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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Serienkiller
Eingestellt am 31. 07. 2002 13:31


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Festzeitungsschreiber
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„Serial Killers“
Reclam Verlag Leipzig, ISBN 3-379-01596-2

Mit der Bezeichnung „Themenverfehlung“ kommt man dem Buch mit einem Wort am nächsten. Abgesehen von dem Brief von Albert Fish an Mrs. Budd (noch dazu in einer äußerst mangelhaften Übersetzung) und kurzen Texten von/über Fritz Haarmann und David Berkowitz, hat der Inhalt des Buches nicht mehr viel mit dem Titel gemein. Es geht darin zwar um den Tod, um Gewaltverbrechen und sogar das Thema Vampire wird ausführlich behandelt; doch die Textauswahl bezieht sich nur im weitesten Sinne auf das Phänomen des Serienmörders. Neben Oscar Wilde, Bertolt Brecht („Auf den Tod eines Verbrechers“, Bram Stoker, E.T.A. Hofmann u.v.a. wird sogar die Benny Hill Show mit „Für Dich, Liebes!“ aus dem Fundus der Literatur gezerrt und unter dem reißerischen Untertitel „Das Buch der blutigen Taten“ publik gemacht. Zwei Seiten Auszug aus James Elroys „Stiller Schrecken“ können dieses Sammelsurium nicht mehr retten. Unter dem Kapitel „Serial Killers im Internet“ findet sich gerade mal 1 (EINE) Webadresse!
Seitenschinderei auf Kosten des interessierten Lesers. Ein Buch, das im Thrill-Kill-Cult „Serienkiller“ mitschwimmt – und kläglich darin untergeht!

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