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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Sex and the City – oder worüber Frauen wirklich reden
Eingestellt am 12. 03. 2011 20:12


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AliasI
???
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Sherry weiß nicht, ob reife oder weniger reife Singles in New York so reden, Sherry kennt nur ihre eigene kleine Großstadtwelt und das, was sie selber erlebt hat. Denn da waren einst vier Freundinnen, mehr oder weniger miteinander verbandelt, mehr oder weniger miteinander vertraut. Und Sherry erinnert sich an ein paar Gespräche, die so oder ähnlich abgelaufen sind, die aber dennoch keine Allgemeingültigkeit haben. Denn Frauen sind nicht zu packen, nicht zu definieren, aber dennoch haben sie eines gemeinsam, nämlich eine gewisse Sehnsucht nach... Tja, wer weiß das schon?

Und reden sie denn nun über Sex oder nicht? Eigentlich reden sie mehr über Liebe und Hoffnung und so, aber tatsächlich kann es passieren, dass Sex auch eine Rolle spielt... Sherry taucht tief in die Vergangenheit ein. Da sind also diese vier Freundinnen, die mehr oder weniger miteinander verbandelt sind:

1.) Katja, die angebliche Nymphomanin, die immer besoffen durch die Gegend zieht und nach Liebhabern sucht. Ihre große Liebe war ein Fiasko. Sie wurde praktisch von dem Typen weggeworfen nach ein paar Nächten, aber nun hat sie jemanden gefunden, der es SEIN könnte:

<<< Ich glaube, ich habe mich verliebt. Das ist das erste mal seit Jahren und das erste Mal seit ... (Name der Autorin bekannt). Er ist so intelligent! Aber im Bett ist er eine einzige Katastrophe, da ist nichts! Es geht einfach so: Flöttsch! >>>

Der Flöttscher... Es gibt so Typen, meistens sind es große Aufreißer mit noch größerer Klappe, doch Sex mit ihnen macht keinen Spaß. Bestimmt macht ihnen selber Sex auch keinen Spaß. Aber warum tun sie es dann immer wieder? Weil man es von ihnen erwartet? Möglich... Der Witz an der Sache ist, Katja gehört zu den leicht erregbaren Frauen. Woher Sherry das weiß? Nun ähem, sie hat Katja mal, da waren sie aber beide betrunken... und Katjas Reaktion war heftig. Nein, nein, Sherry ist nicht lesbisch, das war eben so eine Situation, die natürlich im Sande verlief. Ist ihr ein bisschen peinlich, die Sache.

2.) Susan, eine etwas mystisch angehauchte und ziemlich egozentrische Freundin, die bekannt ist für müheloses Anmachen von Männern. Sie ist sehr hübsch mit ihren riesigen rehbraunen Augen, ihre Figur ist zierlich, und die Männer stehen auf sie. Susan will sich verlieben, sie will die ganz GROßE LIEBE lieben. Und das probiert sie auch enthusiastisch. Sie kommt im Monatsschnitt auf vier Männer, mehr oder weniger:

<<< Ich lege mich hin, und dann... Orgasmus... >>>

Nein, wie hat Sherry sie um dieses Ding beneidet, legt sich einfach so hin und bekommt einen Orgasmus! Das würde Sherry nie schaffen, auch nicht beim zweitenmal, sie wäre immer noch so abgelenkt von der Tatsache, es überhaupt mit einem Mann zu treiben, dass ein Orgasmus... Trallalla, hahaha! Jahre später kam dann heraus, dass Susan gar nicht so spontan orgasmusfähig war, die hat Sherry einfach verkohlt! Der Informant war ein Mann, Männer sind nämlich die besten Tratschweiber. (har har...)

