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Leselupe.de > Ungereimtes
Schwere
Eingestellt am 01. 07. 2008 00:57


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anbas
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Schwere

Ich m├Âchte
doch
nur leben.
Aber Schwere
zieht
mich
in
die
Tiefe.

Haltlos versunken
in dunkler
Stille
treibend.

Nur
langsam
steige
ich
wieder empor.
Sonnenstrahlen
auf frierender Haut.

Ich bin zur├╝ck.
Ich lebe!
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

Version vom 01. 07. 2008 00:57

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Zweiter Versuch oder die Langversion

Ja anbas,

war was kurz geraten, meine R├╝ckmeldung. Naja, bin halt
manchmal was maulfaul und au├čerdem ist ja bekannt, dass
M├Ąnner sowieso ein Problem damit haben, sich ihrer Gef├╝hle
klar zu werden. Ist die H├╝rde genommen, die erkannten Gef├╝hle
dann auch noch vern├╝nftig artikulieren zu k├Ânnen... ohjeee
Aber wer kennt das nicht, ach jaaa...

Dein Text ist also ein Opfer meiner geschlechtsspezifischen
Unzul├Ąnglichkeiten geworden. Hab mal ne Nacht dr├╝ber
geschlafen, mich in eine Ecke gehockt, mit meiner Gruppe
dr├╝ber diskutiert und ja... es hat geholfen. Mir ist jetzt
alles viel klarer gworden. So, jetzt aber Schlu├č hier mit
meinen Gef├╝hlswelten. Geht ja schlie├člich um den Text.
Was schrieb ich denn noch gleich? Ach ja, hier steht's...

"das nimmt mich nicht so richtig mit."

Das nimmt mich nicht so richtig mit: Hei├čt! So a bisserl
bassds scho. Geht also nicht komplett an mir vorbei. Wenn
ich Deinen Text lese, durchlaufe ich gef├╝hlsm├Ą├čig die Form
eines plattgeklopften U's. Die ├ťberschrift "Schwere" erzeugt
erstmal bei mir schon eine gewisse Vorspannung auf das
kommende "Gewicht". Ich fange links beim U an zu lesen, wie
das in Europa ja so ├╝blich ist.

Linker Ast des U's: "Ich m├Âchte ... die Tiefe". Die
Strophe erreicht mich tats├Ąchlich und zieht mich auch etwas
runter, wie es sich f├╝r eine anst├Ąndige abfallende Flanke
auch so geh├Ârt. Die Steigung ist aber nicht so extrem um bei
mir einen richtigen "Abfall" zu erreichen und so lande ich
ziemlich schnell schon am U-Boden bei
"Haltlos versunken ... treibend". Bin zwar stimmungsm├Ą├čig
etwas abgesackt, k├Ânnte mich durchaus auch noch weiter
selber runterziehen, wenn ich etwas Ruhe bek├Ąm, aber ganz
schnell ist der Boden durchlesen und ich muss gef├╝hlsm├Ą├čig
an der rechten U-Seite wieder hockrabbeln
"Nur ... frierender Haut", bis ich rucki zucki in strahlender
Sonne unter blauem Himmel ein Bierchen genie├če
"Ich bin zur├╝ck. Ich lebe!"

Also, was ich in aller K├╝rze sagen wollte: Alle Mechanismen,
die Du Dir wohl auch so gedacht hast, funktionieren bei mir
schon, NUR! sie sind nicht stark genug ausgepr├Ągt, um mich
nachhaltig zu erreichen und zu beeindrucken.

Hoffe, Du kannst damit was anfangen.

Gruuu├č

Thys


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anbas
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Hallo Thys,

vielen Dank f├╝r diese ausf├╝hrliche R├╝ckmeldung. Leider komme ich erst jetzt dazu, Dir zu antworten (viel zu tun, Pc im A..., noch mehr zu tun usw.).

Sch├Ân, das Dir Deine Gruppe weitergeholfen hat - mal sehen, ob es meiner gelingt, Deine Anmerkungen konstruktiv umzusetzen.

Ich sehe schon, was Du meinst. Es geht alles etwas schnell mit dem Ab- und wieder Auftauchen - zumindest in diesem Text (in der Realit├Ąt ja eher nicht). Wenn mein Alltag wieder etwas beschaulicher wird, werde ich mich ├╝ber die Zeilen noch mal her machen - vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Geistesblitz.

Gru├č - auch an die Gruppe -

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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Drew
gesperrt
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Hallo,

dem Ganzen etwas Pep geben, vielleicht?
Irgendwie fehlt mir etwas zwischen Ab und Auf.
Wodurch, wo es doch unaufhaltsam ist das Sinken, in tiefe, dunkle Stille, das pl├Âtzliche Aufsteigen, wenn auch langsam?
Der Titel ist mir etwas zu schach gew├Ąhlt.
Nachvollziehbar ist der Text nat├╝rlich.
Aber wenn erst "schwer", sinken, wieso dann so "einfach" wieder hoch?
der Begriff "treibend", den assoziiere ich eigentlich mit horizontal. Eher sinkend....

Drew


Schwere

Ich m├Âchte
einfach
nur leben.
Doch Schwere
zieht
mich
in
die
T
i
e
f
e.

Haltlos
in dunkle
Stille
s
i
n
k
e
n
d
(Break)????warum??
Nur
langsam
steige
ich
wieder empor
Sonnenstrahlen
auf frierender Haut.

Ich bin zur├╝ck
und lebe noch.

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