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Leselupe.de > Ungereimtes
Seelenschmerz
Eingestellt am 14. 06. 2009 21:52


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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
Kommentare: 1012
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Bestandsaufnahme




vom Ort
wo deine Augen in meine Augen schauten
tropften die TrÀnen in meine HandflÀche
die Sterne leuchteten auf meinen Fingerspitzen
doch vergeblich fĂŒllte das Mondlicht mein Zimmer
der Platz deines Kopfes auf meinem Kissen ist leer
jetzt bin ich ein Nichts
dein Fernsein tut meiner Seele weh

ĂŒbrigens
es hat sich gar nichts geÀndert hier
es wachsen immer noch die Blumen auf meinem Balkon
(es gibt jetzt ein Wiesenveilchen dazu)

in diesem FrĂŒhling
wuchs der Tannensprössling ein paar Zentimeter weiter
den ich von unserem langen Winterspaziergang
aus dem Wald brachte
„wenn unsere Liebe zu Ende geht,
wird dieser Sprössling austrocknen“, sagten wir

nachdem du gingst, bin ich einsam
wie eine Tote
alleine laufe ich am Ufer des Flusses
alleine schreite ich durch die Strassen dieser Stadt
ich höre deine Stimme hinter meinen Fußspuren
die du in meinen Ohren vergessen hattest

wenn ich an der Peterskirche vorbeigehe
schreie ich den verdammten Verrat in Gottes Angesicht
alles ist wie frĂŒher
und ich liebe es wie immer
die Menschengesichter, die Prellsteine
die Tauben und die Wildenten
die Kneipe, die du so mochtest
und die mich zum Weinen bringt
wenn ich an ihr vorĂŒbergehe
und noch den Rotwein rieche ...




__________________
Wir mĂŒssen lieben, bevor es zu spĂ€t ist.

Version vom 14. 06. 2009 21:52
Version vom 15. 06. 2009 11:11
Version vom 18. 06. 2009 18:21
Version vom 18. 06. 2009 18:38

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 185
Kommentare: 2033
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Ein inniges Gedicht...

Einige VorschlĂ€ge zur Änderung:

vom Ort
wo deine Augen in meine Augen schauten
tropften die TrÀnen in meine HandflÀche
die Sterne leuchteten auf meinen Fingerspitzen
vergeblich fĂŒllt das Mondlicht mein Zimmer
der Platz deines Kopfes ist leer auf meinem Kissen
(vielleicht: der Platz deines Kopfes auf meinem Kissen ist leer)
jetzt bin ich ein Nichts
dein Nichtdasein tut meiner Seele weh

ĂŒbrigens, es hat sich gar nichts geĂ€ndert hier
es wachsen immer noch die Blumen auf meinem Balkon
mit Knospen
(es gibt jetzt ein Wiesenveilchen dazu)
in diesem FrĂŒhling
wuchs der Tannensprössling ein paar Zentimeter mehr
dern ich von unserem langen Winterspaziergang
aus dem Wald brachte
„wenn unsere Liebe zu Ende geht,
wird dieser Sprössling auch austrocknen“ sagten wir

nach dem du gingst, bin ich einsam
wie eine Tote
alleine laufe ich am Ufer des Flusses
ich schreite alleine durch die Strassen dieser Stadt
ich höre deine Stimme hinter meinen Fussspuren
die du in meinen Ohren vergessen hast
wenn ich an der Peterskirche vorbei laufe (besser: gehe)
schreie ich ins Ohr des Gottes
den verdammten Verrat an...

alles ist gleich in dieser Stadt
und ich liebe alles wie immer
die Menschengesichter, die Prellsteine
die Tauben und die Wildenten
die Kneipe, die du sehr mochtest
die mich zur Zeit zum Weinen bringt
immer wenn ich an ihr vorbei laufe
und den Rotwein noch...

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
Dir ganz liebe GrĂŒĂŸe und eine feste Umarmung von Maren

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Meral,

ich habe noch ein wenig Feinschliff angebracht. Mein Vorschlag:

vom Ort
wo deine Augen in meine Augen schauten
tropften die TrÀnen in meine HandflÀche
die Sterne leuchteten auf meinen Fingerspitzen
doch vergeblich fĂŒllte das Mondlicht mein Zimmer
der Platz deines Kopfes auf meinem Kissen ist leer
jetzt bin ich ein Nichts
dein Fernsein tut meiner Seele weh

ĂŒbrigens
es hat sich gar nichts geÀndert hier
es wachsen immer noch die Blumen auf meinem Balkon
mit Knospen
(es gibt jetzt ein Wiesenveilchen dazu)

in diesem FrĂŒhling
wuchs der Tannensprössling ein paar Zentimeter mehr weiter
den ich von unserem langen Winterspaziergang
aus dem Wald brachte
„wenn unsere Liebe zu Ende geht,
wird dieser Sprössling auch austrocknen“, sagten wir

nachdem du gingst, bin ich einsam
wie eine Tote
alleine laufe ich am Ufer des Flusses
ich schreite alleine schreite ich durch die Straßen dieser Stadt
ich höre deine Stimme hinter meinen Fussßspuren
die du in meinen Ohren vergessen hast hattest

wenn ich an der Peterskirche vorbeigehe laufe
schreie ich den verdammten Verrat in Gottes Angesicht
ins Ohr des Gottes
den verdammten Verrat an...

alles ist wie frĂŒher dieser Stadt
und ich liebe alles es wie immer
die Menschengesichter, die Prellsteine
die Tauben und die Wildenten
die Kneipe, die du sehr so mochtest
und die mich zur Zeit zum Weinen bringt
wenn ich an ihr vorĂŒbergehebei laufe
und noch den Rotwein rieche ...

Sehr liebe GrĂŒĂŸe
Heidrun




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