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Leselupe.de > Kurzgeschichten
September, 1971
Eingestellt am 03. 07. 2014 23:50


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Vagant
???
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September, 1971

Zwei ausgefahrene Furchen, schnurgerade und mit hüfthohem Beifuß gesäumt. Links blickte ich auf die Weiden, rechts auf den Wald. Ein kalter Wind fuhr durch die Zweige und ließ das erste Laub niederregnen. Ich hielt meine Jacke am Kragen geschlossen und schaute den Weg hinunter. An seinem Ende war nur ein Hochsitz zu sehen, mehr nicht. An den schmalbrüstigen Quittenbäumen, die am Weidezaun standen, hingen nur noch wenige Früchte. Den Rest hatte der Wind von den Zweigen geweht. Ich tippelte ein paar Schritte nach links, nahm Anlauf und schoss eine der Quitten flach ins lange Eck. Tor.
So geht ’s, genau so.
Nullzwei im Hinspiel, gegen Ajax; schlechte Karten, die Dresdner.
Ich werde Oma fragen, ob wir heute Abend das Spiel sehen können.

Ich ging weiter. Ich ging so, wie ein zehnjähriger geht, dem der Tag zu lang geworden ist. Nach ein paar Schritten blieb ich stehen und schaute hinauf zum Himmel, nur so. Über mir kreiste ein Falke. Er flog einen weiten Bogen und ließ sich dann vom Wind davon tragen. Ich hörte nur noch sein langes Pfeifen. Es klang fern, einsam, verloren.
– Du musst auf alles achten, hatte Opa gesagt, als er mich das erste mal mit in den Wald genommen hatte.
– Auf alles, sonst verläufst du dich.
– Was ist ‘alles’?
– Ein toter Baum, die Muster im Granit, die Formen der Moosmatten; präg ’s dir genau ein, Großer.
– Das werde ich tun, Opa.
– Und pass auf die Schlagbäume am Ende des Waldes auf.
– Welche Schlagbäume?
– Die russischen Garnison.
– Die Garnison?
– Ja, dort wo man damals den toten Jungen gefunden hat.
– Den toten Jungen? Den hatte ich schon fast vergessen.
– Das ist auch gut so.
Und Opa legte seine Hand auf meine Schulter und murmelte, dass das gut sei, das mit dem Vergessen.

Das Dorf lag nun weit hinter mir. Von Weitem hörte ich die metallene Monotonie einer Kreissäge. Dumpf, wie in Watte verpackt. Das war alles. Als ich den Hochsitz erreichte trat ich ein paar mal prüfend gegen die Holme der Leiter. Dann klammerte ich meine Hände um das dicke Fichtenholz und zog mich Sprosse für Sprosse in die Höhe. Ich traute mich nicht nach unten zu sehen. Als ich saß konnte ich in der Ferne die Dächer des Dorfes erkennen. Alles schien wie durch lichtes Schilfrohr betrachtet; farblos, blass und diesig. Es sah nach Regen aus. Ich schaute hinüber über die Dächer, und es schien so, als ziehe eine Herde Elefanten vorbei. Die weißen Rauchfahnen, die hier und da aus den Schornsteinen wehten, standen wie Drachen am Himmel und mir war, als würde ich die süße Strenge schwelender Buchenholzscheite riechen. Ich kann nicht sagen, wie lange ich dort saß und ich weiß nicht, ob es mir gefallen hat.

