele Leichen gesehen. Sie machen ihm keine Angst. Sie sind tot.

Es geht aus dem Schankraum heraus und über die Straße, über einen Hinterhof ohne Licht. Briel steht plötzlich in einem Zimmer, dem nur eine Kerze eine Hoffnung von Helligkeit verleiht.
„Bleiben Sie“, fragt die junge Frau in der Tür.
Briel nickt.
Ohne sich zu entkleiden legt er sich längst auf das Bett und wartet auf den Schlaf. Er versucht sich die Erinnerung an die Frau zurück zu rufen. Aber er sieht nur die Scharte über ihrer Lippe. Als hätte man ihr dort mit einer rostigen Klinge…
Dieses schreckliche Bild verfolgt ihn bis in seine Träume.

Es ist noch nicht Tag, als ihn Schreie aufwecken, und er ist nicht ganz wach oder glaubt es jedenfalls für die ersten zehn oder zwanzig Minuten. Man hat an die Tür geschlagen und im ganzen Haus gehen die Lichter an. Überall werden die gleichen Worte gebrüllt, ähnlich einer Prophezeiung. Nur als sie an Briels Tür kommen und sie rüde aufstoßen, schweigen die Männer und leuchten mit ihren Taschenlampen in die Dunkelheit hinein. Ihre Blicke scheinen verängstigt, und sie starren Briel gerade und misstrauisch an. Niemand fordert ihn auf oder richtet ein Wort an ihn. Alles geht schweigend und geheimnisvoll von statten. Selbst die schweren Gummistiefel wispern nur über die Holzdielen im Flur, und es riecht nach verbranntem Teer, als hätte jemand Fackeln angezündet.

Briel stolpert hinter der Frau mit der Scharte her. Sie trägt eine graue Wattejacke über dem Nachthemd, wie alle Frauen, die auf die Straße treten; hinter ihren Männern, die sich mit Heugabeln und Schrotgewehren bewaffnet haben. Der Gestank von verbranntem Teer bereitet Briel Kopfschmerzen und verstärkt die Ahnung eines bevorstehenden Verbrechens noch.
„Was geht hier vor?“, fragt er in die bedrückende Stille hinein.
„Er ist da draußen“, sagt einer und wendet sich ab.
„Das Mädchen hinter den Hühnerställen…“
„Bei den Hunden…“, zischt eine Frau.
„Hinten bei den Hunden…“
Das Gekläff der Köter schallt durch die Nacht und geht Briel durch Mark und Bein. Am Maschendraht beginnen die Ersten zu rennen und Briel fällt in den hastigen Schritt ein. Die Taschenlampen und Fackeln drängen sich um einen Punkt und verjagen die Finsternis. Briel stolpert mehrere Male, bis er in dem flackernden Lichtkegel steht und gerade noch einen entsetzten Blick auf das Schreckliche wirft, bevor jemand eine Decke darüber werfen kann. Es ist ein Kind.
„Mein Gott…“
Die Frau mit der Scharte packt Briel und hält ihn fest.
„Er ist noch hier!“
„War das ein Hund?“, keucht Briel.
„Nein“, sagt sie kehlig.
Von fern hört man Schreie und Schüsse. Das schwere Donnern von Schrotladungen, die in der Schwärze der Nacht wie Blitzschläge aufleuchten. Eisenketten rattern durch Metallösen und das Gekläff der Hunde schwillt zu einem ohrenbetäubenden Jaulen an.
„Haltet die Hunde fern!“
Mit einem Mal strömen die Tiere, übereinander springend und hetzend, wie eine lebendige Flut aus dem Dunkel des Maschendrahtgeheges heraus. Die Meute rauscht atemlos vorüber, und Briel spürt einen Luftzug, der ihn erschauern lässt.
„Wir müssen ihn haben, bevor er in den Wald geht“, ruft jemand und drückt Briel ein Kantholz in die Hände.
Sie laufen, sie stolpern, und das Aufblitzen und Donnern der Schrotgewehre kommt näher. Einer reißt Briel an der Schulter zurück.
„Dort“, schreit er. Briel sieht für einen Augenblick einen Schatten, der gebückt über das Feld hastet. Wie gefesselt hüpft das schwarze Ding in den Lichtkegel einer Taschenlampe, und vier oder fünf Gewehre gehen gleichzeitig los.
Das gleißende Licht blendet Briel. Für Sekunden sieht er nichts und hält die Hand schützend vor die Augen.
Stille tritt ein und die Männer stehen um etwas herum und bekreuzigen sich. Als Briel hinzutreten will, sieht er nur für einen Augenblick etwas seltsames, bevor die Männer sich hastig dicht zusammendrängen und ihm den Blick verstellen.
Einer lädt sein Gewehr, als ihm Briel über die Schulter sehen will.
Dann jagt er die doppelte Schrotladung auf das Ding am Boden ab.