3.) Marion, eine Frau, die Sherry nicht unbedingt als beste Freundin bezeichnen würde, dafür ist sie zu geschwätzig und zu lästig, und ertragen kann man sie nur im Viererpack. Diese Frau wurde von ihrem letzten Lover ein wenig verprügelt – Sherry hat das Riesentheater voll mitgekriegt, es spielte an einem Fluss, hatte mit blutigen Ohrläppchen zu tun und war entsetzlich... Marion gab daraufhin den Kontakt zu diesem Lover auf, aber:

<<< Ich würde mich gerne mal schlagen lassen (verheißungsvolle Pause), natürlich nur im Bett. Ich denke, das könnte sehr erotisch sein... >>>

Das findet die erotisch? Sherry ist entsetzt. Man soll sie ruhig prüde schimpfen, aber sie würde sich nicht schlagen lassen, auch nicht von dem besten, von dem über alles Geliebten. Außerdem hegt sie den Verdacht, dass diese Frau nie wirklich einen Orgasmus gehabt hat. Zumindest nicht mit einem Mann. Kleiner Tipp für Lovers: Sex ist Psychologie und spielt sich vor allem im Kopf ab, Sex ist Überraschung, Sex ist Geduld, Sex ist Ungeduld. Und vor allem: Jede Frau ist anders. Jeder Mann natürlich auch. Aber nicht soooo anders....

4.) Sherry, die sich eigentlich für die Vernünftigste der ganzen Bande hält. Sie sucht natürlich auch nach der großen Liebe, und auch sie hat schon unerwartete, sie selbst überraschende Dinge getan, oder vielmehr tun lassen:

<<< Gestern Abend schellte es, ein Exfreund von Susan suchte Susan bei mir. Ich kannte ihn überhaupt nicht. Nach einer Stunde landeten wir im Bett, und ich habe noch nie jemanden so laut schreien hören beim Orgasmus. Und so oft... >>>

Tja, das hat die ach so vernünftige Sherry getan. Doch sie bereute es inniglich. Erstens war er der Exfreund einer Freundin, und zweitens war er so grottenschlecht im Bett, dass Sherry nur einmal in all den Monaten, die sie zusammen waren, quasi aus Versehen einen Orgasmus erlebte. Und es gab Ärger mit Susan, weil er Sherry als neues Schönheitsideal anbetete und sich weigerte, weiterhin mit Susan zu schlafen. Diese besuchte daraufhin stinksauer Sherry, machte blöde Bemerkungen in Bezug auf ihr Alter – Sherry war zehn Jahre älter als die göttliche Susan – und aus Ärger über dieses blöde Geschwätz gab Sherry den Macker nicht auf. Stattdessen machte Susan Schluss mit ihr...

Himmel, warum erzählt Sherry Euch das überhaupt? Weil es mal raus musste wahrscheinlich. Und wenn sie es sich so überlegt, dann ist es DOCH ein bisschen wie in ‚Sex and the City’. Mit einem Unterschied: Frauen untereinander mögen sich ja heiß und innig lieben, aber sobald ein Kerl dazwischen kommt, dann... Flöttsch! Ist alles zu Ende. Und solange sie das nicht geregelt kriegen, kriegen sie gar nix geregelt.

Eure SHERRY KRETTBOAH

PS: Ich hab' das Ding vor Jahren schon mal hier eingestellt, die Resonanz war sehr geteilt. Is klar, die Rubrik 'Erotisches' war ein totaler Fehlgriff, denn der Text törnt gewaltig ab. *gg*
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Die Lust ist eine Kunst, aber die Kunst ist nicht immer eine Lust (von mir oder von irgendeinem anderen).

Version vom 12. 03. 2011 20:12

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jon
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Hast Recht: Er törnt ab. Nicht gewaltig, dazu ist das Potential zu groß, aber in Sachen Ausführung schon. Vom Anfang her klingt es wie ein Expossee, das andere dann irgendwie wie ein Mitteldings zwischen Expossee und "eigener Form".

