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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Sex : ein letztes Mal
Eingestellt am 06. 04. 2011 01:23


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Miro
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2010

Werke: 34
Kommentare: 85
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Sex: ein letztes Mal


Darf ich sie wirklich gehen lassen, oder sollte ich um sie kämpfen?
Sollte ich sie bedrängen, ihr Leben aufzugeben, und sich für ein anderes, ein neues Leben mit mir zu entscheiden?

Ich weiĂź, dass ich es nicht tun sollte.
Sie wĂĽrde sich fĂĽr immer schuldig fĂĽhlen, mindestens ihren Kindern gegenĂĽber, denen sie die Geborgenheit ihrer Familie nehmen wĂĽrde.


***


Du wirst also zurĂĽck gehen, dorthin, wo Dein zu Hause war und sein wird. Ich werde Erinnerung fĂĽr Dich werden, ein kurzer Traum, den Du gelebt hast.
(den wir gelebt haben)

In Erinnerung bleiben mögen uns besondere Momente, Fragmente von einer Vertrautheit, die wir beide schon lange nicht mehr gespürt hatten.

Ja, vertraut waren wir einander auf eine sehr innige und persönliche Weise, und daraus hat sich unsere Geschichte entwickelt.

Die soll uns bleiben.
Sie wird Geschichte werden, unsere Geschichte, ein kleiner Teil unseres Lebens und eine sehr spezielle Besonderheit.


***

Der Fön ist ausgeschaltet, es ist ruhig im Bad.
Durch die spaltweit offene Türe höre ich sie mich rufen.
Ich folge dem Ruf, mache die wenigen Schritte und öffne die Tür.





Sie steht in Slip und BH mit dem Rücken zu mir vor dem großen Spiegel und sieht mich in diesem Spiegel an. Sie hatte wohl begonnen, sich zu schminken, aber Tränen stehen in ihren Augen und haben das Make up verwischt.
Mit einem Tuch versucht sie gerade, die Spuren weg zu wischen.

Ich gehe noch zwei Schritte näher und umarme sie von hinten.
Sie weint.

„Ich werde gehen, und wir werden uns nicht wieder treffen.“ flüstert sie.
„Ich weiß!“
„Du weißt es?“
„Inzwischen erinnere ich mich sehr gut an unsere eMails.“
„Ohh?“
„Du hast mir so oft erzählt, dass Du keine Zeit hättest, mir zu schreiben, und du hast mir auch gesagt, warum.“
Ihr Schlurzen wird heftiger. Ich habe von hinten die Arme um sie gelegt und drĂĽcke sie sanft an mich, halte sie und lege auch meinen Kopf von hinten an ihre Wange.
Sie schmiegt sich mir entgegen.
Es herrscht eine Spannung zwischen unserer körperlichen Nähe und den Gedanken, die sich gerade darum drehen, dass unsere Wege sich wieder trennen werden.


***

Fatal: wir werden uns nicht trennen, weil wir uns nicht mehr mögen, nicht, weil es Streit gegeben hätte oder Missklänge.

Im Gegenteil: unsere Begegnung war gleichermaĂźen voller Harmonie, aufregender Spannung und gegenseitiger Attraktion.

Doch die Lebenssituation lässt der kurzen Gegenwart keine Zukunft.

Du bist eine verheiratete Frau, Du hast kleine Kinder und so enttäuscht Du auch in Deiner Ehe gewesen sein magst, letztlich siegt Dein Verantwortungsgefühl, und Du hat Dich gegen jede Zukunft für uns entschieden.

Gefühle streiten nicht mit Vernunft, sondern mit anderen, starken Gefühlen …


***

„Nimm mich ein letztes Mal!“ flüstert sie plötzlich und hört auf zu weinen.
Einen Moment lang stockt mir der Atem. Dann entfährt mir ein Laut der Überraschung.
„Jetzt!“
Sie presst ihren warmen Körper verlangen an mich.

Meint sie das wirklich?
"Ja!" flüstert sie, als hätte sie meine unausgesprochene Frage gehört.
„Hier ?“
„Ja“, antwortet sie nochmals.
Alle Sehnsucht, alle Gier in ihr.

Ihr Schrei: kein Ruf!
Ihr Verlagen: kein Befehl.
Ihr Sex: reine Wahrheit des Lebens

"nimm' mich von hinten!“



__________________
Es mag bessere Zeiten geben, aber dies ist die unsere (J.P.S.)

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