„Geben Sie mir das Handtuch.“ Die junge Frau ist bei ihm, als wenn es das Natürlichste von der Welt wäre.
„Was gestern Nacht geschehen ist…“
Briel hat seinen Kopf in eiskaltes Wasser versenkt und greift nach dem Handtuch.
„Das ist nicht der richtige Augenblick“, sagt er.
Die junge Frau mit der Scharte nickt. Briel ist nicht schön. Seine Brust ist eingefallen, aber nicht ohne Muskeln. Sie schaut ihn an und kneift die Augen zusammen.
„Wo hat man die Leichen hingebracht?“, fragt Briel, aus dem Fenster blickend.
„Es gibt ein Kühlhaus am Ende der Straße“, flüstert sie. Briel lacht bitter.
„Im Kühlhaus! Natürlich…“
Es fällt ihm ein, dass er eigentlich hier ist, um eine Moorleiche zu untersuchen. Ein Kind, das vermutlich fünfhundert Jahre im Moor gelegen hat, bevor man es gefunden hat. Es liegt jetzt im Kühlhaus.
Und es ist nicht allein...


Die kleine Gestalt auf dem Metalltisch scheint zu frieren und umklammert die dürren Knie mit den Armen. Irgendetwas lässt Briel sofort an eine Hinrichtung denken, an ein düsteres Ritual, und er notiert es sich, obwohl er noch keine Beweise hat. Die Beine sind nackt wie die Oberarme. Die Farbe der Haut scheint kupferbraun bis schwach violett. Briel notiert alles, auch dass es Rückstände unter den Fingernägeln gibt, die er für eine Datierung nutzen wird. Mit einer Pinzette untersucht er den Mundraum auf Relikte, die auf eine Bestattung hinweisen könnten. Schließlich befühlt er vorsichtig die Körperstruktur und runzelt die Stirn.
Er richtet sich auf, und als nächstes notiert er sich, dass die Knochenstruktur weitestgehend in Takt ist, und er setzt Fragezeichen dahinter. Fragezeichen, die ihm Zeit geben, nachzudenken. In seinem Kopf wälzt er einen Katalog über den Säuregehalt der Moore. Er ist sich sicher, dass diese Knochen nicht dort sein konnten, dass sie nicht dort sein durften, wenn diese Leiche an die fünfhundert Jahre in einem Moor gelegen haben soll. Die Gerbsäure hätte den Kalk in den Knochen längst zersetzt.
Er wischt sich den Schweiß von der Stirn, obwohl ihm kalt ist. Aus dem Nebenraum hört er Stimmen.
Langsam geht er zu einer Verbindungstür und lauscht.
Die Stimmen scheinen leiser zu werden, sich zu entfernen und doch erscheinen sie ihm bedrohlich nah. Die Erinnerungen an die letzte Nacht lassen ihn nicht los. Er hatte etwas gesehen, kurz bevor die Schrotladung auf das Ding am Boden losging. Narben vielleicht oder Nähte, er weiß es nicht. Es hatte schwarze Haut, darüber ist er sich fast sicher, auch wenn die Dunkelheit der Nacht ihn immer wieder zweifeln lässt.
Vielleicht war es ein Tier, denkt er. Irgendein schwarzes Tier…

