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Leselupe.de > Gereimtes
Seelenfremder
Eingestellt am 07. 06. 2008 10:36


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Dragoja
Hobbydichter
Registriert: Nov 2003

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Seelenfremder:I. Erwachen / II. Auf der Reise / III. Dualit├Ąt / (Zwischenspiel) Bergung eines K├Ânigreichs / IV. Beschaffenheit und Hinterlassenschaften eines Krieges / V. Heimw├Ąrts

...Eigentlich wandert man... und m├Âchte nicht wieder zur├╝ck...

I. Erwachen
Mein Leben liegt in Scherben,
Zum Puzzler will ich werden..
Von Angesicht zu Angesicht
Blick ich tief in diese Schmerzen:
Ein Spiegel ohne Spiegelbild;
das sollte es nicht werden!
'Sieh an die Pforte, sie steht doch offen!',
so kommt's aus mir herausgeflossen.
Ich will mir kein Bildnis machen,
├╝ber meine Arbeit breitet sich nur fieses Lachen!
.. will den Thronsaal nicht verlassen ..,
den ich mir selbst geschaffen.
Meine Herrschaft aber scheint im Bild der Tyrannei!
Die Seele m├Âchte Frieden geben..,
LIEBE leben!
Wer ist es, der sich ihr beraubt
und nebenbei noch eine raucht?

II. Auf der Reise
Die Birke hier ist es nicht.
Sie erz├Ąhlt eine Geschicht',
deren Ausgang neue Hoffnung sch├╝rt
und!
jeden der sie h├Ârt von Neuem r├╝hrt.
Ein sch├╝tzendes Band
Sie gibt dir die Hand
Heute singt sie f├╝r dich!
.. und spendet dir Licht.
Vergesse das nicht,
verdrehe es nicht.
Das Leben ist eine Reise,
die wir unwissend antreten wollen,
Suchend die Antwort in gewissen Rollen einer Welt des Dramas tollend:
lebenslustig, lebensfroh, lebensm├╝de, Leben, Tod.
Es scheint vergessen,
dass wir uns messen mit den Kr├Ąften,
die uns scheinbar alle fesseln
und wir ihnen dann erlegen sind
und wir selbst die Antwort auf uns're Fragen sind!

III. Dualit├Ąt
Die Natur sie bringt uns bei:
Allerlei.
Dass ein Zyklus ist gegeben,
in dem das Leben, Tod und Reden
Nie Samen birgt
OHNE geben und zu nehmen.
Ich will nicht sagen:
'Keine Tr├Ąne ist es wert geflossen zu sein.'
Nur muss man das Leid selbst erfahren
Um Verst├Ąndnis zu wahren
Schmerzen ertragen,
Die selbst die St├Ąrksten niederwarfen,
Doch sie die Schw├Ąchsten nicht begruben,
sondern ihnen Hilfe boten..
( Zwischenspiel: Bergung eines K├Ânigreichs )
und sich nicht verloren in den Hallen eines Reiches,
Auf den St├╝tzen, die sich r├╝sten mit den verschiedensten Gel├╝sten;
gut versteckt an diesem Ort
Steht ein K├Ânig einer selbst ernannten Wahrheit mit den Spr├Âsslingen seiner Verkehrtheit
und regiert ein Reich, das an Schmerzen reich.

IV. Beschaffenheit und Hinterlassenschaften eines Krieges
Niemand folgt einem L├╝gner,
wenn der Schwindel aufgedeckt.
Stellt man sich, so f├╝gt er sich,
Doch besitzt er gro├če List
Und f├╝hrt viele schnell wieder hinter Licht.
Dem offenen Kampf
entzieht er sich,
versteckt er sich in seinen Hallen
errichtet hier und dort die Fallen,
die ihm zugeschmissen werden.
Nun sammle ich die Scherben,
die enstanden durch das Streben nach der Macht,
die mir alles leichter macht.
Doch hab ich mich selbst betrogen,
Mich mit Schwindel vollgesogen
Und mein Herz davongesto├čen!
Ich wandere durch ein Schlachtfeld meines Lebens..
und nehme
Um mich zu reinigen
und gebe
Um mich frei zu sagen von den Waffen,
die mir nur Leid anhaften.
Sammle diese Scherben meines Seins
blicke hinein,
versuche zu verstehen,
nichts zu verdrehen..!
f├╝ge sie ein.
Und bin bereit mich zu befreien
von dem Opfer
von der Schuld
von dem T├Ąter
von den Dingen, die mir meinen Zwiespalt bringen:
Beschworen, geboren.

V. Heimw├Ąrts
Ja!, ich werde frei sein.
Eins sein.
H├Ąndereichend durch die L├╝fte schwingen,
Ins Erdreich dringen,
Um mich dann nach Haus' zu singen; ..
War ich doch so lange fort...!
_________________
Eigentlich wandert man,
....und m├Âchte nicht wieder zur├╝ck.

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