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Leselupe.de > Feste Formen
Schwarzweiß-Magie - Triolett
Eingestellt am 26. 06. 2010 00:04


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Rhea_Gift
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Registriert: Apr 2003

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Das Licht wird hell und schwarz wie nie,
wenn endlich alle Masken fallen;
es dehnt sich Grau in Harmonie
- wenn endlich alle Masken fallen -
von weiß bis dunkel, spinnt Magie...
Nie wieder gegen Grenzen knallen:
Das Licht wird hell und schwarz wie nie,
wenn endlich alle Masken fallen.
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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JackoF
???
Registriert: Jun 2010

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Hallo Rhea,

möglicherweise deute ich diesen Inhalt komplett verkehrt rum. als vielleicht beabsichtigt ?? :-))
Dieses „Masken fallen“ ist für mich der Hinweis auf den Blick hinter die Fassade, und dieses Licht als Metapher für die Spannbreite der Realität – eben von Scharf „hell“ bis scharf „schwarz“, sowie alle Zwischentöne(und ihren Konturen).

Und gerade nicht dieses „Grau“ als reale Harmonie, sondern dieses konturige Nebeneinander der Wirklichkeit führt zu der Harmonie, die auch lebt.
Deswegen auch für mich die 3. Zeile „es dehnt sich Grau in Harmonie“ als so nicht verstehbar.
Und wenn Ironie, dann für mich unscharf...

Bei der 6. Zeile mit „Nie wieder gegen Grenzen knallen:“ bin ich etwas irritiert wegen dieses „Nie wieder“ - sowie dieses saloppe „gegen Grenzen knallen“ :-))

Denke mal - deute hier wohl was sehr falsch.....???

Würde mich freuen, wenn Du mir hierzu einen kleinen Tipp geben würdest :-)

Unter meiner Sehbrille zu Deinem (für mich ernsten)Text kam mir folgende Krittelei in den Sinn,
wohl inhaltlich Käse, ahne ich schon :


Schwarzweiß-Magie - Triolett


Das Licht wird hell und schwarz wie nie,
wenn endlich alle Masken fallen;
es dehnt sich weise, Harmonie
- wenn endlich alle Masken fallen -
von weiß bis dunkel, spinnt Magie...
braucht sich an Grenzen nicht zu krallen:
Das Licht wird hell und schwarz wie nie,
wenn endlich alle Masken fallen.


Rhea, wieder gerne hier gelesen – und mitgedacht, auch wenn wohl kompl.daneben liegend,
doch egal - mich hats gut ins reale Maskeraden-Spiel mitgenommen....

Tschüss, Jacko

---

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JackoF
???
Registriert: Jun 2010

Werke: 35
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Hallo Rhea,
Hallo Heidrun,

möchte gerade noch einen Gedanken zu Euch beiden loswerden - gemäß meiner Gedichtsdeutung :-))

Im Speziellen auf Deinen Gedanken, Heidrun,

quote:
Aber m. E. kann ein Licht nur hell oder dunkel sein oder im Übergang von hell zu dunkel (grau) ...
Hier hast Du natürlich Recht,
solch ein Vorgang zur gleichen Zeit - in einem Punkt - ist natürlich nicht möglich !!
Doch wie ich es deute,
geht es mir um diese reale Zeitgleichheit von Hoch/Tief-Ereignissen im breiteren Rahmen,
die parallel nebeneinander existieren - auch, vor allem im Zeitverstrich, wie auch in der Erinnerung, und immer wieder hervorkrabbekn.....

Wenn Helles und Dunkles(egal mal, welcher Amplitude) unser Leben begleitet,
kann/könnte in der Konfrontation hierzu(zu diesen Divergenzen) eine Art Versöhnung entstehen, was ich hier als diese Harmonie bewerten würde.

Und in der Nichtverarbeitung solcher Hochwerte(positiv, wie negativ) entsteht dann dieses üblich schnelle Verdrängungs-Grau, in dem wir vermeintlich eine Art nicht Unruhe uns als positiv einreden,
was ich höchst bezweifle :-)) / ok, nur mM...

Also - gerade dieses Verdrängungs-Grau wäre dann für mich diese Maskerade der Üblichkeiten und Fassadenspielereien....

So - war nur ganz kurz, :-)

und wieder ein Tschüss Euch Beiden, Jacko

--

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Rhea,

eigentlich ist Lyrik immer eine Gratwanderung.

Die Erzeugnisse sollen "Abnehmer" finden, die sich hier in Kommentaren oder Wertungen wiederfinden. - Es genügt eben nicht, sein Herzblut strömen zu lassen; die Leser müssen auch in die Lage versetzt werden, ein Werk zu verstehen.

Zudem ist es wichtig zu überdenken, für welchen Kreis überhaupt geschrieben wird ... Damit meine ich jetzt nicht, Konzessionen an den Forengeschmack zu machen (das wäre gerade in Zeiten des Sommerlochs fatal), aber:

quote:
Was Sie schreiben, können Sie jederzeit selber entscheiden, doch für wen Sie es tun, sollten Sie stets vor Augen haben.

Otto Schumann


Tja.

Herzlichst
Heidrun

(Ich kenne das Problem aber auch. Die Gedichte, die mir persönlich am interessantesten erscheinen, werden oft am wenigsten beachtet. )

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