Es ist kälter im Raum nebenan und die Stimmen entfernen sich weiter. Mitten im Raum steht eine Bahre. Er erkennt sofort die Decke, die darüber liegt und in die etwas eingewickelt ist. Das gleiche Bild wie im Raum nebenan, denkt er, die gleiche Stellung. Er befühlt die Decke, die sie heute Morgen noch über das Kind geworfen haben und den darunter verborgenen Körper. Er ist klein, die Knie liegen angewinkelt in den verschränkten Armen. Er schlägt die Decke zurück und hält sich die Hand vor den Mund.
Er kann kaum atmen. Der Anblick geht ihm unter die Haut, und er muss sich zusammenreißen, um nicht augenblicklich davon zu stürzen. Das Kind hatte sich vor dem Schrecklichen zu einer Kugel zusammengerollt, hatte das Gesicht zwischen Knien und Oberarmen vergraben und sich so klein wie möglich gemacht, als der Angriff stattfand.
Die Bissspuren laufen ihr über den Rücken, Gesicht, Arme und Beine. Ihre Kleidung ist fortgerissen.
Briel lässt die Decke zurück sinken und sorgt dafür, dass sie das Kind ganz bedeckt.
Dann dreht er sich um und hat das Gefühl, als hätte sich hinter ihm etwas bewegt. Etwas liegt dort, in die Ecke geworfen, in einen Sack für Tiernahrung verschlungen.
Briel muss es sehen. Einen Augenblick lang ist er wieder in der Nacht, dort draußen bei den Männern und schaut ihnen über die Schulter. Es waren Narben, denkt er sich oder Nähte…
… und die Haut, sie war schwarz…
Er schreit, als sich ihm eine Hand auf die Schulter legt.
„Mein Gott, sind Sie verrückt geworden?“
Briel muss sich zusammenreißen, dem Mann, der hinter ihn getreten ist, nicht an die Gurgel zu gehen.
„Was haben Sie unter dem Sack? Ist es…? Ist das das Ding, das ich gestern Nacht gesehen habe?“
„Was haben Sie denn gesehen?“, kommt die vorsichtige Frage, und der Mann im weißen Kittel geht an ihm vorbei und hebt den Sack in die Höhe.
Nichts, nur Kleidungstücke liegen auf dem Boden und bilden einen kleinen Hügel.
Briel schüttelt den Kopf, als wolle er ein Schwindelgefühl vertreiben.
„Sie haben mich heute morgen in dem Durcheinander sicher nicht bemerkt“, sagt der Mann mit betroffener Miene.
„Mein Name ist Seils und ich bin der arme Hund, der sich um das hier alles kümmern muss.“
„Arzt also“, sagt Briel.
„Arzt, Pathologe, Veterinär“, er seufzt, „wie auch immer sie es nennen wollen.“
„Briel.“
Die Männer geben sich die Hand.
„Ach, der Mann, der die Moorleiche untersuchen soll. Da haben Sie sich einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht.“
Briel nickt. „Das kann man wohl sagen.“
„Sind Sie da drüben fertig“, fragt der Arzt und schließt die Verbindungstür.
Briel zieht die Augenbrauen misstrauisch zusammen.
„Wollen Sie mich nicht fragen, wie ich hier herein gekommen bin?“
Der Arzt sieht aus, als würde er lachen, wenn die Umstände andere wären.
„Wir sind hier auf dem Land, mein Freund“, seufzt er, „ da hört man irgendwann auf, solche Fragen zu stellen. Hier kommt jeder überall hin, zum Kaffee, auf ein Bier und das auch schon mal vor dem Mittag. Das sind hier alles einfache Gemüter. Die würde eine abgeschlossene Tür nur auf falsche Gedanken bringen.“
„Wir lange leben Sie schon hier?“, fragt Briel.
„Schon immer.“
Zum ersten Mal lächelt der Arzt.
„Schon immer, mein Freund.“