– Na, wen haben wir denn da?
Ich erschrak beim Anblick des Mannes, der plötzlich vor mir auf der Leiter stand. Er zog sich die letzten Sprossen herauf und ließ er sich neben mir auf die Bank fallen. Schwer, bleiern, schwitzend; wie der Himmel über uns.
– Und?, fragte er nochmal.
– Hm.
– Sprichst nicht viel. Ist gut, gefällt mir. Ich rede eigentlich auch nicht viel.
Er trug abgetretene Schuhe, mit löchrigen Leder, sodass die kleinen Zehen an den Seiten herausschauten. Vom Saum seiner Hose bröckelten kleine Lehmklumpen und die Krempe seines Filzhutes glänzte speckig. Er lehnte sich nach vorn, stützte seine Ellenbogen auf die Brüstung und ließ die Luft durch seine Lippen strömen, sodass ein leises Pfeifen zu hören war. Er wirkte wie eine Vogelscheuche, die nach der harten Arbeit des Sommers nun ihr Winterquartier bezogen hatte.
– Wird schon wieder früher dunkel, sage der Mann. Man guckt hin und merkt es kaum. Auf einmal sind alle Farben weg.
Er griff nach dem Ärmel seines Hemdes und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
– ‘s wird wohl regnen, sage er.
– Kann sein.
– Der Herbst kommt wohl doch früher in diesem Jahr.
Ich wusste nicht, was ich sagen sollte und schaute nun einfach mit ihm hinüber zum Dorf.
– Bist du allein hier draußen?, fragte er.
Ich sagte nichts.
– Ja, du bist allein.
Er kramte aus seiner Hosentasche eine kleine Flasche hervor, trank einen Schluck und stellte die Flasche dann vor sich auf den Boden. Ein scharfer Schnapsgeruch lag in der Luft.
– Ist gefährlich für'n Jungen hier draußen. Du weißt, die Russen, der tote Junge von damals.
Er machte eine kurze Pause, blies langsam Luft aus.
– Und, ich hab’s vom Bürgermeister, vor vier Tagen haben sie wieder einen Jungen gefunden. Einen aus Haindorf, tot, nackt. Gleich dort hinten, keine zwei Kilometer von hier.
– Hm.
Mein Hals war wie zugeschnürt. Ich konnte nicht sprechen, und selbst wenn ich es gewollt hätte, ich hätte kein Wort heraus bekommen.
– Aber dir kann ja nun nichts passieren. Ich bin ja hier.
Er machte eine kurze Pause und wischte sich mit einer fahrigen Bewegung den Schweiß von der Stirn.
– Der Bürgermeister hat gesagt, dass man bei der Kommandantur eine Untersuchung beantragt hat. Aber wenn du mich fragst, Kleiner, das wird nichts. Die Russen werden wieder mauern. Wie damals, glaub’s mir.
– Aber der alte Matthäi, der wird das doch hinkriegen.
– Welcher Mattei?
– Na der aus dem Film, mit den Rühmann, der ...
– ... ach ja, der Kommissar Matthäi. Nee Kleiner, der wird da auch nichts machen können.
– Aber er hat’s doch versprochen.
– Weißt du, sagte er, lehnte sich auf die Brüstung und schaute hinüber zu den Dächern, der Matthäi, der verspricht manchmal mehr als er halten kann. Die werden mauern die Russen, ich sag’s dir.
Ich war froh, dass der Mann hier bei mir saß.

– Was meinen Sie, wer wird gewinnen?, fragte ich.
– Was gewinnen?
– Das Spiel heute Abend. Dynamo gegen Ajax.
– Ich denke, sie fliegen raus. Müssten drei Buden machen ...
– ... und dürften keins kassieren, fiel ich ihm ins Wort.
– Genau. Drei Dinger, wer sollte die denn machen?
– Der Ducke könnte das.
– Da haste recht, Kleiner. Der Ducke hätte 's drauf.
– Ist der beste.
– Ja. Spielt aber bei Carl-Zeiss, der Ducke.
– Ja. Das ist ja der Mist.
Der Mann lehnte sich zurück und trank einen Schluck aus seiner Flasche. Als er sie wieder verschraubt und abgestellt hatte, legte er seine Hand flach auf den Reißverschluss seiner Hose und sah mich an. Ich erschrak. Im diesigen Grün des Lichtes sahen seine Augen fast schwarz aus. Sie waren so dunkel, dass er sich darin hätte verstecken können.
– Na ja, vielleicht haben sie Glück und biegen das Ding noch um. Man weiß nie.
Seine Hand lag immer noch auf der Hose. Er schwitzte.

Über dem Hochsitz war nun wieder der Falke zu hören. Ich schaute zum Himmel, aber konnte ihn nirgendwo sehen. Dann legte ich den Kopf in den Nacken und schloss meine Augen. So fest bis die Sommerfeuer unter den Lidern flackerten.
Sommer, immer wieder Sommer.
Ich stehe an der Dorfstraße.
Schwere Reifen rauschen über das Pflaster.
Benzingeruch.
Motoren tuckern vorbei.
Ich winke und rufe: Sdrasstwujti Towarischtsch.
Mandelförmige Augenpaare im Dunkel der olivgrünen Jeeps.
Sie lachen, winken zurück.
Doswidanja Towarischtsch.
Doswidanja, und ich winke ihnen nach, bis ich sie nicht mehr sehen kann.

