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Leselupe.de > Gereimtes
Seitenwechsel
Eingestellt am 18. 03. 2007 22:43


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Walther
Routinierter Autor
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Seitenwechsel


Es waren einfach schöne Zeiten.
Doch alles Gute geht zu Ende.
Und Anderem den Weg bereiten,
Daraus erwÀchst die nÀchste Wende.

Und das, was bleibt, ist nur Erinnern
An das, was war, an das, was trieb.
Wir waren gern bei den Gewinnern.
Doch die Geschichte ist nie lieb.

So wechseln Zeiten manchmal Seiten.
Das Unten sich nach oben kehrt.
Entscheidend sind oft Kleinigkeiten,
Und der Erfolg wird schnell verwehrt.

Die Mitte wird zu schmalen RĂ€ndern,
Das Lachen wird zum TrÀnenmeer.
Das GlĂŒck kann seine Farbe Ă€ndern.
Die vollen GlÀser werden leer.

Es waren einfach diese Zeiten,
Sie ruhten auf zu losen Worten.
Die Ziele waren zu bestreiten,
Sie fĂŒhrten wohl zu falschen Orten.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Walther

Eigentlich eine schöne und nachvollziehbare "Denkerei", die aber in diesem Fall durch einige missglĂŒckte Bilder zerstört wird, wie zum Beispiel:

Doch die Geschichte ist nie lieb

Die Mitte wird zu schmalen RĂ€ndern

Sie ruhten auf zu losen Worten.
Die Ziele waren zu bestreiten

Das alles wirkt auf mich wenig lyrisch und stimmungsvoll und auch nicht wirklich durchdacht. Das kannst Du besser.

LG

JĂŒrgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Walther
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Moin JoteS,

kann ich es besser? Wirklich?

Wir können uns gerne ĂŒber die Bilder unterhalten:

quote:
Die Mitte wird zu schmalen RĂ€ndern,
Das Lachen wird zum TrÀnenmeer.
Das GlĂŒck kann seine Farbe Ă€ndern.
Die vollen GlÀser werden leer.
Wir sind beim "Seitenwechsel". Dieser wird beschrieben:
(1) Was Mitte war, ist schmaler Rand.
(2) Wo Lachen war, ist Trauer.
(3) Wo GlĂŒck war, ist die andere Farbe, das Pech.
(4) (Halb-)volle GlÀser sind (halb-)leer; Hoffnung(slosigkeit).
Vielleicht hast Du nur zu schnell gelesen.
quote:
Es waren einfach diese Zeiten,
Sie ruhten auf zu losen Worten.
Die Ziele waren zu bestreiten,
Sie fĂŒhrten wohl zu falschen Orten.
Weiter geht es mit den Zeiten, Sue ruhten auf losen Worten (= losen Steinen); Doppeldeutigkeit im Wortsinn, beabsichtigt. Und: Waren die Ziele falsch, (ver-)fĂŒhrten sie zu falschen Orten. Auch hier zu schnell gelesen?

Mehr gibt es nicht zu sagen. Vage sollte der Eindruck sein, ambivalent. Die letzte Strophe greift das auf. Daher auch der Titel, der auch "Zeitenwechsel" (sic!) hĂ€tte heißen können.

Ein Text also, der nicht fĂŒr den schnellen Konsum geeignet ist. Es wĂ€re wohl besser gewesen, ihn nicht zu posten. Aber gut, wer denkt denn heute schon, daß einer beim Schreiben tief schĂŒrft, vor allem beim Schreiben fĂŒrs Internet. Hier ist des nötig, zwischen der Worten und Wörtern, zwischen den Zeilen die StrĂ€nge und FĂ€den, die Strings, an denen die ZwischenrĂ€ume, die weiteren Dimensionen, des Textes hĂ€ngen, zu erforschen, sich darauf einzulassen. Nun steht er da und muß sich bewĂ€hren, multiversal.

Der Text "Semantisch" ist ebenfalls ein solcher und fĂŒhrt einen SchlĂŒssel dazu bereits im Titel.

Damit - und Deinem Verdikt - kann ich und will ich leben. So schreibe ich nun einmal, wenn ich nicht gerade dem Blödelsinn und der Ironie verfalle. Daher sage ich: Ich kann's nicht besser und auch nicht anders. Jedenfalls nicht bei diesem Text.

Lieber Gruß

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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