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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Sehen und blind
Eingestellt am 13. 11. 2014 19:07


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Episkopi
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2014

Werke: 14
Kommentare: 26
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Ich sehe was, was du nicht siehst,
und das bist du.
Er sieht was, was sie nicht sieht
und das ist sie.
Wir sehen was, was ihr nicht seht,
und das seid ihr.

Nicht so! dicht beieinander steh`n,
so könn`wir nicht einander seh`n.
Stell dich mal woanders hin,
ich will dich einmal anders seh`n.

Lasst uns auseinander geh`n,
damit wir uns mal wieder seh`n.
Tschüß, mach`s gut. Auf Wiederseh`n!
S`ist Zeit
zu geh`n.

Ihr seht was, was wir nicht seh`n,
und das sind wir.
Sie sieht was, was er nicht sieht,
und das ist er.
Du siehst was, was ich nicht seh
und das bin
ich.

__________________
ennasus

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Sta.tor
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Feb 2002

Werke: 152
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Ehrlich gesagt überzeugt mich die letzte Strophe am meisten, und wenn sie nur für sich stehen würde, wäre das Gedicht genug verdichtet. Wirklich, und dann auch richtig gut.

Ehrliche Meinung vom
Sta.tor
__________________
schlimmer geht immer

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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 629
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Das gefällt mir sehr, gerade in der Banalität seiner schlichten Wahrheit.
Es ist übrigens durchaus legitim, die vielen Apostrophen in den Infinitiven einfach wegzulassen - sieht das nicht viel ungestörter aus?:

quote:
Nicht so dicht beieinander stehn,
so könnten wir nicht einander sehn.
Stell dich mal woanders hin,
ich will dich einmal anders sehn.

Lasst uns auseinander gehn,
damit wir uns mal wieder sehn.
Tschüß, machs gut. Auf Wiedersehn!
S`ist Zeit
zu gehn.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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