Manches ist irgendwie nicht ganz stimmig, was bei einem Tagebuch auch nicht sein muss, da schreibt man halt, was man an jenem Tag grad für richtig hält. Aber das hier ist kein Tagebuch, die Unstimmigkeiten tauchen in "als richtig zusammgefassten" Passagen auf.
Z.B. ist nicht ganz klar, was der Unterschied zwischen der leichten Erregbarkeit von Katja und dem (wenn auch angeblichen) Sofort-Orgasmus von Susan sein soll. (Jaja ich weiß: E führt nicht automtisch zum O, aber ohne E gar kein O – also muss Susann noch schneller erregbar sein, oder?)
Oder: Bei dreien wird festgestellt, dass sie die große Liebe suchen, und bei der ersten der vier wird das "durch die Blume" auch gesagt – fehlt da nicht irgendwo wenigstens auch "auch"?
Oder: Susan "verbraucht" vier Männer pro Monat und ist trotzdem bei jedem Mal noch so irritiert über "ich schlafe mit einem Mann! Oh Gott!", dass sie keinen O bekommt?
Und warum erzählt Sherry darüber, erzählt dabei aber über sich in der dritten Person?

Dazu kommen noch kleine und großere Unsinnigkeiten wie:
"Denn Frauen … sind untereinander so verschieden wie die Moleküle von unbekannten Elementen, …" Erstens bestehen Elemente in der Regel aus Atomen und zweitens ist der Witz an einem Element (oder einer chemischen Verbindung), dass alle Atome (oder Moleküle) gleich sind (abgesehen von Isotopen oder räumlich gespiegelten Molekülen). Dabei ist egal, ob das Element bekannt oder unbekannt ist – das ist schlichtweg die Definition für Element.
Und warum ist die unerträgliche Marion im Viererpack plötzlich zu ertragen? Mal abgesehen davon, wie wahrscheinlich es ist, dass es diese eine Frau viermal gibt.

Vielleicht suchst du eine besser erzählende Form. Sherry könnte z. B. die drei anderen der Reihe nach treffen und sie schwelgen in Erinnerungen. Witzigerweise weichen die voneinander ab …

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AliasI
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@ jon

ich weiß, dass der text keine literarische offenbarung ist - und verdammt, ich krieg ihn nicht gebacken, seit jahren eiere ich an ihm herum. anderseits kommt er größtenteils ganz gut an, und noch keiner zeigte sich irritiert über die vier "freundinnen". sind halt vier frauen, die sich zwar unterscheiden, aber nicht viel, egal ob sie jetzt leicht oder schwer oder gar nicht erregbar sind. die sind eben so, ich kann da nix für, echt nicht. *gg*
aber tagebuch ist wohl auch nicht der richtige ort für die story, es sei denn, da schreibt jemand in der dritten person über seine bzw. ihre erinnerungen. und das ist sherry. kann es sein, dass sherry ich selber bin? möglich... vielleicht ist es sherry peinlich, was sie so geschrieben äääh... getrieben hat.

fang ich mit dem leichtesten an: die unerträgliche marion ist deswegen im viererpack zu ertragen, weil ich mit 'viererpack' die vier "freundinnen" gemeint habe, angelehnt an sixpack. sollte ein witzchen sein.

okay, die moleküle... stimmt, das ist scheiße, aber es schrieb sich so gut und bedeutungsvoll. und es hat auch keiner gemerkt, es sind nicht alle der psysik kundig, oder ist es in diesem fall chemie? gut, das werde ich streichen und was simpleres schreiben. alles andere habe ich oben geschrieben.

und da ich jede kritik ernst nehme (zugegebenermaßen habe ich sie früher gehasst), werde ich versuchen, das beste draus zu machen. irgendwann... im moment krieg ich eh nix gebacken.
lieben gruß von ingrid

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jon
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Klar, ich sag ja, es hat Potential.
Als erstes würde ich vorschlagen, dass du dich durchringst, Sherry zur Ich-Erzählerin zu machen (musst ja keinem verraten, wie viel von dir in ihr steckt )
Als zweites brauchst du einen konkreten Anlass für die Überlegungen. So allgemein "S&C" allein reicht nicht (vielleicht ein Kinobesuch des Film?). Am Ende brauchst du dann einen Schluss, eine Art Klammer Bezug nehmend auf den Anlass (z. B.: nach dem Film beschließt "ich", die Mädels anzurufen).
Das "Zwischenstück" richtet sich dann nach dem Anlass (der kann auch die Hochzeit von einer der vier sein oder ein Klassentreffen (woher kennen die vier sich?) oder die Beerdigung von einer fünften Person oder …)

Das mit den Molekülen ist Chemie …
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