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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Severance
Eingestellt am 24. 10. 2006 14:28


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jon
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Eine Ăśberraschungspremiere:

Severance
(gesehen am 19.10.2006)


Gemetzelt werden kann ja sooo lustig sein … Ich werde zwar nie verstehen, wo das Vergnügen an solcherart Horrorfilmen mit Slapstick-Einlagen (Horror-Komodie ist was anderes) herrührt, aber für das Genre ist der Film gar nicht mal übel. Die Film-Macher haben ein paar skurile Typen auf die Leinwand gesetzt, was vor allem in der Anlaufphase der Handlung durchaus für Erheiterung sorgt.

Eigentlich ist dieses bizarre Häuflein ja auf einem Teambildungswochenende, aber schon bald merken die „Palisade Defense“-Angestellten, dass es in der verlotterten Berghütte nicht mit rechten Dingen zugeht. Dummerweise erweist sich, dass die Horde durchgeknallter Ex-Soldaten, die Jagd auf unsere „Helden“ macht, mit den Waffen von „Palisade Defense“ besser umgehen kann als jene, die sie vermarkten sollen. Und so wird nach dem Motto „stirb grausig!“ das Beinahe-Team nach und nach hingemetzelt - nichts für schwache Mägen, aber durchaus erträglich.

Weil Humor an den unglaublichsten Ecken lauert, blitzt die rabenschwarze Situationskomik dann auch mitten im Sterben auf, was ich als überraschend angenehm empfand. Vielleicht, weil der Streifen dadurch recht organisch wirkte und nicht in einen Blödel- und einen Horror-Teil zerfiel, wie ich anfangs befürchtet hatte. Auch die darstellerischen Leistungen bewegen sich - meiner eingeschränkten Erfahrung mit diesem Genre nach - wohl eher im vorderen Mittelfeld, was den Eindruck eines „echten“ Filmes durchaus unterstützte. Wenn „blödsinnig und blutig“ nicht schlimmer daherkommt, kann ich es durchaus ertragen. Empfehlen kann ich es - außer Genre-Fans - nicht.

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Filmografisches
(aus moviemaze.de)

Severance
(Severance, 2006)

Dt. Start: 30. November 2006
FSK: ab 18
Genre: Komödie, Horror
Land: UK

Darsteller: Danny Dyer (Steve), Laura Harris (Maggie), Tim McInnerny (Richard), Toby Stephens (Harris), Claudie Blakley (Jill), Andy Nyman (Gordon), Babou Ceesay (Billy), Matthew Baker (Noseferatu), Juli Drajko (Olga), Kaite Johns
Regie: Christopher Smith
Drehbuch: James Moran, Christopher Smith

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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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