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Leselupe.de > Gereimtes
Seele und Leib
Eingestellt am 27. 06. 2008 18:11


Autor
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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

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Tief w√§rmt mein Herz der Paare Gl√ľck
doch find ich oft die Frau zu dick

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

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Ihr Lieben,

wenn man dann die ersten Reaktionen hat, kl√§rt sich so langsam die Art der m√∂glichen Wirkungen eines Textes auf seine Leser. Vorher wei√ü man¬īs immer nie so genau.

Gehofft hatte ich, dass die ausgeprägte Verschiedenheit der beiden Zeilen in Inhalt und Ausdrucksweise, zusammen mit dem Titel, der jeder der beiden ihren eigenen Bereich (in der richtigen Reihenfolge :o)) zuweist, zumindest verhindern möge, dass es als simpler, frauenfeindlicher Unfug gelesen werden könnte.

Die Rede ist vielmehr von einem allt√§glichen Bew√§ltigungsmechanismus: vom Betrachten und dankbaren Nachempfinden √§u√üeren, unerreichbar scheinenden Gl√ľcks und dem gleichzeitigen Versuch, die Sehnsucht danach durch sein Herabw√ľrdigen in beherrschbaren Grenzen zu halten.

Mirami hat es gutwillig angepackt und intelligenter analysiert, als ich es könnte und mir zusammen mit R. Herder gezeigt, dass es durchaus auch so gelesen werden kann, wie es gedacht ist.

Dank aber auch an die kritischen Kommentatoren f√ľr die R√ľckmeldung. Auch √ľber die Ablehnungen denke ich nach.

Gr√ľ√üe
gareth

p.s. So häufig ist das ja nicht, dass ich Lawinen lostrete mit meinen Sachen, arle. Also wirklich :o)
__________________
Wie hässlich ist ein schräges Treiben,
da lob ich mir mein träges Schreiben.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Hallo gareth,

ich antworte jetzt mal ohne irgendetwas unter Deinem Text gelesen zu haben.

Also, wie ich nun mal gepolt bin, lese ich zuerst heraus,

Find ich die Frau auch viel zu dick,
w√§rmt doch mein Herz der Paare Gl√ľck.


denn das steht ja auch in Deinem Text.

Egal, wie diese beiden nun aussehen, ob der Mann zu dick ist oder die Frau, ob sie beide schlank und schön sind:
Tief w√§rmt mein Herz der Paare Gl√ľck.

Wenn der Text von mir wäre, hätte ich es so gemeint.
Nun ist er aber nicht von mir.

Und als Erstes f√§llt mir nat√ľrlich jetzt "Vom Nutzen des Weibes" ein, kurzum Du hast es in allerk√ľrzester Form wieder dazu gebracht, die Frau zu bem√§keln, obgleich Du ihr Deine allgemeine Menschenliebe reichhaltig zukommen l√§sst.
Also wieder so eine raffinierte Mischung, bei der man nicht einfach so behaupten kann, das wäre frauenfeindlich.

So viel erst einmal von mir dazu. Später gelingt es mir vielleicht noch, die anderen Kommentare und vor allem auch Deinen eigenen zu lesen.

Bis dann...
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
Kommentare: 1762
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Hi gareth,

ich wollt' nur mal kurz anmerken, um dir Stoff zu geben f√ľr

quote:
Auch √ľber die Ablehnungen denke ich nach.

Ich fand den Text nicht unbefriedigend, weil er mir "frauenfeindlich" oder "kalauerhaft" erschien. Ich habe schon etwa in die Richtung gedacht, die du selbst f√ľr die Interpretation vorgibst und den Konflikt zwischen den Zeilen erkannt. Aber ich finde, um eine so schwierige Thematik in einen Zweizeiler zu packen, m√ľsste man schon einen Aphorismus schreiben. Und dazu sind deine zwei Zeilen meiner Meinung nach einfach nicht pointiert und gewitz genug. Und auch der stilistische Unterschied zwischen ihnen ist nicht sooo gro√ü. Du schriebst ja nicht sowas wie:

Tief w√§rmt das Gl√ľck mich im Duett,
doch ist die Ische oft zu fett.

Insgesamt also finde ich die Idee gut - nur die Umsetzung nicht.

Lg presque

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strolch
???
Registriert: Jan 2004

Werke: 14
Kommentare: 539
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der titel passt schon, wie oft werden menschen nur abgelehnt, wegen ihrem aussehen. man lässt sich nicht auf ihn ein, dabei hat er/sie vielleicht intelligenz, witz und ehrlichkeit und und und



lg brigitte
__________________
"Ich will nicht, da√ü Frauen Macht √ľber die M√§nner, sondern √ľber sich selbst erlangen."(Mary Wollstonecraft)

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Wittgenstein
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2003

Werke: 57
Kommentare: 242
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Dem Text geht nur eines ab: Ein Komma.
Ansonsten Gratulation. Das ist Humor der allerfeinsten Sorte.
Tiefgr√ľndig, verdichtet und nicht vorhersehbar.
Höchstwertung.

Lob und Gruß,
Wittgenstein


__________________
Wittgenstein

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