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Leselupe.de > Gereimtes
Selbst-mit-leid....
Eingestellt am 25. 08. 2009 20:01


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Druidencurt
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

Werke: 72
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Ein Vöglein hold sang ihm ein Lied
er lauschte seinen KlÀngen
darin erklang es traurig schön
er solle sich aufhÀngen.

Aus seiner Augen wundem Rand
seine TrÀnen flossen
sich aufzuhÀngen, allerhand
drum hat er sich erschossen.

__________________
Tri-Tra-Trullala =
denn der Troll ist wieder da!
Das finden viele sonderbar!

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Sta.tor
Foren-Redakteur
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Registriert: Feb 2002

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Hallo DC,

zwei kleine Tipps:

Ein Vöglein hold sang ihm ein Lied
er lauschte seinen KlÀngen
darin erklang es traurig schön
er solle sich erhÀngen.

Aus seiner Augen wundem Rand
blutrote TrÀnen flossen
sich aufzuhÀngen, allerhand
drum hat er sich erschossen.

Ich meine, es liest sich so besser.

VG Sta.tor

__________________
schlimmer geht immer

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DerKleinePrinz
Guest
Registriert: Not Yet

Guten Abend Druidencurt,

ich habe ein komisches GefĂŒhl bei deinem Gedicht. Soll es nun lustig sein, oder doch traurig?
Da ist jemand, welcher wohl des Lebens mĂŒde ist, ein Vöglein gibt ihn den Rat sich zu erhĂ€ngen, aber weil er das zu umstĂ€ndlich findet gibt er sich die Kugel? Sehr skurril wie ich finde.

Sta.tor sind schon zwei herbe Schnitzer aufgefallen, welche er auch gut verbessert hat. Wenn mich nicht alles tÀuscht stimmt noch etwas nicht:

quote:
Ein Vöglein hold sang ihm ein Lied
er lauschte seinen KlÀngen

In Bezug auf Vöglein kann nach meinem VerstĂ€ndnis nicht seinen stehen, sondern es mĂŒsste dessen heißen.

So wie dein Gedicht jetzt erscheint halte ich es fĂŒr ziemlichen Nonsens, aber mal schauen ob die anderen dem Ganzen mehr entnehmen können.

Dennoch liebe GrĂŒĂŸe
Der Kleine Prinz*

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Grand
Hobbydichter
Registriert: Jun 2009

Werke: 8
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Hi Druidencurt,

den Vorschlag von DerKleinePrinz anstatt seinen dessen einzusetzen wĂŒrde ich ablehnen, da ich Genitivformen von Realtivpronomen in Gedichten nicht als sehr schön empfinde; es klingt nach Papierdeutsch.
Die VorschlÀge Sta.tors dagegen hören sich ganz gut an.

Auch empfinde ich die Entscheidung, anstatt sich zu erhĂ€ngen sich zu erschießen nicht als skurril. Zwar kann auch beim Erschießen allerhand schief gehen (kommt drauf an, wo man den Pistolenlauf ansetzt), doch kann das ErhĂ€ngen in einigen FĂ€llen sehr qualvoll sein.
Der Tod tritt nĂ€mlich durch VerschiebungsbrĂŒche der Halswirbel oder einer Zerquetschung des RĂŒckenmarks ein. Solche WirbelbrĂŒche erwirken eine sofortige Bewusstlosigkeit und behindern die Atmung, wodurch der ErhĂ€ngte wohl kaum noch sein Bewusstsein wiedererlangen mag.
Das Herz jedoch kann durchaus noch bis zu 20 Minuten weiter schlagen, davon gehen Fachleute heute aus. Allerdings gestaltet sich so der Idealfall.
Wenn der Knoten nicht korrekt plaziert ist, stirbt der Selbstmörder einen Tod durch Erdrosselung.

Als Selbstmordpraxis ist das Erschießen da viel schneller und die Hemmschwelle liegt bei manchen Menschen vielleicht auch niedriger.


LG,

Grand

__________________
Marschiere oder stirb

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DerKleinePrinz
Guest
Registriert: Not Yet

Guten Tag Druidencurt und Grand,

wenn ich mich nochmals einmischen darf.

quote:
den Vorschlag von DerKleinePrinz anstatt seinen dessen einzusetzen wĂŒrde ich ablehnen, da ich Genitivformen von Realtivpronomen in Gedichten nicht als sehr schön empfinde; es klingt nach Papierdeutsch.

Den Vorschlag von Grand, nĂ€mlich den meinen abzulehnen, wĂŒrde ich ebenfalls ablehnen. Das hat den Grund, dass es hier nicht um Empfindungen oder Beamtensprache geht, sondern um einen richtigen Gebrauch der deutschen Sprache.

Liebe GrĂŒĂŸe
Der Kleine Prinz*

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Sta.tor
Foren-Redakteur
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Registriert: Feb 2002

Werke: 152
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Hallo DKP

die deutsche Sprache im allgemeinen und im lyrischen unterscheiden sich doch sehr. Was in korrekter Umgangssprache als unabdingbar betrachtet wird, weicht in der Kunst leicht auf. Gerade in der Lyrik. Manche Verskonstruktionen sind schon sehr abenteuerlich, werden aber im allgemeinen akzeptiert, wenn der Klang dadurch nicht gestört wird. Auch in der Grammatik wird manchem Schnitzer nachgesehen (Zeit und Fall), wenn es die Geschichte zulÀsst.
Auch ein Heine hat hier und dort gepatzt.

Viele GrĂŒĂŸe
Sta.tor
__________________
schlimmer geht immer

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