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Leselupe.de > Ungereimtes
Serenade
Eingestellt am 27. 01. 2003 00:51


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wolfsfrau
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Serenade

Serenade

du Gletschergrünäugiger
dein Blick
verformt mir die Seele
dein Atem
zerschneidet
mein Herz

leidend verschluck
ich die Zunge
damit sie nicht spricht

gallig
träumt sich ein Traum
mit Niewiederstunden

der Hochseiltänzer
er stürzt sich
vom Seil


__________________
Wo ist das letzte Einhorn?

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Waldemar Hammel
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@ wolfsfrau

Wohin bloß mit meiner künstlerischen Dummheit?

Der Text deucht mir verständlich, also: Aussage(n) kommen an, aber die Zerstückelung mir unverständlich, ebenso der Titel "Serenade". Das kommt von "serenus" = heiter (beschwingt). Hier aber: Form-Kakophonie.

PS: Der "gletschergrüne...." wäre großschreibbar

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wolfsfrau
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Serenade

Hi Waldemar

Du gibst dir ja richtig mühe - Danke. Was du mit deiner
künstlerischen Dummheit tust weiß ich leider nicht.
Es war ein netter Abend mit geselliger Musik, wo mir dieses
Gedicht einfiel, deswegen verfiel ich auf Serenade.

Viele liebe Grüße
die Wolfsfrau
__________________
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Waldemar Hammel
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@ wolfsfrau

Iss ja gut...

Hörst Du Dir mal eine Serenade an, dann erneut Text dazu.
(auch "konterkarrierend" wäre möglich)
Kannst so Musik und Text "verbinden" (aber ist nur meine subjektive Idee, weil ich eher Solches mache).

/Musik im Hinterkopf kann Texten sehr förderlich sein! Denn Sprache in ihrer Melodie, Tönung, Rhythmik usw. und Musik sind garnicht soweit auseinander.

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wolfsfrau
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Serenade

Hi Waldemar

Danke. Gute Idee werd ich mal ausprobieren.

Viele liebe Grüße
die Wolfsfrau
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Waldemar Hammel
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Re: Serenade

Wenn es Dir gelingt, eine Musik (Melodie, Rhythmus, Klangfarbe, usw) im Hinterkopf mit einem zu schreibenden Text zu "synchronieren", dann schreibst Du praktisch an dieser Musik entlang, verstehst?
Das geht nur in meditativen Stunden, bei mir jedenfalls, wenn's aber geht, erlebst Du selbst einen Hochgenuß dabei (wie ich), der mit nichts vergleichbar ist. Und meist kann der Text dann auch nicht fehlgehen, weil die Musik ihn (im Hinterkopf) dominiert, ihm Form und Worte gibt.
Da Musik aus der Emotion lebt, kommen die Worte dann -wenn's funktioniert, aus derselben Schublade.

Insofern ist Musik (im Hinterkopf) eine fantastische Schreibhilfe (für eine bestimmte Art von emotional aufgeladenen Texten).

Beispiel: Ich hörte zuletzt ein Flötenkonzert von Pergolesi (Barock), dabei fiel mir der Text von "Bauerntanz" ein, ganz spontan hatte ich das Bild plötzlich, und der Text "übersetzte" den Pergolesi in moll.

Du solltest "musikalisch" aber nicht mit heavymetal oder rock oder sowas anfangen, das ist zu komplex. Bleib ganz einfach: mit Liedern, Serenaden, Tänzen, usw., denn "Alles Geniale ist einfach".

Auch die Musik des Mittelalters ist sehr reich an solchen Stücken, an welchen man sich textend wunderbar versuchen kann (Sarabanden, Madrigale, "gothische" Sachen).

Viel Spaß dabei...

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