„Sie wollen da doch nicht allein raus gehen?“
„Ins Moor?“, fragt Briel. „Seils meinte, es gäbe einen Wanderweg.“
Lydia stellt sich ihm in den Weg, und er sieht wieder die Scharte, die ihr mitten durch die Oberlippe geht.
„Sieht diese Stadt für Sie aus, als ob irgendjemand hierher kommt, um zu wandern?“, fragt sie misstrauisch.
Briel muss lächeln.
„Niemand kommt hierher, richtig“, fragt er.
„Und niemand ist geblieben.“
Briel fühlt etwas wie eine elektrische Entladung, die sich zwischen ihnen aufbaut. Sie lächeln sich an, obwohl es nichts zu lächeln gibt. Gestern Abend war sie ihm noch hässlich und brutal vorgekommen, wie ein Landei, das er nicht mal ansehen würde, wenn es um sein Leben ginge.
Die Ereignisse der letzten Nacht scheinen alles verändert zu haben.
„Also gut“, sagt er. „Wir müssen ungefähr da hin, wo sie die Moorleiche gefunden haben.“
„Es ist weit“, flüstert Lydia und atmet ihn an.
Ihre Blicke verbeißen sich ineinander.
„Wir müssen uns nicht beeilen“, flüstert Briel,
„das Moor wird uns schon nicht davon laufen.“

Die Sonne bricht durch das dichte Fichtennadeldach über ihnen und heizt den Waldboden auf, so dass Nebelschwaden aus Kondenswasser aufsteigen. Die Feuchtigkeit legt sich auf ihre Gesichter, und sie ziehen ihre Jacken aus und binden sie um ihre Hüften, wie Kinder bei einem Klassenausflug.
Jemand hat Gesichter und Herzen in die Bäume geritzt. Sogar soweit draußen, nachdem sie schon Stunden unterwegs sind, finden sich diese Relikte immer wieder, wie Wegzeichen.
„Was sind das für Gesichter?“, fragt Briel atemlos, nachdem sie einige Meter gerannt sind. Lydia stützt sich an einem Baumstamm ab und sieht ihn herausfordernd an.
„Das haben wir als Kinder gemacht“, sagt sie. Briel geht zu ihr und stützt seinen Arm über ihrer Schulter an dem Baum ab, an dem sie lehnt.
„So, als Kinder?“ Briel öffnet seinen Hemdkragen. Er beobachtet ihre Wangen, die sich von der Anstrengung leicht gerötet haben.
„Und die Herzen?“ Er versucht nicht auf die Scharte auf ihrer Lippe zu schauen.
„Die haben wir später gemacht“, ihre Augen blitzen, „viel später.“
Briel drückt sich an sie und vergräbt sein Gesicht in die tiefe, heiße Neige unter ihrem Kinn.
Wie benebelt bemerkt er über ihrer Schulter eines der in die Rinde geritzten Gesichter. Ein zittriges Oval, das Kreuze anstatt Augen hat und einen geschwungenen Mund, der durch Querstriche wie zugenäht wirkt. Die Ohren hat der Künstler vergessen, und das, was auf den ersten Blick Haare darstellen könnten, zieht sich wie Narben tief in das Gesicht hinein.
Als sie zu Boden sinken, wälzt sich Briel auf die junge Frau, um nur dieses Gesicht nicht sehen zu müssen;
dann hört er endlich auf zu denken.

„Diese Leiche kann niemals fünfhundert Jahre alt sein!“
Briel steht im Büro des Dorfpolizisten und hat die Hände auf den Schreibtisch gestemmt. Der Polizist sitzt zurückgelehnt im Lehnstuhl und dreht einen Bleistift mit den Fingerspitzen.
„Dann sind Sie wohl umsonst hergekommen“, sagt er lässig. Briel schüttelt den Kopf und sieht den Polizisten fordernd an.
„Sie begreifen nicht ganz. Das Mädchen kann höchstens zwanzig, dreißig Jahre da draußen gelegen haben“, sagt er energisch.
„Also ein Unfall…?“
Briel versteht nicht, wie jemand so schwer von Begriff sein kann.
„Ich meine, mein Gott, das müssen Sie mir sagen! Wurde jemand vermisst? Wie sieht es mit Akten aus? Gibt es jemanden, der sich erinnert?“
„Jetzt bleiben Sie mal ruhig…“
„Ruhig bleiben?“ Briel ist aufgestanden und gestikuliert mit den Händen.
„Letzte Nacht hat es hier einen Mord an einem kleinen Mädchen gegeben, und ich habe da draußen etwas gesehen, das mich ganz und gar nicht an einen Unfall glauben lässt. Dann haben wir hier ein Mädchen, vermutlich im selben Alter, das in den Sümpfen verschwunden ist, und an das sich anscheinend niemand erinnert!“
Briel schlägt die Fäuste auf den Schreibtisch.
„Jetzt sagen Sie mir noch mal, dass ich mich beruhigen soll!“

