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Leselupe.de > Kurzprosa
She's leaving home
Eingestellt am 23. 07. 2005 18:23


Autor
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Brana
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2004

Werke: 7
Kommentare: 26
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Diese Geschichte entstand nach der Idee eines Liedes der Beatles - daher der englische Titel. Mich w├╝rde interessieren, ob der Text gut zu lesen ist und auch "Atmosph├Ąre" aufkommt. Mit meinem eher knappen Stil wirkt das Ganze glaub ich eher sachlich.


Der Wecker klingelte. Schlaftrunken tastete sie danach und versuchte, ihn auszumachen, bevor ihre Eltern aufwachten. Endlich hatte sie ihn und dr├╝ckte auf die Taste. Er verstummte.
M├╝de schob sie ihre Decke zur Seite und schwang die Beine aus dem Bett. Es d├Ąmmerte gerade. Langsam zog sie sich an. Eine Jeans, ihre Lieblingssocken, zwei Pullis. Als sie den zweiten ├╝ber den Kopf zog, fiel ihr Blick auf die gepackte Reisetasche.
Ihre M├╝digkeit war pl├Âtzlich wie weggeblasen und sie schluckte. Es war nicht einfach gewesen, diese Entscheidung zu treffen. Aber sie hatte sie getroffen und es war das Richtige. Vorsichtig nahm sie den Brief von der Tasche, an dem sie gestern Abend so lange gesessen hatte. Sie hoffte, das w├╝rde ihren Eltern deutlich machen, was sie in langen Gespr├Ąchen vergeblich versucht hatte zu erkl├Ąren.
Leise und endg├╝ltig schloss sie die T├╝r, wobei sie einen letzten Blick auf den Brief auf ihrem Bett warf. Irgendwann w├╝rden sie es verstehen.
Vorsichtig stieg sie die Treppe hinunter, wobei sie die dritte Stufe mied, die knarrte. ihre Mutter hatte einen leichten Schlaf.
In der K├╝che holte sie sich noch etwas zu essen. Als sie das Brot wieder im Schrank verstaute, fiel ihr Blick auf eine kleine Figur, die auf der Ablage stand. ├ťberrascht hielt sie inne. Das war doch die Figur, die sie vor vielen Jahren ihrer Mutter zum Geburtstag geschenkt hatte! Sie war selbstgebastelt und sollte eine Hundefamilie darstellen. ihre Mutter hatte sich total dar├╝ber gefreut.
Sie merkte, wie ihr die Tr├Ąnen ├╝ber die Wangen liefen. ├ärgerlich wischte sie sie mit der Hand weg und zog ein Taschentuch aus der Tasche. Gleichzeitig schossen ihr wirre Gedanken durch den Kopf. Nicht gehen... sie werden todungl├╝cklich... ich muss mein Leben leben... kann ihnen das nicht antun... ist alles vorbereitet... Thomas... Der Gedanke an Thomas lie├č sie innehalten. Mit ihm hatte sie lange dar├╝ber gesprochen und war zu dem Schluss gekommen, dass es so richtig war.
Sie putzte sich noch einmal die Nase und schulterte dann ihre Tasche.
Leise schloss sie die Haust├╝r hinter sich. Einen Moment blieb sie stehen und atmete tief ein. Dann lief sie los. Thomas wartete auf sie.
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"Vor jedem Wunder steht der Glaube!" (Unicorn - Aufstand der Elfen)
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Magische Welt

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Alaxa
Hobbydichter
Registriert: Jul 2005

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Kommentare: 5
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Hallo Brana



Der Titel passt sehr gut zum Thema des Textes. Ich fand ihn gut geschrieben, allerdings fragte ich mich am Ende, wieso deine Protagonistin von zuhause abhauen muss. Vielleicht w├Ąre es nicht schlecht gewesen, es in dem Text anzudeuten. Etwa an der Stelle, wo sie den Brief sieht. Sie hat ja lange daran geschrieben und ein kurzer Auszug, der das 'Warum' andeutet, w├╝rde mM gut passen.
Sch├Ân fand ich die Stelle, wo sie die selbstgebastelten Figuren sieht, die sie ihrer Mutter geschenkt hat. Es kommt ja auch darauf an, ob sie im Gro├čen und Ganzen eigentlich gl├╝cklich zuhause war - dann k├Ânntest du evtl. noch einige Erinnerungen einbauen, die der M├Ądchen kommen, wenn sie z.B. den Fr├╝hst├╝ckstisch oder so sieht.
Oder war ihr Leben bisher nur stressig? Auch da w├Ąren einige R├╝ckblenden bzw. Erinnerungsbilder hilfreich, ihren Entschlu├č nachzuvollziehen.
*Kommentieren/ analysieren war noch nie meine St├Ąrke, ich hoffe aber trotzdem, dass dir meine Meinung hilft *

Liebe Gr├╝├če

Alaxa

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Brana
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2004

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Hallo Alaxa!

Danke f├╝r deinen Comment. Die Geschichte soll nur einen Moment beschreiben und eben diese Gef├╝hle r├╝berbringen. Gr├╝nde kommen nicht heraus, das war auch nicht der Sinn der Sache. Es ging mir nur um diesen einen Moment aus dem Lied. Solange der text ohne Hintergrundinfos verst├Ąndlich ist, m├Âchte ich es eigentlich nicht ├Ąndern.
Deine Meinung ist auf jeden Fall willkommen, ich freu mich, dass ├╝berhaupt jemand kommentiert

Viele Gr├╝├če,
Sabrina
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Black
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2004

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Hi Brana,

nicht ganz so mein Ding. Ich kenne den Song-Titel und habe darum den Text gelesen. Wenn mich meine Erinnerung nicht tr├╝gt, ist es eine ziemlich klare ├ťbersetzung des Beatles-Songs, also bis auf 'Thomas' statt'man from the motor trade'
suche ich Deine eigenen Ans├Ątze vergebens.
F├╝r Leute, die den Song nicht kennen, mags trotzdem gehen...

Gru├č,
B.
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tomorrow never knows

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Brana
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Registriert: Feb 2004

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Hallo Black!

Ich hatte auch nicht vor, etwas v├Âllig neues aus dem lied zu machen. Mir ging es mehr darum, eben das gef├╝hl, die stimmung aus dem Lied aufzunehmen und in eine Szene daraus einzubringen.
Aber es macht nichts, wenn es dir nicht gef├Ąllt

Viele Gr├╝├če,
Brana
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