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Leselupe.de > Gereimtes
Seitentausch?
Eingestellt am 16. 04. 2004 13:32


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Shari
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

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Wenn alles Sein nicht wär´- was wäre dann das Nichts?
Wär´dann das Nichts so überfüllt von allem was gebricht
an der vollkomm´nen Müdigkeit, der Unlust an dem Sein?
Doch wenn´s so wär´- und Seitentausch
die Stunde dann regiert
Dann wird das Sein zum Nichts verkehrt
und Nichts im Gegenzuge aufgebauscht
zum Ist und was da kommen soll
- die Wiege aller Tage -
So stellt sich nun die Frage:
Sind wir doch alles oder nichts?

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Sein oder Nichtsein

Hallo, Shari,

willkommen in der Leselupe!
Eine nette Gedankenspielerei hat Du uns da mitgebracht. Wenn man sie nachvollzieht, sieht es so aus, als wäre Das "Sein" jetzt in seinen ursprünglichen Keim zusammengeschrumpft, jedenfalls nicht ausgelöscht, und könnte sich jederzeit wieder entfalten.
Das scheint mir eine Überlegung wert. Wie hat man sich dann beispielsweise die Entstehung neuer Universen vorzustellen. Spielt dabei auch schon Dagewesenes eine Rolle?

Was der Mensch innerhalb dieser Prozesse sein mag? Ich denke, er ist ständig die Widerspiegelung, allerdings meistens unbewusst, all dessen was ist, sein wird und geschieht.

Da Du noch neu bist, weiss ich nicht, ob Du diesen Text absichtlich in das Forum "Humor und Satire" gesetzt hast. Mir kommt es eher ernsthaft vor, und dann wäre es im Forum "Sonstige Lyrik", glaube ich, besser aufgehoben.

Ich wünsche Dir eine gute Zeit in der LL.
Liebe Grüße von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Shari
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

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Hallo Vera- Lena !

Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar - es hat mich wirklich gefreut.
Um gleich eines vorweg zu nehmen : Ja, der Beitrag sollte wirklich in dieses Forum !
Dein Text hat mir quasi recht gegeben, es genau hier zu posten. Viel zu oft wird über "Sein und Nichtsein" parliert, über den Sinn des Lebens geforscht und verzweifelt,während das was eigentlich zählt, aus den Augen verloren wird - so dass ich mich nicht entheben konnte, das Ganze mit einem Augenzwinkern zu versehen .
Also - lieber mal 5 grade sein lassen und sehen, wie man das Sein wieder dazu bekommt, endlich wieder lustvoll zu ... sein!

Liebe Grüsse
Shari

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Udogi-Sela

Häufig gelesener Autor

Registriert: May 2003

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Lust und Unlust

Hallo Shari,

auch von mir ein herzliches Willkommen in der Leselupe.

Mit Deinem Text hast Du die Existenzfrage allen Seins gestellt, wahrlich kein leichter Brocken in „Humor & Satire“.

Ich will’s mal so sagen: Wenn alles Sein nicht wär’, gäbe es auch dieses Gedicht nicht. Die Dichterin nicht und den Leser des Gedichts auch nicht.
Aber wir wurden „aufgebauscht zum Ist“ aus dem Nichts. Ja, wir und alles Sein lagen einmal in der „Wiege aller Tage“.

Weil wir keine „Unlust an dem Sein“ hatten, wurden wir. Mal so gesehn. Also ich hab eher Lust.

P.S. Wenn der Wecker morgens klingelt überfällt mich in meiner Wiege aber meistens die „Unlust an dem Sein“

sagt augenzwinkernd

Udo
__________________
Dieses ganze Schreiben ist nichts als die Fahne des Robinson auf dem höchsten Punkt der Insel. (Kafka)

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Shari
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

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Morgenstund ...

.. trägt ein Gähnen im Mund!

Hallo Udo - Willkommen im Club der Morgenunlustigen und danke für deinen Kommentar.
Mir gefällt, wie du die Bilder pragmatisch umgesetzt hast! Klasse!

Wenn man die Grundidee verinnerlicht - alles und gleichzeitig nichts zu sein ... kann man den Tagtäglichkeiten des Lebens ziemlich gelassen gegenüberstehen. Den das frustrierte Gegenüber, welches einem gerade auf den Geist gehen will.. selbst das wird wieder - warten wir´s nur ab!

LG Shari

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