Es ist Nacht. Im strahlenden Mondlicht funkelt Lydias Schulter ihn an, und Briel lauscht auf ihre Stimme. Sie redet im Schlaf.
Ihre Worte sind Balsam. Sie sagt, er solle bleiben. Er, Briel.
Er soll nicht weggehen.
„Geh nicht!“
Briel rutscht von ihr fort und stielt sich aus dem Bett, in dem sich Lydia einkuschelt und mit einem Mal ruhig und wortlos bleibt.
Briel bleibt stocksteif stehen.
Dann redet sie weiter, unverständlichen Kram, und Briel ist in seinen Hosen, und er hört gerade noch zwei Worte, die ihn bis ins Mark erschauern lassen.
„Der König im Wald“, nuschelt sie.
Mit einem Mal ist Briel wie elektrisiert. Er setzt sich aufs Bett und streichelt vorsichtig ihre Schulter.
„Lydia. Was ist mit dem König im Wald?“, flüstert er und versucht sich in ihren Traum zu stehlen.
„Komm mit in den Wald, dann zeig ich ihn dir.“
„Ist es weit?“, flüstert Briel.
„Nicht weit.“ Ihre Beine bewegen sich und stoßen die Bettdecke fort. Ihre Haut ist weiß und reflektiert das Mondlicht. Briel bläst sich den Schweiß von der Oberlippe.
„Sind wir schon da“, fragt er leise.
Lydia lächelt im Schlaf.
„Ja“, flüstert sie geheimnisvoll. „Kannst du ihn nicht sehen?“
Briel starrt in die Dunkelheit, und vor seinem inneren Auge tauchen wieder die Erinnerungen an die letzte Nacht auf. Er spürt, wie sein Herz rast und wie seine Hände zittern.
„Ich will zurück“, sagt er, als müsse er sich selbst beschwören. Lydia bleibt im Schlaf ganz ruhig.
„Es ist zu spät“, sagt sie.
„Er hat uns schon gesehen…“

Das Kühlhaus ist in der Nacht abgeschlossen. Sicher, denkt Briel, weil um diese Uhrzeit niemand auf einen Kaffee oder ein Bier vorbei kommt. Diese Heuchler, denkt er sich. Nach seinem Besuch bei dem Polizisten hat er vermutlich an jede denkbare Haustür geschlagen und sich nach dem Mädchen erkundigt. Wie sie hieß, ob man sich an sie erinnern würde. Alle haben ihn nur angeglotzt, als ginge es raus auf die Kuhweide.
Niemand sagt etwas. Niemand weiß etwas.
Als die Tür unter dem stetigen Druck des Brecheisens stöhnend nachgibt, verwandelt sich Briels Übermut mit einem Schlag in blankes Entsetzen. Was hat er sich eigentlich dabei gedacht? Er hat nicht einmal eine Waffe, und die gähnende Schwärze hinter der Tür fließt mit einem mal wie eiskaltes Wasser über ihn und droht ihn mit ihrer Unergründlichkeit zu ertränken. Was, wenn dort drinnen…? Dieses Gesicht, das er gesehen hat, die Narben, die schwarze Haut. Was, wenn das Ding tatsächlich dort drinnen ist?
Briel packt das Brecheisen fester und stolpert in die Dunkelheit.

