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Leselupe.de > Ungereimtes
Sekunden im Leben
Eingestellt am 07. 06. 2004 20:43


Autor
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Tulpe
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2004

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Sekunden im Leben

Sekunden im Leben

Sie sind nicht wirklich schwer,
nicht wirklich tr├╝b, meine Gedanken
und doch wie ein
Schleier,
halten sie an, in der letzten,
Sekunde,
wenn ich dem Donner sage
er hat noch etwas Zeit,
am Horizont, noch fast am
Mond,
wenn er die lautlosen Schreie
von damals,
als Echo meiner Angst
von heute hinaushallen m├Âchte.
Und wenn alles
im Spiegelbild ersch├Âpft mich
anstarrt,
sp├╝re ich es,sp├╝re tief
unter meiner Haut,in dieser
Sekunde
fehlt mir die Angst mich zu verlieren.
Ich umarme sie, genau die
Sekunde,
genau in dem Augenblick
immer wieder, als w├╝rde
das Leben nur Minuten dauern
und erkenne die klare Leichtigkeit
von einem sch├Ânen Leben.

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

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Hallo Tulpe,
was ist das f├╝r eine Erfahrung, die in diesem Gedicht beschrieben wird?
Es sind die Sekunden vor dem Donner, der den lautlosen Schrei von damals als Echo meiner Angst von heute hinaushallen l├Ąsst.
Also: Es gibt eine Angst heute, sie ist das Echo eines Schreis, der damals nicht erklingen durfte, diese Angst m├Âchte der Donner hinaus hallen.
Du h├Ąltst ihn an, er m├Âchte ein paar Sekunden Stille halten.
Diese Sekunden, das ist die Leichtigkeit eines sch├Ânen Lebens.

Gr├╝├če von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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Tulpe
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2004

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Erkl├Ąrung

Hallo Wilhelm

Danke f├╝r deine Antwort.
Das Echo meinr Angst ist nahe, und der Donner k├Ânnte meine Angst hinaushallen.( Ach, dass meine Texte auch immer so kompliziert klingen m├╝ssen, jedoch nicht meine Absicht ist) Und bevor ich die Sekunde kommen sehe, dass der Donner es doch tun k├Ânnte, halte ich die Minute davor fest. Weist du was ich meine? Nein, oder?
Deppressionen, davon ist die rede, sie sind manchmal wieder sehr nahe, das ich sp├╝re und versuche dagegen anzuk├Ąmpfen, vieleicht gerade in der Sekunde. Das Thema ist sehr schwierig. Irgendiwe versuchte ich mit diesem Gedicht nicht in dieser Sekunde zu fallen, so eine Art Selbstaufbau, Schutz, oder so.
Na ja, ist nur wieder mal ein weiterer Versuch gewesen, zu erkl├Ąren was dann in mir vorgeht. Doch das ist nicht einfach, fast unm├Âglich.
Doch ein Versuch war es wieder einmal wert, auch die Antworten zu lesen, denn dadurch lerne ich mit Gedichte umzugehen, so dass auch andere sie verstehen.
Danke Wilhelm und einen Gru├č von hier und mir

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Stoffel
gesperrt
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Registriert: Jun 2002

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Hallo,

ich finde den Text super Klasse.
Die Idee mit dem Donner...(der ja einige Sekunden nach dem Blitz kommt...die Entfernung mitteilt dadurch..)

Ich w├╝rde nur den Text nicht kursiv setzen..denke mal, das nimmt ihm was..macht ihn schwerer.

Apropo schwerer. Bei dem Schleier, spukte mir das Wort "scher" im Hirn rum. "Schwerer Schleier" "Schleier..schwer" Das ist sonst Unsinn, denn ein Schleier ist leicht. Aber es w├╝rde noch dazu passen.(?)

lG
Susanne

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Tulpe
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2004

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Änderung

Danke dir vielmals liebe Stoffel
Die Gedanken sind schwer und liegen st├Ąndig wie ein Schleier ├╝ber mir, dass wollte ich eigentlich ausdr├╝cken.
Dem Text werde ich das Kursive entnehmen.
Danke und sch├Ânen Feiertag

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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liebe Tulpe,

finde ich besser, auch passender..ohne Kursiv.
Heute noch einmal gelesen...gef├Ąllt mir sehr.

lG
sch├Ânen Tag
Sanne

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