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Leselupe.de > Gereimtes
Sei Wetter Taff
Eingestellt am 10. 03. 2009 18:30


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Mirko
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2007

Werke: 22
Kommentare: 29
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Sei Wetter Taff

Das Wetter hÀlt es wie der Mensch,
es jauchzt mal hoch und wieder tief.
Und dann, als hÀtte es verpennt,
verbleibt es schlÀfrig-inaktiv.

Der Mensch, dem dies ein Akt der Gram,
schaut aus dem Fenster wie verprellt
- er findÂŽ das Sonnen-Warten lahm -
und blĂ€st so TrĂŒbsal auf die Welt.

Als er dann schlicht das Warten satt,
erscheint ihm wohl die Lösung:
er scheint wie Licht auf alles ab
und findet so Versöhnung.


__________________
Legt das Geschirr ab - der Wissensdurst ist nicht zu zĂŒgeln.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1536
Kommentare: 9780
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Hi Mirko,

Drei Wetter Taft - eine schöne Verballhornung, Dein Titel. Hier meine Mosereien:

quote:
Als er dann schlicht das Warten satt,
xXxXxXxX
erscheint ihm wohl die Lösung:
xXxXxXx
er scheint wie Licht auf alles ab
xXxXxXxX
und findet so Versöhnung.
xXxXxXx
Sonst bist Du voll "verknittelt", also vierhebig, in dieser Strophe weichst Du davon ab. Mein Vorschlag:
quote:
Er hat das Warten richtig satt,
und es erscheint ihm das die Lösung:
er scheint als Sonne selbst herab;
als FrĂŒhling findet er Versöhnung.
Dan paßt das Metrum, die Aussage ist gerettet.

Ich hoffe, die Tips helfen ein wenig. Der Titel, der hat es wirklich in sich. Der ist ein ganzes Gedicht wert.

Lieber Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Walther,

da möchte ich widersprechen! Mir erscheint das Gedicht ohne Makel , deine Fassung liest sich fĂŒr mich holprig.

Mirko knĂŒpft gekonnt an die Tradition der Eugen Roth` schen "Menschgedichte" an, deren Metrum ebenfalls variiert und die trotzdem als gut gedichtet gelten, nĂ€?

Außer dem Metrum gibt es ja noch Rhythmus & Klang ...

Trotzige GrĂŒĂŸe
Heidrun

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