Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92194
Momentan online:
102 Gäste und 5 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Sehnsucht nach Avalon
Eingestellt am 15. 08. 2004 00:10


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 67
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Alina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Sehnsucht nach Avalon


Meine W├╝nsche begraben,
Hoffnung den Winden anvertraut.

Traumlos fliege ich.

Fern der Gezeiten des Mondes
Schmecke ich die salzige Flut.

Nur manchmal noch-
Herzschlag der Gedanken
Im Fall zu den Sternen.

Zwischen Nacht und Tag
Augenblicke der Erinnerung,
Gleichklang der Seelen
Unter bl├╝henden B├Ąumen.

Verborgen im Nebel
Das w├Ąrmende Licht.
Verloren die Spur-
Kein Weg mehr zur├╝ck.

Fr├Âstelndes Erwachen
Am Ufer der Sehnsucht.

Im Spiegel mein fremdes Gesicht.

__________________
Ex oriente lux

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Herzog
???
Registriert: Apr 2004

Werke: 39
Kommentare: 48
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Herzog eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Muss es nicht hei├čen ...

... fern den Gezeiten... ?

Gru├č, Herzog

Bearbeiten/Löschen    


Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 67
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Alina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Re: Muss es nicht hei├čen ...

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Herzog
... fern den Gezeiten... ?

Gru├č, Herzog


Hallo Herzog,
danke daf├╝r, dass Du diesen Beitrag gelesen hast.
Zu Deinem Vorschlag: Das "fern derGezeiten des Mondes" bezieht sich auf den gesamten Satz.
Deshalb, denke ich, ist hier der Genitiv die richtige Ausdrucksform.
W├╝nsche Dir noch einen sch├Ânen Sonntag.
Ilona
__________________
Ex oriente lux

Bearbeiten/Löschen    


Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Alina,

insgesamt ist mir das
Gedicht etwas zu voll mit Metaphern.
Der letzte Satz gef├Ąllt mir als Abschluss gut:

quote:
Im Spiegel mein fremdes Gesicht.
Was genau ist eigentlich Avalon?
Bezieht sich das auf die Buchreihe?
Gru├č,
Denschie

Bearbeiten/Löschen    


Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 67
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Alina eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Re: Hallo Alina,

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von Denschie
insgesamt ist mir das
Gedicht etwas zu voll mit Metaphern.
Der letzte Satz gef├Ąllt mir als Abschluss gut:
quote:
Im Spiegel mein fremdes Gesicht.
Was genau ist eigentlich Avalon?
Bezieht sich das auf die Buchreihe?
Gru├č,
Denschie


Hallo Denschie, danke f├╝r den Kommentar.
Schade, dass Du dieses Gedicht mit Metaphern ├╝berladen findest.
Andererseits ver├Âffentliche ich ja meine kleinen Gedichte wegen der Kommentare.
Nun zu Deiner Frage:
Das Gedicht spiegelt mehrere Themenkreise wider.
Zum ersten ist es der pers├Ânliche: Es ist die Erinnerung an eine Beziehung, die leider nicht von Dauer war.
Daher auch der traurige Unterton.
Zum zweiten ist es eine Auseinandersetzung mit mir selbst, mit meiner Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe.
Avalon ist in diesem Fall nur ein Synonym f├╝r die Erf├╝llung dieser W├╝nsche. Obwohl ich an den Anfang "Meine W├╝nsche begraben...." gestellt habe.Aber "Hoffnung den Winden anvertraut" bedeutet nicht, dass ich aufgebe, sondern immer noch auf eine g├╝nstige F├╝gung des Schicksals warte.
Zum dritten, denke ich, hat wohl jeder von uns seine Vorstellungen von einem erf├╝llten Leben.
F├╝r mich bedeutet es vor allen Dingen, mit meinen Mitmenschen und meiner Umgebung (im weitesten Sinne)in Harmonie zu leben, was nicht immer einfach ist.
Nat├╝rlich habe ich auch viele B├╝cher ├╝ber das Ph├Ąnomen Avalon gelesen.
Im Grunde genommmen ist es eine andere Interpretation des "Goldenen Zeitalters" oder des Paradieses.
Als die Menschen noch nicht verantwortungslos mit der Umwelt umgingen, die Kr├Ąfte der Natur achteten und sich bem├╝hten,nach ihren Grunds├Ątzen zu leben.
Wir in unserer hochzivilisierten Welt haben diese F├Ąhigkeiten verloren. Doch sie schlummern immer noch in uns.
Ich bin nicht der Meinung, dass wir auf Fortschritt verzichten m├╝ssen, um unsere Bindung zur Natur wieder zu finden. Ich bin jedoch davon ├╝berzeugt, dass ein vern├╝nftiger Umgang mit den Ressourcen und eine gerechtere Verteilung der Reicht├╝mer(und damit meine ich nicht nur die der Natur, sondern auch unsere selbstgeschaffenen)die einzig m├Âglichen Wege sind, um auf dieser, unserer Welt, auf lange Sicht zu ├╝berleben.
Ich hoffe damit Deine Frage beantwortet zu haben.
Ganz herzliche Gr├╝├če
Alina



__________________
Ex oriente lux

Bearbeiten/Löschen    


Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Alina,
das ist eine interessante Antwort!
Ich habe mich noch nicht so mit Avalon besch├Ąftige, kenne
nur vom H├Ârensagen "Die Nebel von Avalon" und wei├č, dass
es eine Buchserie ist.
Deine Meinung zum Thema Umgang mit Ressourcen kann ich teilen.
Viele Gr├╝├če,
Denschie

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!