– Wie alt bist du denn?
– Äh?
– Wie alt du bist, Kleiner. Träumst wohl?
– Zehn.
– Das ist 'en schönes Alter, Kleiner.
– Mhm.
– Was ist mit Bucheckern?
– Ich liebe Bucheckern.
– Ich kenne ‘ne Stelle, da gibt 's die besten.
– Gibt's doch hier überall.
– Solche nicht, glaub 's mir.
– Ist es weit, fragte ich.
– ‘n paar Schritte nur. In zehn Minuten sind wir wieder hier.
– Aber Opa hat gesagt, ich soll nicht so weit in den Wald gehen.
– Na ja, wenn's dein Opa gesagt hat. Auf den Opa sollte man hören.
– Mhm.
– Aber ich sagen nur eins, eins-a Bucheckern, glaub 's mir.
Ich schaute ihn an. Er sah aus, als kenne er sich hier gut aus. Nein, er würde sich hier nicht verlaufen. Er bestimmt nicht.
Geh doch mit.
Ich weiß nicht.
Nur ein paar Schritte, hat er gesagt.
Aber Opa hat doch gesagt...
... ich weiß.
Bevor ich mich entscheiden konnte spürte ich seine Hand auf meinem Bein.
– Und, fragte er.
– Ich weiß nicht. Der Opa.
– Wer ist denn dein Opa?
– Der Herr Oswald, der Erich. In der Hauptstraße, vorn bei der Post.
– Den Erich, den kenne ich gut. Und warum bist du jetzt bei Oma und Opa?
– Ich bin sonst nur in den Ferien hier. Aber die Schule hat zu, wegen Läusen, und meine Eltern müssen arbeiten. Deshalb darf ich ein paar Tage hier sein.
Er nahm seine Hand von meinem Bein, griff hinunter zur Flasche und trank einen Schluck. Dann sah er mich mit seinen dunklen Augen an, und mir war, als breche um uns die Dämmerung an.
– So, dann bist du also der Sohn von der Annegret.
– Ja, bin ich.
Aus seinen Augen schien sich nun eine unendliche Müdigkeit zu schleppen. Ich fror und schlug meinen Jackenkragen hoch.
– Ich bin mit der Annegret zur Schule gegangen, sagte er. Ist lange her. Dorfschule, drei Klassen in einem Raum. Läuse hatten wir auch, so groß wie Maikäfer, Kleiner.
Er zog seine Schultern zusammen. Es sah aus, als würde ein kalter Schauer durch ihn hindurch fahren. Auf seiner Stirn stand Schweiß.
– Der Sohn von der Annegret, und noch so jung, sagte er.
Ich stand auf und begann vorsichtig die Leiter hinunter zu klettern. Nachdem ich die ersten drei Sprossen geschafft hatte, schaute ich nochmal nach oben.
– Na was ist nun, zeigen Sie mir die Stelle mit den Bucheckern?
Er nahm seine Flasche in die Hand und kam wortlos die Leiter herunter. Dann stand er neben mir. Vom Dorf wehte ein kalter Wind herüber und brachte die ersten Regentropfen.
– Ist besser wenn du jetzt heim gehst, sagte er. Du solltest nicht allein hier im Wald herumlaufen. Ist besser wenn du gehst, glaub 's mir.
Er steckte seine Flasche in die Tasche, öffnete die Knöpfe seiner Hose und fing an auf den Waldweg zu pinkeln; er drehte sich nicht weg, sodass ein strenger Geruch den Raum zwischen uns füllte. Ich ging langsam rückwärts. Vier, fünf Schritte nur.
– Geh, schnell! Verpasst sonst das Spiel. Es ist besser wenn du gehst.
Er pinkelte immer noch. Ich drehte mich um und ging.

Der Rückweg zur Chaussee war nun länger als ich ihn in Erinnerung hatte. Ich stolperte durch die schlammigen Furchen. Der Regen durchweichte meine Schuhe, sodass mir jeder Schritt vorkam, als wate ich durch den Dorfbach. Kalter Wind fuhr durch die Äste, peitschte mir klatschnassen Regen ins Gesicht und wehte die letzten Quitten von den Zweigen.
Geh doch schneller, dreh dich nicht um.
Nur einmal.
Nein, geh!
Nur kurz.
Geh!
Ich erreichte die Chaussee, blieb stehen und schaute zurück. Links sah ich den Weidezaun, rechts die steingrauen Buchen und am Ende des Weges war nur der Hochsitz zu sehen, mehr nicht.


Version vom 03. 07. 2014 23:50
Version vom 10. 07. 2014 20:22
Version vom 11. 07. 2014 17:32
Version vom 11. 07. 2014 21:18
Version vom 03. 08. 2014 09:53
Version vom 03. 08. 2014 09:56
Version vom 26. 08. 2014 19:41
Version vom 16. 11. 2014 18:44
Version vom 16. 11. 2014 18:45

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Amarinya
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2001

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Was soll man sagen außer: Was für eine tolle Geschichte!

Sehr schöne Beschreibung der herbstlichen Natur. Ist eine Kunst, das mit so wenigen Worten so hinzukriegen.

Sehr schöne Beschreibung der kindlichen Empfindungen. Der Protagonist in der Ich-Form beschreibt eigentlich "nur" das, was er erlebt, und dennoch tut sich dem Leser eine ganze Kinderseele auf.