Die Neonröhren flackern auf und lassen die Schatten tanzen. Briel hat keine Zeit, um sich zu fürchten. Hastig tritt er zu der Moorleiche des Kindes und wandert mit den Fingern über die kupferbraune Haut. Das sind nicht die Anzeichen einer Jahrhunderte andauernden Konservierung durch die Gerbsäuren in den Moorschichten. Es sind Quetschungen, die sich wie gewöhnlich blau bis violett färben und sich schließlich durch Fäulnisbildung in eben jenes Kupferbraun verwandelt haben, das so leicht mit der Färbung alter Moorleichen zu verwechseln ist.
Briel spannt mit Daumen und Zeigefingern die Haut;
Quetschungen, die von Bissspuren herrühren. Die gleichen Bissspuren, wie bei dem Mädchen von letzter Nacht.
Hastig stürzt er zu der Verbindungstür zum gegenüberliegenden Raum und reißt sie auf.
Die Neonröhren klimpern, und Briel erstarrt, als er eine Zeichnung an der Wand gegenüber aufleuchten sieht. Jemand muss sie am Nachmittag, nachdem er mit Seils den Raum verlassen hat, hinterlassen haben.
Es ist das gleiche Bild! Das Bild in den Bäumen, das die Kinder hineingeritzt haben. Dieses vernarbte Gesicht, das kaum noch an das Ebenbild eines Menschen erinnert. Briel weicht zurück.
Es ist eine Warnung, denkt er, und hastig schaut sich Briel um, ob er allein im Raum ist.
Aber er reißt sich zusammen. Er ist Briel, sagt er sich. Er ist Briel, verdammt noch mal, und er zwingt sich Schritt um Schritt zu der Bahre, auf der die Decke noch immer über den Körper des Kindes geschlagen ist.
Er muss sich vergewissern. Er muss es noch einmal sehen.
Und als er die Decke zurück schlägt, weiß er, dass er nie hier sein wollte.

„Er ist ein Gott, nicht wahr?“
Briel starrt auf das Ding auf der Bahre, das im Neonröhrenlicht wie ein Mensch aussieht.
Operationsnarben breiten sich über das Gesicht aus, wie die ersten Nähversuche einer Dreijährigen.
Seils steht in der Tür und hinter ihm der Polizist. Briel wendet sich entsetzt von der Kreatur auf der Bahre ab und starrt sie kreidebleich an.
„Ein König, meinen Sie!“
Seils lächelt nachsichtig.
„Sehen Sie, ich sagte Ihnen doch, dass das hier alles einfache Leute sind. Sie gehen zur Arbeit, sie gehen abends einen Trinken und auch sonst gibt es nicht viel in ihrem Leben.“
Der Arzt faltet die Hände wie zum Gebet.
„Sie brauchen eben etwas woran sie glauben können und für das es sich lohnt…“, er stockt einen Augenblick, „…zu leben.“
„ZU LEBEN?“ Briel blickt ihn fassungslos an. „Was soll das heißen?“
„Die Leute brauchen einen Gott. Sie kommen aus der Stadt, Sie verstehen das nicht. Ihre Götter sind Leuchtreklamen und Aktienpakete, die Sie auf ihren Konten anbeten.“ Abfällig schaut der Arzt Briel an und zieht die Mundwinkel nach unten.
„WIR haben einen LEBENDIGEN GOTT“, sagt er, „einen der atmet und vor dem sich die Leute fürchten. Die Kleinen flüstern seinen Namen. Die Alten kennen Geschichten von verschwundenen Kindern, die ins Moor gegangen sind und nie wieder kamen.“
Seils hält kurz inne und schaut zu dem Wandbild auf.
„Rex Nemorensis“, flüstert er.
„Er ist der Herr des Waldes…“
Briel sieht sich noch einmal um und schaut in das entstellte Gesicht.
„Aber Ihr Gott ist tot!“, stellt er im Augenblick der größten Furcht überheblich fest.
„Sie haben ihn selbst getötet!“
Der Polizist schüttelt den Kopf und schaut Briel nachsichtig an.
„Er wird auferstehen“, prophezeit er.
Seils nickt.
„Das haben Götter so an sich.“
Briel versteht nicht. Er schaut sich um, sieht die Zeichnung an der Wand, die jemand aufgemalt hat, als wolle er einen Schlachtplan entwerfen. Der Gedanke ist so absurd, dass sie nicht glauben, dass er darauf kommen könnte. Die schwarze Haut war nichts weiter als der Schlamm des Moores. Und die Zeichnung an der Wand ist…
Mein Gott!
…eine Schablone…
…für seine Wiedergeburt…

