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Leselupe.de > Gereimtes
September Melancholie
Eingestellt am 06. 09. 2009 07:20


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Carina M.
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2009

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Sanft die gelben Bl├Ątter fallen
flatternd wie ein Schmetterling
es wird herbstlich in uns allen
wie schnell doch der Sommer ging

Doch bei jedem Sonnenstrahl
der den Tag uns heller macht
denkt man herrlich noch einmal
Farbenfrohe Welt entfacht

Noch einmal die W├Ąrme sp├╝ren,
die Septembersonne gibt
w├╝rd sie gerne konservieren
immer noch in dich verliebt

Leise schwingt durch alle R├Ąume
w├╝rzig herbstlich, s├╝├čer Duft
schwebt auf Zweigen bunter B├Ąume
melancholisch schmeckt die Luft

__________________
Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

Version vom 06. 09. 2009 07:20
Version vom 08. 09. 2009 11:39

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo Carina M.,

hier ist eine Silbe zu viel:

quote:
damit ich dich nie ganz verlier
Richtig w├Ąre
quote:
dass ich dich nie ganz verlier
So w├Ąre auch dieser Vers ein vierhebiger Troch├Ąus.

Die Strophe 5 pa├čt insgesamt nicht gut in den Kontext. Es mag sein, da├č sie sogar der Anla├č f├╝r das ganze Gedicht war, aber dennoch will sie nicht richtig ├╝berzeugen. Besonders f├Ąllt der letzte Vers ab, der zwar Goethe's Faust I evoziert, aber merkw├╝rdig deplatziert scheint. Mein Vorschlag: Diese Strophe ersatzlos streichen.

Dem Gedicht bek├Ąme das gut.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Carina M.
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Hallo Walther,
mein Retter in der Not.

Danke dir f├╝rs Lesen und deine Meinung nebst Vorschlag zu diesem Text.

damit habe ich durch dass ersetzt, stimmt, passt besser.
Ob ich aber einen ganzen Vers weglasse, hmm das muss ich mir noch ├╝berlegen.

Aber ehrlich an Goethe habe ich nun ├╝berhaupt nicht gedacht.

Derweil liebe Gr├╝├če,
Carina
__________________
Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

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Carina M.
Manchmal gelesener Autor
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Ich noch mal,
lieber Walther,

sicherlich meinst du die 4. Strophe und den Zauberlehrling?

Klar, die k├Ânnte ich streichen und den Brief an anderer Stelle verschicken.
Was meinst du?
__________________
Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

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Walther
Routinierter Autor
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Hallo Carina,

letztlich ist das Dein Text, und Du mu├čt es entscheiden. Der Verweis auf den Zauberlehrling, den Du hier zitierst, ist etwas ungl├╝cklich; er w├╝rde eher zum Fr├╝hling passen. Wenn die Strophe also bleiben soll, w├Ąre evtl. eine Umformulierung ├╝berlegenswert.

Mir liegt immer an der Verdichtung; hier w├╝rde der Text bei einer Streichung der Strophe 4 nicht verlieren, wenn Du das aus den Augen eines nicht betroffenen Dritten betrachten magst. Da├č Du das evtl. ganz anders siehst, weil diese Zeilen ja in Wahrheit bereits einen besonderen Adressaten haben, kann man aus den Formulierungen ersp├╝ren. Die Frage ist nur: Geh├Ârt Privates in einen ├Âffentlichen Raum, wo dieser Bezug nicht mehr besteht, und wenn ja, wieviel? Ist das f├╝r den "einfachen" Leser, den sog. "Dritten", von Interesse? Gewinnt der Text damit an Aussagewert?

Gedichte, die ver├Âffentlicht werden, sollten daher nochmals unter diesem Blickwinkel gesichtet und bearbeitet werden. Aber das ist nur meine Ansicht, keinesfalls die einer irgendwie gearteten Mehrheit.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Carina M.
Manchmal gelesener Autor
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Walther, du hast mich ├╝berzeugt.

Zwar war es nur allgemein gedacht und an keinen bestimmten Menschen gerichtet aber sei's drum.
Ich muss nicht darauf bestehen.

Also schnipp schnapp Verslein ab.
__________________
Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

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anbas
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Hallo Carina,

mir gef├Ąllt Dein Herbstgedicht. An einer Stelle komme ich allerdings beim Lesen ins Straucheln:

quote:
wie schnell doch der Sommer ging
Um im Rhythmus zu bleiben, muss das "wie" betont werden. Mir geht es so, dass ich vom Lesegef├╝hl her eher das "schnell" betonen m├Âchte. Vielleicht ist es wirklich nur mein Thema. Ansonsten w├Ąre eine m├Âgliche Variante:
quote:
viel zu schnell der Sommer ging

Liebe Gr├╝├če

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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