Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92195
Momentan online:
345 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Sich verirrte und zusammengefundene Kopfschmerzprodukte
Eingestellt am 28. 07. 2002 02:24


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Martin Kleemann
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2001

Werke: 25
Kommentare: 40
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Etwas ├╝ber Ideale (auch bekannt als Potenzsteigerer auf dem Weg zum materialistischen Orgasmus)

Da war mal eine Regung,
verhalten und geheim,
das Ende der Zerlegung,
der Augenblicke Leim

Die Z├╝ndung eines Triebes,
der Stappellauf der Zeit,
die Tinte eines Schriebes,
der Endlichkeit Geleit

Verdonnert zum Bewegen,
entladen in den Tag,
will es sich schlafen legen
was niemals schlafen lag

Ertastet mit Antennen,
den F├╝hlern im Geschehn,
l├Ąsst sich nicht benennen,
worin wir uns ergehn

Die Ziele unsrer Taten,
der Atemz├╝ge Zweck,
lassen sich nicht braten,
wenngleich ich sie auch schmeck


__________________
Es geht nicht an, wovon manche ausgehen.

Die Fliegen Kleemann mir.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


label
Guest
Registriert: Not Yet

moin moin herr Kleemann

wahrscheinlich bin ich zu blond, aber ich erfasse
den inhalt des perfekt gereimten gedichtes nicht,
noch kann ich eine relation zu idealen erhaschen.

eine erl├Ąuterung bitte?
(wenn m├Âglich in schlichten worten)


lg
label

Bearbeiten/Löschen    


Martin Kleemann
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2001

Werke: 25
Kommentare: 40
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Gefilterte Worte

Hallo(Tschuldigung, wom├Âglich sind meine Buchstaben zu sehr auf meine eigene Wahrnehmung spezialisiert und haben das F├╝r-Andere-Verst├Ąndlich-sein verlernt...)
So k├Ânnte man meine Zeilen verstehen(wenn das ├╝berhaupt m├Âglich ist):
Ideale sind das, wonach wir uns richten, was aber im Prinzip (oder zumindest in der Regel)nicht erreichbar ist.
Die erste Strophe beschreibt den uns innewohnenden Sinn f├╝r diese Ideale, eine menschliche F├Ąhigkeit, Ereignisse und Gegebenheiten (z.B unser Leben) abzugleichen und ihnen einen h├Âheren Zweck zuschreiben zu k├Ânnen; Unser Bewusstsein erstreckt sich nicht nur ├╝ber die Gegenwart(unser Leben JETZT zu wahren), sondern auch ├╝ber weit zur├╝ck liegende, bzw. noch sich zu begebende Momente, welche gedeutet und gewertet werden(unser Leben muss LANGFRISTIG gut leiben, um die Ideale zu erreichen).
Wer nicht mehr nur f├╝r den Moment lebt, bewegt sich jetzt bewusst auf einer Zeitachse - nicht nur die aktuelle Situation sondern auch vorangehende bzw. folgende Minuten sind wichtig.(argh...m├╝de bin ich und lass jetzt einfach mal├ ein ganzes St├╝ck weg)...Na ja...auf jeden Fall...faselbla...letzte Strophe: "Die Ziele unsrer Taten"(z.B. einmal in den Himmel zu gelangen) sind "der Atemz├╝ge Zweck"(unser gesamtes Leben, damit unser Stoffwechsel arbeitet ausschlie├člich auf diese von uns als so entscheidend geglaubten Ideale hin).
Ideale "lassen sich nicht braten", weil sie ganz einfach keine ubstanz selbst sondern lediglich einen Kompass in dier Richtungselbiger repr├Ąsentieren, vergleichbar mit einem Braten, dessen Duft ich rieche, den ich jedoch niemals zu Gesicht bekomme.

Argh...Entschuldigung f├╝r Antwortverz├Âgerung und schreiberische Inkompetenz/Unvollst├Ąndigkeit.

Auf Widerworte

Kleemann
__________________
Es geht nicht an, wovon manche ausgehen.

Die Fliegen Kleemann mir.

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!