Er ist Briel!
Und er reißt die Decke von dem toten Körper und schleudert sie in dem Augenblick auf Seils, als der eine aufgezogene Spritze in seinen Rücken rammen will. Der Arzt stürzt zur Seite und rammt den Polizisten, der mit geladener Waffe links hinter ihm steht. Beide gehen zu Boden. Der Schuss donnert an Briel vorbei in die Wand. Briel springt mit beiden Füssen voran auf den Brustkorb des Polizisten zu, der die Waffe erneut auf ihn richten will. Rippen brechen, und wie aus einem Luftballon entweicht die Luft aus den Lungen des Polizisten. Er krümmt sich im selben Augenblick, als Briel nach dem Kopf des Arztes tritt. Ein Schmerzschrei schallt durch den Raum.
Der Arzt will ihn fassen.
Briel springt…
…und ist vorüber.

Briel rast wie ein Irrer durch die Nacht.
Nur weg! Nur weg, schreit es in seinem Kopf.
Lydia sitzt auf dem Beifahrersitz und hat sich gegen seine Schulter gelehnt. Über ihrem Nachthemd trägt sie die Wattejacke, die sie gestern Nacht getragen hat, als sie hinaus liefen, um ihren Gott zu töten.
Sie wollten IHN, sie wollten ihn die ganze Zeit!
„Du hast nichts davon gewusst, oder? Sag mir, dass du nichts davon gewusst hast!“, schreit er.
Sie starrt ihn an, und für einen Augenblick wünscht sich Briel, er hätte dem Polizisten die Waffe abgenommen.
„Ich werde ein Kind von dir haben“, sagt sie verträumt und schaut wie zu einer Ikone zu ihm empor.
„Und ich werde dir das Kind opfern, wenn es soweit ist.“
Briel starrt sie an. Sie ist verrückt, schießt es ihm durch den Kopf. Sie sind alle wahnsinnig geworden!
Als er eine Kanüle in ihrer Hand sieht, schlägt er ihr mit der Faust ins Gesicht. Auf die Seitenscheibe spritzt Blut, und sie wischt sich mit der Hand über das Gesicht.
„Der andere dachte auch, dass er davon kommen würde“, flüstert sie. „Ich habe ihn geliebt, weißt du, genau wie dich…“
Briels Herz rast, und er spürt kaum den Stich, als sie ihm die Kanüle in die Innenseite seiner Schenkel drückt.
Er merkt die Betäubung, fühlt, wie sie sich in ihm ausbreitet. Er schreit. Mit aller Kraft kämpft er gegen die Müdigkeit an.
Wenn er nur fünfzig Kilometer durchhält, schafft er es vielleicht, denkt er.
Lydia greift ihm ins Lenkrad. Briel stößt sie mit aller Gewalt gegen die Beifahrertür.
Er muss durchhalten, denkt er.
Durchhalten!
Vielleicht fünfzig Kilometer, denkt er.
Vielleicht vierzig…
Er ist Briel um Himmels Willen!
Er ist …


Habe ich Ihnen eigentlich schon von dieser Grenze erzählt?
Eine gedachte Linie, die von der Oder und hinter Berlin direkt nach Norden geht und irgendwo östlich von Stralsund die lange, müde Brandung der Ostsee kreuzt.
Jeder Motor, der in der Finsternis der Nacht diese Grenze überquert, gibt aus unerfindlichen Gründen seinen Geist auf. Der Auspuff fängt an zu scheppern; das Fernlicht verblasst.
Aus.


Und der Wagen gleitet lautlos
…in die Dunkelheit…



__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Grünbein

Version vom 18. 06. 2007 16:49
Version vom 10. 04. 2009 17:08

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Rumpelsstilzchen
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Jetzt weiß ich, warum ich Dir nur Neun geben konnte:
Die Linie.
Es ist diese Linie, die so gar keinen Zweck in der Geschichte erfüllt, außer eben den Anfang und das Ende zusammen zu heften.

