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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Seitenhiebe - Der Weg zu meinem ersten Aphorismus
Eingestellt am 19. 06. 2017 12:50


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Daginius Lard
Hobbydichter
Registriert: Oct 2016

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Der deutsche Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge konfrontierte mich mit folgender Aussage:
"Eine alleinerziehende Mutter, die Windeln kauft, zahlt dafĂŒr im Laden 19% Mehrwertsteuer. Wenn ein Reicher sich ein Reitpferd kauft, zahlt er 7% Mehrwertsteuer. Und wenn ein ganz Reicher sich ein Aktienpaket fĂŒr 30 Millionen Euro kauft, zahlt er gar keine Umsatzsteuer.

Ich denke, die Steuergerechtigkeit wird eines Tages völlig ohne Parteien und "charismatische" FĂŒhrerpersönlichkeiten kommen. Eine/jede(ausnahmslos JEDE) Partei erzĂ€hlt immer gern, was sie nicht möchte und mitmacht. Einen WĂ€hler und Menschen mit einem Grundbaukasten an Allgemeinwissen interessiert aber vor allen Dingen, was eine Partei in Zusammenarbeit mit anderen verwirklichen kann. Das und aber auch sowas von ĂŒberhaupt nichts anderem. Die Schlußfolgerung von allem wird eines Tages also sein, das Menschen mit gleichen Zielen (Frieden, bescheidener Wohlstand, LebensqualitĂ€t fĂŒr alle), sich irgendwann völlig "farben- und ideologiefrei" sowohl national, als auch international verstĂ€ndigen, einigen und handeln werden. Im Grunde benötigen wir die Parteien nur noch, um das in großer Zahl erkennen zu können. Daher wird uns jedes wirtschaftliche Chaos, jeder Krieg, jede sich vertiefende Ungleichheit, jeder geliebte und geachtete Mensch, der Gier, Machtstreben, Hunger, Durst, Gewalt und dekadenten Perversionen zum Opfer fĂ€llt, diesem Ziel nĂ€her bringen.

Es ist aus meiner Sicht allein bedauerlich, das erst noch so viele auf die aufgezĂ€hlte Art und Weise aufhören mĂŒssen unser Leben zu bereichern, bis der Zorn die Masse der Menschen zum ĂŒberlegten Handeln bewegt und den degenerierten Angehörigen unserer Spezies die ZĂŒgel des Handelns aus der Hand nimmt, die unser Leben bisher durch Spaltung, Bereicherung auf Kosten SchwĂ€cherer und Manipulation geprĂ€gt haben. Das ist eine unbedingte GesetzmĂ€ĂŸigkeit, wenn sich nicht der jetzige Zustand (eine sich selbst schwĂ€chende und zerstörende Menschheit) als höchste Form des menschlichen Daseins herausstellt. In diesem Fall kann kein Gammablitz energiereich genug, kein Supervulkan zerstörerisch genug und kein Asteroid groß genug sein, um dieser ErbĂ€rmlichkeit schnellstmöglich ein Ende zu bereiten und um Platz fĂŒr freundlichere und sinnvollere Daseinsformen in diesem Teil des Universums zu schaffen.

Letztendlich wird der Charakter der gesamten Menschheit am Ende darĂŒber entscheiden, ob die Menschheit nur ein Furz des Universums oder ob sie eine seiner Gehirnzellen ist.

__________________
Heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen. (Socrates)

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