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Leselupe.de > Ungereimtes
Sein eigener Feind
Eingestellt am 17. 01. 2003 21:39


Autor
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Joerg Feierabend
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2002

Werke: 8
Kommentare: 7
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Dunkelheit, schwarz, schillernd,
Gl├╝hend rot
Berg' geschw├Ąrzt,
H├╝gel verbrannt
Wie `s Lustschlo├č
Von Gevatter Tod
Da!
Keuchen, St├Âhnen
Auf dunklem Sand
Wem gilt die schnaubend, dr├Âhnend Jagd?
Wer ist so t├Âricht
Zu glauben an die Flucht?
Doch ist es nicht ein Mensch?
Seht, seht, sagt, sagt
Bitter lachend
Er es versucht
Gefl├╝gelte Angst
In R├╝stungen mit klirrenden Schellen
Schleudern silberne Lanzen
H├Âhnisch kr├Ąchzend
Sie hetzen ihn,
Ihn aufgespie├čt in den Himmel zu stellen
Auf ein Dutzend Spitzen wimmernd mu├č er ├Ąchzen
Wenn er dann hinab
An Speeressch├Ąften
Zu Boden sinkt
Lebenssaft und Hoffnung ihm entronnen
Er mit kr├Ąftigen Schl├Ągen
Durch seines Blutes Fluten ringt
Nicht vergebens war der Mut,
Hinweg die Feen
Oh, armer Mensch,
Gehetzt wirst du
Von eigenen Ideen

Durch sanfte Wellen
Ein h├Âlzern Schrein zu Ihm gekommen
Die Rettung!
Ein Ende hat das Sehnen
Lachend, befreit,
Besteigt er `s Schiff
Der Verh├Âhnung der Sense
Folgen die Tr├Ąnen
Glaube, Hoffnung, Willen
Zersplittern am Seelenriff
Am Bug steht Datum heute
Und sein eigen Nam' geschrieben
Schwappend Blut,
Wind und Wellen
Beginnen ihm zu singen
Noch rasch zu z├Ąhlen,
Wer ihn wohl lieben m├Âcht'
Aus dem schwarzen Holze
In die See
Mu├č er springen
Schluckt,
Giert,
Saugt den Saft hinein,
Da├č er ertrinkt
In diesen Fluten sacht,
Ruh'voll schweben
Da├č er zu Boden sinkt
Als er langt an
Auf leuchtendwei├čem Grund
Starr sind die Formen,
Glas'ger Glanz ward ihn' verlieh`n
Dampf,
Sto├čend,
Weich und wei├č,
Quillt aus seinem Mund
Als heitere schwarze Lippen vor ihm steh`n
Mit aller Macht
In seinen Arm
Soll er sie schlie├čen
Darin sie zerbricht,
Zerbirst,
Brocken weit fliegen
Eisiger Scherbenhaufen
Mu├č in warmen H├Ąnden flie├čen
Die Botschaft er erkennt,
Sie hie├č ihn sie besiegen

Ein Stichwort als Lesehilfe:
Es geht um Depressionen

Danke f├╝r das Lesen

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