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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Selbstverordnung
Eingestellt am 25. 08. 2002 08:50


Autor
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Bonaventura
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2002

Werke: 9
Kommentare: 7
Die besten Werke
 
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Ein kleines Juwel von einem Buch. F├╝r Frauen. Und f├╝r M├Ąnner, die mit den Frauen wachsen wollen. Denen es nicht gleichg├╝ltig ist, wie es in ihren und anderen Frauen aussieht. Welche Frauen kennen nicht die Selbstzweifel, die wiederkehrenden Verzweiflungsattacken? Den Selbsthass, wenn sie sich im Spiegel sehen? Alle Artikel und B├╝cher, die uns empfehlen, uns selbst zu lieben, helfen uns nicht. Haben wir sie nicht schon in die Ecke geworfen? Brauchen wir nicht immer wieder Zuspruch, m├╝ssen uns Mut machen? Den wenigsten ist es doch gegeben, auszubrechen aus dem Alltag, den Belastungen, den Pflichten. Joan schafft es.Sie zieht ein Jahr allein an die K├╝ste. Teilt manche Tage mit den Seehunden auf einer Insel weit drau├čen im Meer. Dorthin bringt sie ein Fischer aus der Kleinstadt am Nantucket Sund. Sie, die Journalistin, arbeitet in einem Fischmarkt und nennt dies WASSERTHERAPIE: Das Gurgeln und Pl├Ątschern der gro├čen Wasserbassins um sie herum tut ihr einfach gut. Und erlebt einen Hummer, der sich in einer Ecke versteckt und sich dort h├Ąutet, unbemerkt und diskret. Er wartet dort ab bis zur Vollendung der H├Ąutung. Eine Metapher f├╝r Joan und uns. Wir brauchen ├Âfter das Alleinsein zum H├Ąuten, zum Neuwerden. Sie hat das Privileg, da├č die Familie ein kleines Haus an der K├╝ste besitzt. Aber auch f├╝r die, die sich nicht in so ein Haus fl├╝chten k├Ânnen, ist dieses Buch voller Impulse und Anregungen. Ohne, da├č die Autorin dies gezielt einsetzen will. Wir selber erkennen, wie es sein k├Ânnte, auszubrechen aus den Gedankenmustern, die uns immer wieder nach unten ziehen. Denen wir erlauben, uns zu qu├Ąlen. Wir k├Ânnen uns auch erlauben, einen Tag ganz f├╝r uns auszusparen. Und uns treiben lassen. Vielleicht eine pers├Ânliche Bilanz ziehen, wenn wir dies w├╝nschen. Und diesen Tag in regelm├Ąssigen Abst├Ąnden wiederholen. Und uns daran erinnern, da├č wir eine verlorene Vision wiederbeleben k├Ânnen. Vielleicht haben wir sie mal aus den Augen verloren. Wir tragen sie aber in uns und niemand kann sie uns wegnehmen.
Sollte es sich so anh├Âren: dieses Buch ist kein Lehrbuch!

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Pasta
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 11
Kommentare: 36
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Liebe Bonaventura,

Deine Beschreibung des Inhalts macht neugierig auf das Buch!

H├Ąufig ist es ja nicht so einfach, aus gewohnten Mustern und Verhaltensweisen auszubrechen - warum auch immer. Aber manchmal ist es auch so, dass ein Buch oder ein Film uns hilft, Mut zu fassen, die F├Ąhrte unserer Tr├Ąume und Visionen wieder aufzunehmen, um ihrer Verwirklichkung ein kleines St├╝ck n├Ąher zu kommen.

Vielleicht ist dies so ein Buch. Es klingt jedenfalls ganz danach.

Liebe Gr├╝├če,
Pasta

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Miss Marple
???
Registriert: Oct 2002

Werke: 0
Kommentare: 0
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o├ťo

Ausbrechen ist ein sch├Âner Gedanke, aber ebend nicht jeder kann sich diesen erf├╝llen, da hat es Joan wirklich gut!!!

Gru├č, deine Miss Marple.

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