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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Schwarzer Tango
Eingestellt am 28. 02. 2004 18:40


Autor
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Brana
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2004

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Dies ist ein Text, den ich auf Anregung eines Gedichtes geschrieben habe. Darum der Titel "Schwarzer Tango" (Name des Gedichts). Ich w├╝rde gerne ein paar erfahrene Meinungen, oder wohl eher Kritiken dazu lesen.

Es war ein sch├Âner Sommerabend, lau. "Genau richtig, um auf dem Balkon zu sitzen, die Sterne zu betrachten und ein Glas Wein zu trinken," dachte Ralph Brinkel und seufzte. Stattdessen lief er in dieser Stadt, K├Âln, durch die Gassen, nach diesem Reinfall. Er konnte nicht anders, er musste einfach allein sein.
Ralph hin seinen tr├╝ben Gedanken nach, w├Ąhrend er durch die kleinen, dunklen Gassen von K├Âln schlenderte. Traurigkeit ├╝berflutete sein Bewusstsein, die Bilder des Abends st├╝rmten auf ihn ein. Er wollte sich nicht daran erinnern, aber je mehr er es verdr├Ąngen wollte, desto schlimmer wurden die Erinnerungen.
F├╝nf Minuten sp├Ąter bmerkte er, dass er sich inzwischen in einem Teil K├Âlns befand, der ihm v├Âllig unbekannt war. Verwundert sah er sich um und fragte sich, ob er wohl in der Altstadt gelandet sei. Hier standen die gro├čen, alten H├Ąuser dicht beieinander, so dicht, dass man nicht einmal Mond und Sterne sehen konnte. Am Rande des gepflasterten Weges, in den untersten Stockwerken der H├Ąuser, befanden sich kleine Gesch├Ąfte, von denen die meisten schon geschlossen hatten.
Die Stra├če war ganz leer und still, nur aus einer griechischen Wirtschaft rechts vor Ralph drangen Licht und Ger├Ąusche. Als er vorbei ging, ├Âffnete sich die T├╝r und ein Mann trat heraus. Pl├Âtzlich drangen Laute eines klassischen, schwarzen Tangos an Ralphs Ohr. Er lauschte, h├Ârte die Musik und die Stimmen, sp├╝rte die Verzauberung, die von dieser T├╝r ausging. Augenblicklich dachte er nicht mehr an seine Probleme. F├╝r einen kurzen Moment f├╝hlte er sich frei, wie verzaubert. Dann schlug die T├╝r zu und vor, hinter und neben Ralph befand sich nur noch die stille, dunkle Stra├če. Auf einmal war sie ihm unheimlich. Schnell beschleunigte er seinen Schritt und machte sich auf den Weg zu seiner Wohnung.
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"Vor jedem Wunder steht der Glaube!" (Unicorn - Aufstand der Elfen)
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Magische Welt

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Tochter des Ozeans
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Registriert: Nov 2003

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Ich bin zwar vielleicht nicht unbedingt "erfahren", aber ich w├╝rd dir trotzdem gern was schreiben.
Ich finde die Geschichte gut. Mir gef├Ąllt sie.

Was mich ein bisschen st├Ârt ist der Satz:
Traurigkeit ├╝berflutete sein Bewusstsein, die Bilder des Abends st├╝rmten auf ihn ein.
Und der Schluss. Da hab ich mich grad so eingefunden, lust auf mehr, und dann ist es zu ende. Schade finde ich.

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