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Leselupe.de > Gereimtes
Schweigen
Eingestellt am 03. 07. 2004 10:57


Autor
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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Schweigend

Und gehn will ich mit dir ganz fest umschlossen
von dem, was leis zu mir her├╝berweht,
was sich gemach in mich hineingegossen,
ganz ahnungslos von dem, was zu dir geht,
was keine Schl├╝ssel braucht auch keine Gassen
und keine Br├╝cken, eher ungef├Ąhr
sich hinstr├Âmt, seiner Sehnsucht ├╝berlassen
dich anr├╝hrt, was von mir zu dir geglitten,
und gehn, und gehn gleich einem Punkte, der
ein Anbeginn all unser beider Bitten,
das will ich, wenn wir alles abgeschritten,
im Zentrum sein, in dein und meiner Mitten.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Montgelas
???
Registriert: May 2004

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ein leises lied , ein scheues bekenntnis...

liebe vera-lena,

nicht jeden tag begegnen
einen solche zeilen,
die nachwirken ├╝ber den tag hinaus.
die melodie deiner zeilen, ihr TAKT
(im doppelten sinn des wortes)
faszinieren.

bekennt
nachdenklich

montgelas


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Montgelas
???
Registriert: May 2004

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Re: ein leises lied , ein scheues bekenntnis...

sorry, vera-lena ,

nachtrag:

umritten

klingt mir zu aktiv
meint
montgelas

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,

ganz stark dieses Gedicht. Ich las mit wachsender Begeisterung, ob diesen sehr unverschn├Ârkelten Formulierungen.
Dann wurde ich leider ein wenig aus dem Rhythmus geworfen und zwar hier:

quote:
, der den Kreis spiralenf├Ârmig schon umritten,

Hier st├Âren mich Ausdr├╝cke wie "spiralf├Ârmig" und "umritten". Es ergibt f├╝r mich auch kein nachvollziehbares Bild, in einem Text, der bis dahin sehr klar und doch zart in seiner Aussage war.

LG
Sandra

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Montgelas,

das freut mich so sehr, dass Du die Melodie dieses Textes empfinden kannst.

Was das Wort "umritten" betrifft, da muss Dich irgendetwas Anderes st├Âren, vielleicht findest Du noch genauer, was es sein k├Ânnte.
Der ganze Text ist bei aller Zartheit um die es geht, wenn die beiden im feinstofflichen Bereich miteinander verschmelzen doch sehr bestimmt:"Ich will" hei├čt es gleich zwei Mal, und das Gehen, das immer wieder angetrieben wird auch dadurch, dass ich in der siebenten Zeile zu dem a/b-Schema noch ein c-Reimpaar eingf├╝gt habe, machen den Text dann doch wirklich aktiv.
Ich denke der Rhythmus des Gehens widerspricht dem Rhythmus des Reitens, das wird es vielleicht eher sein, was Dich aus der Ganzheit des Textes herausrei├čt.
Nun sind es ja nicht die Beiden, die den Kreis umreiten, sondern es ist ein Punkt. Insofern hielt ich es gestern f├╝r m├Âglich das Wort "umritten" einf├╝gen zu k├Ânnen. Ja, der Punkt ist etwas st├╝rmischer als die Beiden, und ich habe es auch so empfunden, dass der Punkt den Beiden vorausgeeilt war, denn das Umreiten steht ja auch in der Vergangenheit.
Ich hatte mir gedacht, dass das "Ich" diesen Weg fr├╝her schon eimal in eiligerem Tempo ausprobiert hatte, aber nicht ins Zentrum gelangen konnte.
Nur so erkl├Ąrt sich f├╝r mich auch dieses bestimmte:"Ich will":

So ist meine Sicht in Hinblick auf dieses Wort. Vielleicht f├Ąllt Dir auch noch etwas dazu ein.

Ich danke Dir f├╝r Deine Antworten. Es macht immer Spa├č, sich ├╝ber einen Text austzutauschen.

Liebe Gr├╝├če mit dem Wunsch f├╝r ein sch├Ânes Wochenende!
Vera-Lena
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Vera-Lena
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Liebe Sandra,

danke f├╝r Deine Antwort und deinen Hinweis auf die Stelle, die auch Montgelas schon angemerkt hat!
Wenn Du so lieb bist und meine Antwort an ihn liest, dann brauche ich mich jetzt nicht zu wiederholen.
Es ist mir aber sehr wichtig, von Dir denselben Hinweis erhalten zu haben.
Mal sehen, was sich in meinem Innern da noch zu Wort melden wird.

Dir liebe Gr├╝├če und ein sch├Ânes Wochenende!
Vera-Lena


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