In der Geschichte passiert eigentlich nicht viel - im Gehirn des Lesers aber umso mehr. Das ist es, was eine Kurzgeschichte auszeichnen sollte, und Dir ist das gelungen.

Und mit

quote:
Geh doch schneller, dreh dich nicht um.
Nur einmal.
Nein, geh!
Nur kurz.
Geh!
hast Du es geschafft, die Spannung kurz vor dem Ende noch einmal anzuheben. Genialer Trick, an dieser Stelle plötzlich den Protagonisten mit sich selbst sprechen zu lassen.

Zum Titel:
Ich finde den Titel "September, 1971" gut und passend.
Er sagt zweierlei aus: herbstliche Stimmung, irgendwie Abschied (vom Sommer, aber vielleicht auch von der Kindheit) und: es ist schon lange her.
Das genügt.
Gut, besonders einladend mag der Titel nicht klingen, damit hast Du vielleicht Recht. Aber ich denke, das hat die Geschichte nicht nötig. Ein "reißerischer" Titel würde jedenfalls meiner Meinung nach die ganze Behutsamkeit der Geschichte zerstören.

Dein Experiment mit der Kennzeichnung der Dialoge finde ich übrigens gut gelungen. Die Dialoge in Gänsefüßchen zu setzen, würde dem optischen Bild der Story eine spielerischere Note geben. So, wie Du es gemacht hast, finde ich es besser.

Also summa summarum: ganz, ganz toll, ich bin begeistert.

Noch zwei winzige Anmerkungen:

quote:
Schwere Reifen rauschen über das Pflaster.
Klingt ein wenig nach schnell fahrenden Fahrzeugen. War das so, dass die "Russen"kolonnen schnell gefahren sind? Oder sind sie in Kolonne eher langsam dahingerollt?

quote:
Aus seinen Augen schien sich nun eine unendliche Müdigkeit zu schleppen.
Hier habe ich gestutzt. Mir hätte vielleicht ein "In seine Augen ..." besser gefallen.

Aber das nur am Rande.

Alles - wie stets - nur meine eigene, unmaßgebliche Laienmeinung!

Gruß
A.
__________________
Amarinya

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Vagant
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Hallo Amarinya,
vielen Dank für deine wohlwollende Kritik.
Das geht ja erstmal runter wie Öl (vor allem die Stelle mit dem 'genialen Trick') ;-)

Den Hinweis mit dem 'Rauschen' werde ich überdenken. Du hast Recht mit dem Einwand, dass hier etwas nicht stimmig ist. Ich suche gerade nach einem passenden Verb für das Reifengeräusch einer eher langsam fahrende Kolonne.

Bei der schleppenden Müdigkeit bin ich mir noch nicht so sicher. Ich denke aber, dass es dabei bleiben wird. 'Schleppen' ist ja ein Verb, welches eine gewisse Mobilität (wenn auch einen eingeschränkte) ausdrückt. Also; man schleppt sich von a nach b. Deshalb schleppt sich diese Müdigkeit auch 'aus' den Augen, und nicht 'in' ihnen. Aber vielleicht ist dieses Bild ja in seiner Gesamtheit nicht gut gelungen.

Zum 'genialen Trick': It's not a Trick – it's a einfacher Wechsel der Erzählperspektive. Je nachdem, welche Wirkung erzielt werden soll, versuche ich aus dem Erzählbericht in die Perspektive des Protagonisten zu wechseln.
Danke fürs Lesen.
LG Vagant.


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Amarinya
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Ich möchte Deine Geschichte nicht zerdiskutieren.
Nur noch eine kurze Klarstellung:
Ich meinte nicht:
"In seinen Augen schien sich nun eine unendliche Müdigkeit zu schleppen."
Sondern ich meinte:
"In seine Augen schien sich nun eine unendliche Müdigkeit zu schleppen."
Das wäre eine komplett andere Richtung, die die Müdigkeit da einschlagen würde (im Vergleich zu Deinem Originaltext).
Aber genug davon, es ist DEINE Story!

--

quote:
Zwei ausgefahrene Furchen, kerzengerade und
Ich assoziiere mit "kerzengerade" etwas Senkrechtes, was mir persönlich nicht unbedingt zu Wegfurchen zu passen scheint.
Vielleicht wäre "schnurgerade" oder dergleichen auch eine Überlegung wert?

Aber das Fazit bleibt: eine prima Geschichte!
__________________
Amarinya

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Vagant
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Hallo Amarinya, das hat doch nichts mit 'zerdiskutieren' zu tun.
Deine Überlegungen, an dieser Stelle die Richtung zu wechseln, leuchten mir ein. Aber wichtiger finde ich deinen Hinweis 'kerzengerade' – 'schnurgerade'. Das zeigt mir, dass man noch viel mehr an seinen Texten arbeiten müsste. Danke dafür.
LG Vagant.

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