So sinnlos gerade, das nahm er krumm

__________________
Ich glaube
an das Gesetz
der kritischen Masse

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Marcus Richter
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Hey Rumpel,

meinst du die Linie, die von Berlin über Brandenburg direkt zur Ostsee verläuft? Das ist doch nicht nur Anfang und Ende!
Natürlich habe ich bei der Geschichte noch das Gefühl, dass sie ein Konstrukt ist, dass sie erst bei doppelter Länge richtig gut werden kann. Aber die Linie, Rumpel, die Linie!
Verstehst du nicht, am Schluss ist er auf dem Weg in die Freiheit, nach Mexico sozusagen, und dann ist da diese Linie, bei der jeder Wagen ausgeht.
Er hat es fast geschafft. Aber als sein Wagen bei dieser Linie ausgeht, scheiße, ich stell mir sein Gesicht dabei so deutlich vor.
Also, die Linie ist wichtig für den "Ätsch-Effekt". Du denkst, du bist besser als die anderen, aber schlussendlich holt dich das Schicksal mit seiner gewaltigen Fliegenklatsche ein.

Ich liebe sowas bei Horrorgeschichten,
Gruss, Marcus
__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Grünbein

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no-name
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Registriert: Not Yet

Hallo Marcus,

ich habe die Linie als so eine Art Grenze zwischen Rettung und Verloren sein verstanden. Außerdem ist sie ein perfekter Rahmen für deine Geschichte - ein wundervolles Stilmittel.

Das Dorf auf dem Land, der in sich abgeschlossenen Raum, in den Menschen von draußen keinen Zutritt haben und als Eindringlinge betrachtet werden, die den Dortfrieden stören, das ist ja ein bekanntes Versatzstück aus vielen Horrorgeschichten. Es gelingt dir wirklich klasse, Spannung aufzubauen und bis zum Finale zu steigern. Bei mir hat das jedenfalls funktioniert, ich habe deinen Text gebannt von Anfang bis Ende durchgelesen.

Ein paar sprachliche Kleinigkeiten sind mir trotz der Qualität deiner Geschichte aufgefallen, vielleicht kannst du mit meinen Anreguungen ja etwas anfangen:

Ich glaube es gibt drei Stellen in deinem Text, da schreibst du von "jemandem, der an die Tür schlägt". Schlagen diese Menschen wirklich oder klopfen sie eher, um Einlass zu bekommen? Wenn sie wirklich an die Tür schlagen, dann vermittelt das dem Leser natürlich eine größere Dringlichkeit - ich frage auch nur, weil mit die Wiederholung so aufgefallen ist.

quote:
Sie trägt eine graue Wattejacke über dem Nachthemd, wie alle Frauen, die auf die Straße treten;...
Gibt es den Begriff "Wattejacke"? Ich würde eher von einer "wattierten grauen Jacke" oder aber von einer "grauen Steppjacke" sprechen. ;-)

quote:
Briel springt…
…und ist vorüber.
würde ich in
quote:
Briel springt…
…und ist vorbei.
ändern.

Viele Grüße von no-name.

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Marcus Richter
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Danke nochmal, ihr zwei,

wie gesagt, ich würde das Ding gerne mal "länger" schreiben - sone schöne Novelle draus machen.

Die Hinweise werd ich dann einarbeiten. Vorallem auch Begriffe, die dann den Ostjargon beschreiben, wie Wattejacke, Bohnenkaffee und "Diamant". Man kann garnicht oft genug darauf hinweisen, dass es gesellschaftliche Räume gibt, in denen sich sehr lange Begriffe und längst vergangene Lebensart erhalten - die durchaus auch beängstigend sein können.
Soweit mein Traum von einer Novelle...

Auf die Idee für die Geschichte kam ich übrigens durch "Wickerman" - schlechter Film, aber gutes Klischee.

Gruss, Marcus
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"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Grünbein

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Gorgonski
Wird mal Schriftsteller
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Gut

Hallo Marcus

Deine Geschichte hat mir gut gefallen, man merkt, da Du ein routinierter Schreiber ist, dementsprechend flüssig lässt sich Deine Geschichte lesen.
An kleinen Flüchtigkeitsfehlern habe ich gefunden:

Gesicht schmieren und nackt einen Vortag über die Ausscheidungsorgane

Briel rutscht von ihr fort und stielt sich aus dem Bett,

für seine Widergeburt


Grüsse, Rocco
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dEr Heftchenliterat und Poet aus dem Erzgebirge

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