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Leselupe.de > Kurzprosa
Seifenblasenwelt
Eingestellt am 15. 06. 2011 20:04


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Tala
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2010

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Seifenblasenwelt

Vorerst einmal kann ich nicht genau sagen, welche Geschichte es wird. Welche Art, ob Kurzgeschichte, Lyrik oder Prosa.
Wenn man im Vorraus schon das Wissen in sich tr├Ągt, was es sein wird, ist es doch nur halb so interessant.
Wie im Leben auch. Nur ein ganz kleiner, kurzer Blick in die Zukunft... Was w├Ąre, wenn es dir dann dort nicht behagt?

Nein, man bleibt und lebt in der Gegenwart.
Nun gut, die Seifenblasenwelt.

Man findet sie nicht in unserer Welt, nicht im Realen, nicht im Wirklichen. Sie ist gut versteckt und nur einzig allein f├╝r Menschen ge├Âffnet, die noch Tr├Ąume in ihrem Herzen tragen.
Traum- und Ziellose sind dort nicht erw├╝nscht. F├╝r Menschen, die nichts mehr erreichen wollen in ihrem Leben, sind die Tore geschlossen.

Viele kleine und oder gro├če W├╝nsche, Tr├Ąume, Ziele leben sicher und gesch├╝tzt in einer glitzernden, schillernden, runden H├╝lle aus Regenbogenfarben. Jeder Mensch ist der Mittelpunkt aus seinen Tr├Ąumen. Um ihn herum schweben hunderte und tausende von Traumblasen in den verschiedensten Gr├Â├čen. In jeder von ihnen sind sie. Die Gedanken sind dort gefangen. Die W├╝nsche sind dort eingeschlossen. Die Tr├Ąume sind dort zuhause. Doch es existiert nichts Negatives, nichts Schlechtes in ihnen.

Wenn jemand bereit ist, einen Wunsch, ein Ziel oder einen Traum wahr zu machen; daf├╝r zu k├Ąmpfen, sich daf├╝r anzustrengen; beginnt der funkelnde Ball sich in den Kopf des Menschen zu bewegen. Je nach Wunsch f├Ąhrt er in dein Herz, deinen Kopf oder deine Seele mit einer gro├čen Geschwindigkeit hinein. Auf dem relativ kurzen Weg dorthin sammelt der Wunsch (Traum oder Ziel) kleine Kraftsteine auf und transportiert sie in den K├Ârper mit hinein, sodass der Wunsch entweder verst├Ąrkt wird, oder der K├Ârper die Energie resorbiert, um ihn wahr werden zu lassen, zu verwirklichen.

Man kann sich diese Welt vorstellen, wie man es f├╝r richtig h├Ąlt. Nicht jeder, um nicht zu sagen, niemand sieht diese Welt mit den gleichen Augen. Sie sieht und f├╝hlt sich f├╝r jedes Lebewesen auf eine andere Art an.

Viele Menschen existieren in dieser Wunschwelt. Man kann es auch eine 'Sph├Ąre' nennen, die sich weit ├╝ber der uns bekannten Erde befindet, umh├╝llt von einem t├╝rkisfarbenen Schleier, der nicht f├╝r jeden sichtbar ist.

Um jeden Menschen, der in ihr lebt oder gerade von ihr tr├Ąumt, kreisen die bunten Gedankentropfen, wobei der Mensch stets das Zentrum bleibt.

Gef├Ąhrlich kann es nur werden, wenn ein Wunsch sich auf extreme Weise verst├Ąrkt und manifestiert, sodass er der Mittelpunkt wird und er den Menschen dazu verleitet, alles, sowohl gutes als auch schlechtes, daf├╝r zu tun, dass sich der Wunsch erf├╝llt. Doch zum Gl├╝ck ist dies ein seltener Fall.

In dieser Seifenblasenwelt herrscht ein schimmerndes, milchiges Licht. Gef├╝hle tanzen wie Musiknoten um die Kugeln, sie versetzen sie in eine fr├Âhlich-leichte Stimmung.

Hass, Wut und L├╝ge findet man hier nicht.

F├╝r einige Menschen von uns, ist diese kleine Welt essentiell. Wenn sie nicht vorhanden w├Ąre, w├Ąre das Leben auf der Erde deutlich schlimmer und trostloser.

Manche von uns nennen es ihr 'zweites Zuhause' und manche verlieren sich darin. Sie finden den Weg nicht mehr. In unsere Welt.

Ich pers├Ânlich bin unendlich dankbar, dass ich ein Teil von dieser Welt bin, denn ich habe Tr├Ąume und W├╝nsche. Viele sogar. Ziele sind auch vorhanden. Manchmal oder oft fehlen mir die n├Âtigen Kraftsteine, doch ich bin gl├╝cklich. Wenn nicht in der realen Welt, dann in ihr. Der Traumwelt.

Und manchmal nehme ich dieses Gl├╝ck mit in meine Welt, die Realit├Ąt.

F├╝r Menschen, die nichts aus sich und ihrem Leben machen wollen, diejenigen, die einfach stehen bleiben anstatt sich weiterzuentwickeln; Menschen, die keine Tr├Ąume mehr in sich tragen... f├╝r diese bedauernswerten Kreaturen empfinde ich Mitleid. F├╝r die meisten.

Doch einige von ihnen sind mir von Herzen aus gleichg├╝ltig.
__________________
-Schreiben ist Gef├╝hl-
*Sch├Ânheit liegt im Auge des Betrachters*
~Gl├╝cklichsein~

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