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Leselupe.de > Gereimtes
Schweine jagen
Eingestellt am 25. 01. 2009 12:32


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viktor
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Schweine jagen

Morgen gehn wir Schweine jagen,
blast die H├Ârner, sch├Ąrft das Beil!
Morgen werden wir es wagen,
morgen geht es an den Kragen,
Schlagt die Trommeln, spitzt den Pfeil!

Vieles haben wir ertragen,
w├Ąhnten uns in ihrer Schuld -
doch es h├Ąuften sich die Klagen
und eh wir noch ganz verzagen
rei├čt der Faden der Geduld!

Morgen gehn wir Schweine schlagen,
rei├čt die Borsten, sengt den Speck!
Allzu dreist war ihr Betragen,
klatscht die Schinken, trefft den Magen,
jagt sie wieder in den Dreck!


Version vom 25. 01. 2009 12:32

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Tigerauge
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Hallo Viktor,

Du widmest dieses Gedicht jemandem, einem G.O. . Mir f├Ąllt da zuerst George Orwell ein, aber warum schreibst Du es nicht aus?

Vielleicht kennen den ÔÇ×G.O.ÔÇť nur eingeweihte. Dann k├Ânnen aber auch nur eingeweihte es verstehen.

Wenn Du ein Gedicht jemandem widmest, dann ist es auf diese Person gem├╝nzt. Ist die Person nicht zu erkennen, dann lasst sich der Inhalt auch nicht deuten.

Viele Gr├╝├če aus K├Âln
Und weiterhin viel Spa├č in der Leselupe,
tigerauge


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Tigerauge
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Lieber Viktor,

ich denke die ganze Zeit, lass ihn lieber erst Antworten. Aber der Text ist eigentlich nicht zu retten, denn selbst wenn Du nicht George Orwell meinst, dann sind hier die Parallelen zu George Orwells Animal Farm zu deutlich.
Wer so schreibt, der hat ├╝berhaupt nichts verstanden.
Ich m├Âchte hier gerne den letzten Absatz des Romans Vorlesen:
Twelve voices were shouting in anger, and they were all alike. No question, now, what had happened to the faces of the pigs. The creatures outside looked from pig to man, and from man to pig, and from pig to man again; but already it was impossible to say which was which.

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viktor
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hallo tigerauge,
da du dich nicht mit dem gedicht, sndern allein der widmung widmest, habe ich die widmung kurzerhand gel├Âscht.
einem "├╝berhaupt nichts verstanden" zu unterstellen, halte ich f├╝r fragw├╝rdig, ein gedicht, dass zumindest formal nicht ohne handwerkskunst ist und durchaus konsequent einer grundidee folgt, mit "2" zu bewerten, halte ich ebenfalls f├╝r fragw├╝rdig.
liebe gr├╝├če
viktor

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Tigerauge
One-Hit-Wonder-Autor
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Naja, ich sehe, Du h├Ąngst an dem Gedicht, da tut mir das schon etwas Leid.

Also wir sind jetzt bei der Jagt. Da frage ich mich, warum das Benehmen der Schweine schlecht war. Als Leser w├╝rde ich nie auf die wahre Antwort kommen, die da lautet:
Hier hat mal ein anderes Gedicht gewohnt. Es hatte ein falsches Fundament und ist deshalb eingest├╝rzt. Es war aber sehr gut handwerkliche Arbeit.



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Walther
Routinierter Autor
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Hallo Tigerauge,

hier liest man viel, das man weder versteht noch gut findet. Man liest dabei aber einiges, dem man wenigstens eine gewisse Sprachfertigkeit ansehen kann, und sei es nur die souver├Ąne Beherrschung der Form.

Dies ist ein solches Gedicht. Es ├╝berzeugt schon durch die Form, die es wirklich perfekt einsetzt.

Ansonsten ist es das ewige Spiel des Worts. War der Mensch ein Schwein oder das Schwein ein Mensch? Wer wei├č.

Aber jagen, das kann man beides. Knieschu├č und Co. lassen gr├╝├čen. Es wird sowieso zu viel geschossen heutzutage. Und oft weit ├╝ber das Ziel hinaus.

Gr├╝├čend

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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