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Leselupe.de > Ungereimtes
Sehnsucht
Eingestellt am 07. 08. 2008 23:22


Autor
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abercombie
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jul 2005

Werke: 3
Kommentare: 13
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Sehnsucht

Die unbestimmte Sehnsucht
Die mich erf├╝llt
Nach einer langen Nacht
In der ich blo├č jemanden gesucht habe
Der seine Hand auf meine Seele legt

Wenn das Morgengrauen mich umh├╝llt
Und die Normalit├Ąt einkehrt
Alles von mir abf├Ąllt
Wie ein welkes Blatt
Im letzten Herbst

Noch strecke ich meine Hand aus
Will zur├╝ck, so sehns├╝chtig
Einfach zur├╝ck
Doch die Sonnenstrahlen formen
Eine scharfglei├čende Grenze

Einsamkeit, mein Schatten
Legt sich nun ├╝ber mich
Meine Gedanken im Gestern
Mein K├Ârper im Jetzt

Ich strecke ein letztes Mal die Hand aus
Vergebens.
Nun f├Ąngt wieder das Warten an


Kritik erw├╝nscht!!!

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Franzi
???
Registriert: Apr 2008

Werke: 53
Kommentare: 814
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Hallo, aftercombie,

insgesamt ein sch├Ânes Gedicht, an dem man vielleicht das eine oder andere noch ├Ąndern k├Ânnte, wenn man denn m├Âchte (aber du hast ja ausdr├╝cklich um Resonanz gebeten )

Die unbestimmte Sehnsucht
Die mich erf├╝llt
Nach einer langen Nacht
In der ich blo├č jemanden gesucht habe
Der seine Hand auf meine Seele legt

Die Strophe finde ich ok, allerdings w├╝rde ich vielleicht, da du ja auch auf Interpunktion verzichtest, auch die gro├čen Anfangslettern zu Beginn jeder Zeile in kleine um├Ąndern ...

Wenn das Morgengrauen mich umh├╝llt
Und die Normalit├Ąt einkehrt
Alles von mir abf├Ąllt
Wie ein welkes Blatt
Im letzten Herbst

Und (Normalit├Ąt einkehrt) k├Ânnte man ggfs. weglassen;
das Bild vom welken Blatt im Herbst lie├če sich sicher durch ein etwas weniger abgenutztes Bild ersetzen, lass dir mal etwas ganz anderes einfallen, bestimmt gelingt es dir ...

Noch strecke ich meine Hand aus
Will zur├╝ck, so sehns├╝chtig
Einfach zur├╝ck
Doch die Sonnenstrahlen formen
Eine scharfglei├čende Grenze

Einfach k├Ânnte man einfach weglassen ... (muss man aber nicht)

Einsamkeit, mein Schatten
Legt sich nun ├╝ber mich
Meine Gedanken im Gestern
Mein K├Ârper im Jetzt

Ich strecke ein letztes Mal die Hand aus
Vergebens.
Nun f├Ąngt wieder das Warten an

Der (dunkle) Schatten Einsamkeit ist jetzt nicht unbedingt Originalit├Ąt ihrer h├Âchsten Form, vielleicht findest du da noch etwas anderes, ansonsten ganz h├╝bsche Strophe.

Die letzte Strophe finde ich auch ganz gut. Insgesamt ist es gar nicht soo viel, was man ├Ąndern k├Ânnte, aber nicht m├╝sste, denn man will ja kein anderes Gedicht haben ...
... und der N├Ąchste sieht es dann komplett anders, bis nichts mehr ├╝brig bleibt von dem, was man mal sagen wollte ...

LG, Franzi
__________________
"Actions speak louder than words."

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo abercombie,

Die unbestimmte Sehnsucht
Die mich erf├╝llt
Nach einer langen Nacht
In der ich blo├č jemanden gesucht habe
Der seine Hand auf meine Seele legt

Ich hab schon das Gef├╝hl, wenn ich den Text lese, dass das LI
eine ganz konkrete Sehnsucht nach Zweisamkeit hat. Wieso ist es
dann eine unbestimmte Sehnsucht? Passt also f├╝r mich nicht
ganz. Das ist wohl eher eine unterdr├╝ckte Sehnsucht, weil
die Erfolglosigkeit dazu zwingt.

Wenn das Morgengrauen mich umh├╝llt
Und die Normalit├Ąt einkehrt
Alles von mir abf├Ąllt
Wie ein welkes Blatt
Im letzten Herbst


Das passt meiner Meinung nach gar nicht. "Alles von mir abf├Ąllt"
gebraucht man doch gemeinhin im Zusammenhang von "Eine schwere
Last f├Ąllt von mir ab" oder "Etwas unangenehmes f├Ąllt von mir ab".
Das ist aber hier doch wohl nicht der Fall. LI sucht doch eigentlich
das "Alles".
"Alles" -> wie -> "ein welkes Blatt"
Alles ist eine Menge und ein welkes Blatt ist ein Einzelnes.
Eher "Alles" -> "wie die welken Bl├Ątter".

Noch strecke ich meine Hand aus
Will zur├╝ck, so sehns├╝chtig...

Zu oft gelesen, gesehen das Motiv. Diese ausgestreckte Hand
ins Leere.

Einsamkeit, mein Schatten
Legt sich nun ├╝ber mich
Meine Gedanken im Gestern
Mein K├Ârper im Jetzt

Auch zu oft gelesen in der Art.

Ich strecke ein letztes Mal die Hand aus
Vergebens.
Nun f├Ąngt wieder das Warten an

Und wieder geht die Hand ins Leere. Selbst in dem Text.
Zu oft. Sehnsucht und das Warten, so ist das bei Sehns├╝chten.

Vom Inhalt komprimiert w├╝rde ich sagen:

1: Sehnsuchtspegel nach besonderem LD steigt
2: Kann besonders LD nicht finden
3: Nehme weniger besonderes LD f├╝r die Nacht
4: Nacht vorbei
5: LD vorbei
6: Warten auf besonderes LD -> gehe zu 1

Im Prinzip befindet sich LI in einer Endlosschleife.
U.U. k├Ânnte man sogar etwas aus dieser Endlosschleifensituation
machen. Vielleicht wenn Du diese Problem mehr in den Fokus stellst,
die ganze Geschichte etwas eindampfst, eben auf das Wesentliche
konzentrierst.

Gru├č

Thys

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