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Leselupe.de > Ungereimtes
Selbstverlust
Eingestellt am 06. 01. 2004 15:36


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Tochter des Ozeans
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Gelenkt vom Schaffner der Norm
Bewegt vom Tanz der Soldaten
Geblendet vom grellen Licht des Amateurs
zieht unser Leben vorbei

Sekunde für Sekunde
verlieren wir
uns
im Spiel der Welt
als Marionetten,
die die Augen zusammenkneifen
weil das Licht sie blendet.

Die Fäden zu ziehen
die falschen Bilder zu stürzen
die Ohren zu öffnen
vermag viel Mut und Kraft.
Doch nur so
werden wir frei leben können.

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Wachenbergia
???
Registriert: Dec 2003

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Die ersten beiden Teil erreichen mich problemlos und gefallen mir gut.

Im dritten Teil sehe ich eine Art Sandmännchen, das (mit erhobenem Zeigefinger) spricht: "Nun, liebe Kinder gebt fein acht, ich hab' euch etwas mitgebracht. -- Wenn ihr dies und jenes tut, werdet ihr frei sein."

Dein Text prangert ja den Missstand schon an, so dass es keines Appells bedarf, den Finger aus der Nase zu nehmen und die Fäden zu ziehen.

Und deswegen wäre meine Bewertung ohne diesen letzten Teil um einiges höher ausgefallen.

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Tochter des Ozeans
Autorenanwärter
Registriert: Nov 2003

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Du meinst, ich soll die letzte Strophe weglassen?
Ist es dann trotzdem noch abgerundet?

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Wachenbergia
???
Registriert: Dec 2003

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OhGottOhGott, Tochter d.O., da fragst du mich was.

Niemand kann, niemand DARF dir raten, tu dieses dazu, lass jenes weg. Es sind - zumindest bei mir - Eindrücke, die man beim Lesen hat. Und meine Meinung kann durchaus ein Einzelfall sein und ist es vielleicht sogar.

Die letzte Strophe hat für mich etwas ratgeberhaftes, das mir überflüssig erscheint. Denn, wenn ich als Leserin das, was du weiter oben beschreibst, ändern will, muss ich als selbstverständliche Folge dieses Wollens die Fäden in die Hand nehmen, Augen und Ohren aufsperren und den Kraftaufwand in Kauf nehmen. Tue ich das, erwächst daraus -- Freiheit.

Du, nur du entscheidest, wann und womit dein Gedicht rund und gut ist. Wenn du aus Anmerkungen zu deinem Text zu dem Schluss kommst, etwas davon übernehmen zu WOLLEN, dann zieh Änderungen in Betracht. Nicht für mich, für dich muss es stimmen. Als Leserin kann ich mich ausklinken, du als Verfasserin willst aber, dass ein Gedicht etwas von DIR transportiert.

Noch ein paar Anmerkungen (Vorschläge) zur dritten Strophe:

Die Um Fäden zu ziehen
Die um falschen Bilder zu stürzen
um die Ohren zu öffnen
vermag bedarf es viel Mut und Kraft.
Doch Nur so
werden wir frei leben können.


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