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Leselupe.de > Gereimtes
Selbstverstrickung
Eingestellt am 04. 04. 2010 21:26


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anbas
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

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Selbstverstrickung

Verklebt wie Spinngewebe,
so hÀng' ich mit mir selber fest.
Egal, wie ich mich winde,
ich komm' nicht fort, das Netz, es lÀsst
mich immer mehr mit mir verstricken,
erdrosselt meinen Hilfeschrei.
Die Freiheit scheint so greifbar nahe,
doch komm' ich von mir selbst nicht frei.

Die Lösung wÀr so einfach,
wird mir des Öfteren gesagt.
Nur fehlt mir Mut und StÀrke,
sonst hÀtte ich es lÀngst gewagt
und wÀr' entschlossen losgegangen,
nichts auf der Welt hielte mich fest.
Doch bin ich selbst mein Spinngewebe,
das mich nicht gehen lÀsst.

__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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Spaetschreiber
???
Registriert: Sep 2009

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Schöne Ostern mein Lieber. Ich hab mal die HĂŒrden umgeschubst, die mich beim Lesen ein wenig stolpern ließen.
Guck mal, bin ich doof oder nicht?


Verklebt wie Spinngewebe,
so hÀng' ich mit mir selber fest.
Egal, wie ich mich drehe - winde,
ich komm' nicht fort, das Netz, es lÀsst
mich immer mehr mit mir verstricken,
erdrosselt meinen Hilfeschrei.
Die Freiheit scheint so greifbar nahe,
doch komm' ich von mir selbst nicht frei.

Die Lösung wÀre einfach,
wird mir des Öfteren gesagt.
Nur fehlt es mir an Mut und StÀrke,
sonst hÀtte ich es lÀngst gewagt
und wÀr' entschlossen losgegangen,
nichts auf der Welt hielt mich hier fest.
Doch bin ich selbst mein Spinngewebe,
das mich nicht ruh’n, nicht gehen lĂ€sst.

LG
Tom

__________________
Nur ein mittelmĂ€ĂŸiger Literat ist immer in Höchstform. (W.S. Maugham)

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Rhea_Gift
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Registriert: Apr 2003

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LĂ€sst auch mich holpern... leider, da eigentlich ein schönes Gespinst - noch a bisserl feintunen, anbas? Toms Vorschlag ist schon ganz gut, aber selbst der noch nicht so ganz rund - auf jeden Fall noch mal drĂŒber gehen, wĂŒrd ich meinen... isset wert

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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label
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo anbas

Solche Erkenntnis ist nicht immer einfach zu erreichen. Ebenso schwierig ist es zu hören, die Lösung sei einfach.
Da niemand die inneren HĂŒrden an der gleichen Stelle hat, weiß letztendlich niemand wie viel Anstrengung es bedeutet, diese HĂŒrde zu ĂŒberwinden.
Dein Gedicht gibt Anstoß ĂŒber diese Dinge nachzudenken.
Das Problem des Lyri ist in klaren Worten geschildert, so daß ein EinfĂŒhlen mĂŒhelos ist.
Gut gefĂ€llt mir auch, dass das Gedicht wie im ErzĂ€hlton fließt.

Die VorschlĂ€ge von SpĂ€tschreiber tĂ€ten dem Text gut und wĂŒrden die kleinen UnebenmĂ€ĂŸigkeiten glĂ€tten.

FĂŒr die letzte Zeile, die so zwar die Metrik verbesserte, aber ein logisches Problem ergĂ€be, ist
das mich nicht von mir gehen lÀsst vom Sinn her passender, denn etwas das im Spinngewebe festhÀngt, erzeugt eher ein Bild von gelÀhmt, als von Ruhelosigkeit.

gefÀllt mir
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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Andreas,

Tom`s Vorschlag erscheint mir sehr gut.

Um noch `ne Schippe druffzusetzen , könntest du vielleicht noch Folgendes machen:

quote:
Verklebtes wie Spinngewebe,
so hÀng' ich mit mir selber fest.
Egal, wie ich mich drehe - winde -
ich komm' nicht davon. Das Netz, es lÀsst
sich immer mehr mit mir verstricken,
erdrosselt meinen Hilfeschrei.
Die Freiheit scheint so greifbar nahe,
doch komm' ich von mir selbst nicht frei.

Die Lösung wÀre einfach,
wird mir des Öfteren gesagt;
nur fehlt es mir an Mut und StÀrke,
sonst hÀtt ich`s lÀngst gewagt
und wÀr' entschlossen losgegangen.
Nichts auf der Welt hielt mich hiernoch fest.
Doch bin ich selbst mein Spinngewebe,
das mich nicht ruh’n, nicht gehen lĂ€sst.
So gefiele es mir optimal. Auch mit der verÀnderten Interpunktion.

Such dir was Genehmes raus ...

Im Übrigen sehr schön bebildert und kein einziges Mal aus dem Spinnbild rausgefallen ...

Liebe GrĂŒĂŸe
Heidrun

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