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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Shattan
Eingestellt am 22. 01. 2011 12:48


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Simona
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2008

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Shattan

Mein bester Freund, Shattan, ist ├╝berall. Hat dieselbe Mutter wie ich, hat alles was ich habe, dieselbe K├Ârpergestalt, und er bewegt sich genauso wie ich. Mach mir nicht alle Sachen nach, du! Geh nicht ├╝berall hinter mir, lass mich in Ruhe! H├Âr auf ich zu sein! Wenn ich die T├╝r aufmachen will, muss ich mit ihm streiten: Ich werde diese T├╝r aufmachen, nicht du! Aber wenn ich ihn besser beobachte, ich merke er hat alles doppelt wie ich. Hat zwei mal mehr Dinge als ich, er hat mich und sich, und ihm vergeht die Zeit langsamer. Bei ihm scheint sie stehen zubleiben, oder in eine andere Form zu existieren: aufgeblasen in kleinen durchsichtigen Blumen die ihn umringen, ja, die Zeit. Mach mir nicht alles nach, du, du, du, du, mein dunkler Schatten. Du, Shattan.

Er war einst mein bester Freund, doch als ich erfahren habe dass er mir alles nachmacht wurden wir nicht mehr Freunde, dann wurden wir Feinde. Aber es ging noch schlimmer, weil er hat angefangen mir zu sagen mach das und das und jenes und darum mich gezwungen zu schreien: H├Âr auf deine Macht auf mich zu ├ťben. Er hat nicht aufgeh├Ârt, sondern weiter gemacht, daher wurde er m├Ąchtiger als ich. Er war mein Schatten und trotzdem m├Ąchtiger als ich.

Er wurde mehr beliebter als ich, und ich habe ihn beobachtet wie er sich freut und auslebt und sich vergn├╝gt, w├Ąhrend ich all seine Leiden auf mir getragen habe. Er hat alles sinnliche genossen und mir blieben die Reste, der Morgen danach, die toten Momenten ausgepumpt von Freude, zwischen ich und ich, diese schweren Momenten, die mich t├Âten. Undefinierbar, ohne mich, ohne Subjekt, wenn ich mein Ego hinterher trage als falschen Besitztum. Ja, ich hab ihn gesehen wie er sich in die falsche verliebt hat, und alles m├Âgliche mit seinem K├Ârper aufgenommen, und trotz allem das ganze Leid ist nur mir geblieben, nur mir. Sie verletzt mich!, hab ich geschrien. Lass sie los! Geh weg von da! Lass die Finger davon! Tue das nicht! Aber er tat immer alles was er wollte, was er f├╝r richtig hielt, alles was er mochte, ohne auf mich einen Blick zu werfen.

Das ich hier bin, verdanke ich dir, hat Shattan mir gesagt mit einem gro├čen Grinsen im Gesicht. Er machte mir nicht mehr alles nach, er hatte jetzt sein eigenes Leben.

Ich hab versucht ihn mit Worten auszutreiben, aber er war st├Ąrker. Er war gr├Â├čer und die Welt geh├Ârte ihm. H├Âr auf, mich in einen Schatten zu verwandeln! Du, du, du...! H├Âr auf an meiner Stelle zu Leben! Sieht du nicht? Ich hab dich geboren, ern├Ąhrt und du willst jetzt mich t├Âten.

Das ich hier bin, verdanke ich dir, hat er mir gesagt, und weiter gemacht.

Und so wurden wir Feinde.

Version vom 22. 01. 2011 12:48

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KaGeb
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Simona,

wirklich zum Teil nette Gedanken im Plot, aber sprachlich ist das leider alles noch viel zu verworren - da gebe ich meinen Vorpostern absolut recht.

Prinzipiell schlage ich dir vor, auf das Wort "Schatten" zu verzichten. Dann wird der Handlungsverlauf mehrdeutiger und gibt dem Leser mehrere Interpretationsm├Âglichkeiten. Der "Schatten" k├Ânnte ja auch so vieles sein, schizophren, siamesisch oder eben einfach Schatten. DAS sollte der Leser selbst herausfinden.

LG KaGeb

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Simona
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2008

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Danke.

Das kann ich gut nutzen. Ich werde dar├╝ber nachdenken.

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