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Leselupe.de > Gereimtes
Selene
Eingestellt am 18. 01. 2018 15:23


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Lppictures
Hobbydichter
Registriert: Jan 2018

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Selene

Dunkel ist der Tag und hell die Nacht.
Der Mensch im Delirium, noch nicht erwacht.
Nimmt schleppend schläfrig, sein Dasein dahin.
Sobald die Sonne schwindet, findet er Sinn.

Die rosenfingrige Eos beginnt zu steigen.
Unaufhaltsam schnell, fliehend sich zu beeilen.
Sein, sein nur im Schutz des Schattens zu verweilen.
Das alles mit einem Ziel: Ihr Verderben zu meiden.

Folglich genießt Helios des Phoibos Krönung.
Dem Chaos nacheifernd brennt Er alles nieder.
Versetzt Mensch und Natur in das tödliche Fieber.
Erhoben lodert die Peripetie der Zerstörung.

Langsam finden die Horen ihr erhofftes Ende.
Das tosende Flimmern legt sich und offenbart:
Nichts und Niemand bleiben die Morien erspart.
Helios´ Ableben hinterlässt das neue Fremde.

Nach einem letztem Atem am Horizont erloschen,
herrscht Erebos von Hafen bis Küste und Felsen,
bringt Dunkelheit ein, von Lichtern durchbrochen,
erstrahlt unter Ihnen Selene – am allerhellsten.

Glorreich strahlt Sie schlicht, voll von reiner Schönheit
Der Mensch von alldem gelockt, beginnt sich zu erheben,
voller Freude zu leben. Kühle macht sich breit.
Frei, schöpfend und seiend sind all die Seelen.

Sein autarkes Schaffen, von Pandia geleitet,
endet bald, und alles schwindet, so auch Jene.
Furcht wird walten, sobald Erebos davon schreitet.
Allmählich vergeht auch die einst rettende Selene.

Schon hallt es früh über Poseidons Reich in der Ferne,
das Peitschen, Rauschen und Wiehern der Pferde.
Gierig nimmt die Hitze des Helios erneut ihren Lauf.
Selten nimmt Rhadamanthys deinesgleichen auf.
So hüte dich, oh kleiner Mensch!

__________________
LPP

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Zeder
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