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Leselupe.de > Kurzgeschichten
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Eingestellt am 27. 10. 2013 19:49


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Marius
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2013

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Nun stand er ihr ganz nah gegen├╝ber und sah ihr in die Augen. Er blickte direkt in ihr Herz und ihre Seele, noch nie war er jemandem begegnet, den er so vollkommen verstand und der ihn doch gleichzeitig so stark verwirrte. Sollte er es wagen? Nein!, es w├Ąre nicht das richtige. Aber was ist schon richtig, ist der unschuldige Tod unz├Ąhliger Kinder in Afrika gerechtfertigt? Sicherlich nicht. Hatte er gerade tats├Ąchlich seine Situation mit dem sterben von Kindern in Afrika verglichen, sie hatte ihm echt den Kopf verdreht. Er sah ihr nochmal in die Augen ihre hellbraunen haare lagen perfekt und ihre Lippen umspielte ein l├Ącheln, das selbst den k├Ąltesten Eisklotz zum schmelzen bringen w├╝rde. Ihre mandelf├Ârmigen hellbraunen Augen sahen ihn direkt an und ihm wurde hei├č und kalt gleichzeitig, er musste es einfach tun, aber Nein das konnte er ihr nicht antun. Verdammt wie war es ├╝berhaupt dazu gekommen, dass diese eine Person diese ganze macht ├╝ber ihn hatte?
Begonnen hatte alles in Rom, an der spanischen Treppe um genau zu sein. Dort waren sie am zweiten Tag der Wallfahrt gegen Mittag eingetroffen und genossen nun die Sonne, w├Ąhrend sie Musik h├Ârten. Er lie├č seinen Blick ├╝ber die Menge streifen bis es ihn pl├Âtzlich eiskalt erwischte, wie im Song von Seeed kam irgendwo aus dem nichts ein Blick f├╝r den es sich lohnt, er geh├Ârte zu ihr. Ihre Augen trafen sich nur f├╝r wenige Sekunden, aber ihr Blick durchbohrte sofort seine Seele und lie├č ihn strahlen. Wow! Was war das gerade?,fragte er sich und konnte sich nicht davon abhalten wieder ihren Blick zu suchen und wieder trafen sich ihre blicke f├╝r wenige Sekunden. Er hatte sich einfach nicht unter Kontrolle alles, was er machen konnte war diesen Blick zu suchen. Er bemerkte nicht, wie die Zeit verging, aber auf einmal standen Leute aus der Gruppe, mit denen sie unterwegs war, auf und begannen auszubrechen, sie inklusive. Sollte er handeln? Sollte er ihr seine Nummer zukommen lassen? Nein, dazu hatte er nicht die Eier, sagte er sich, aber irgendwie wusste er, dass er sie wieder sehen w├╝rde, musste! Noch w├Ąhrend sie die Treppe verlie├č, drehte sie sich nochmal um und sie sahen einander ein letztes mal in die Augen.
Die n├Ąchsten Stunden drehten sich seine Gedanken nur noch um sie, seine Gedanken waren weit weg, einmal dachte er sie gesehen zu haben in der Menschenmenge, aber er musste sich geirrt haben, da er sie nicht mehr wiederfand. F├╝r den Abend war die Lichterprozession angesetzt. Er wusste, wenn er sie nochmal sehen wollte so war jetzt die Gelegenheit daf├╝r. Auf dem Platz hatten sich bereits die meisten Messdiener eingefunden und er lie├č gespannt den Blick durch die Menge gleiten. Wo ist sie blo├č?, dachte er sich. Nirgends konnte er ihre Gruppe oder sie ausmachen. Sollte sie wom├Âglich doch kein Messdiener sein? Doch, sie musste einfach! Die Prozession begann und er begab sich sofort an den Rand, damit er wenigstens einen kleinen ├ťberblick ├╝ber die Menschen hatte, schon schei├če nur 1.50 zu sein... Unter jedem Gewand k├Ânnte sie stecken, aber welchem? Er versp├╝rte das Bed├╝rfnis einfach nur alle zu ├╝berholen und sich dann von vorne nach hinten durchzuarbeiten. Schon abstrus, dachte er sich, irgendwo hier in der Menge bist du, vielleicht nur 5 Meter von mir entfernt, vielleicht 15, aber du bist da und du wei├čt dass ich denke, vielleicht hilft mir das Schicksal, vielleicht durchtrennt es die stricke. Die Prozession kam schlie├člich an der Basilika an und er hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als er pl├Âtzlich ein vertrautes Gesicht wiedererkannte. Langsam bahnte er sich seinen weg vor zu ihr. Die Mengen verdeckten eine Sicht auf sie, aber pl├Âtzlich stand er nur noch ein wenig von ihr entfernt. Soll ich hingehen? Aber was willst du sagen? Verdammt mach endlich was! Also schnappte er sich seine Kerze und stie├č gegen ihre. Alter was ist mit dir? Verr├╝ckt oder so? Sehr coole Aktion muss ich schon sagen jetzt lacht sie dich bestimmt aus, Bravo! Tats├Ąchlich aber l├Ąchelte sie ihn wieder an. Ihm wurde innerlich direkt wieder warm. Hey, wie gehtÔÇÖs?, fragte er. Gut und dir?, war die Antwort von ihr. Sie kamen ins Gespr├Ąch. Sie kam aus Bonn, war auch im Zug Alpha und kannte sogar seinen Wagen. Ihre Wege trennten sich wieder als sie in die Basilika kamen und die Gruppen sich auf ihre Pl├Ątze begaben. Da fasste er den Beschluss ihr seine Nummer zu geben. Mit zittrigen H├Ąnden fingerte er in seinem Portmonee, irgendwo hier musste er noch seine Nummer doch noch aufgeschrieben f├╝r so einen Fall haben. Schon verr├╝ckt er hatte sonst nur immer von so einer Situation getr├Ąumt. Da war sie. Gespannt wartete er auf das Ende der Messe, die einfach nicht enden wollte. Los steht auf flehte er innerlich seine Gruppe an, geht endlich zum Ausgang. Als sie schlie├člich aufstanden hielt er sofort wieder Ausschau nach ihr und ihrem Gesicht, er f├╝hlte fast schon eine Sucht ihr l├Ącheln zu bekommen. Und wieder spielte ihm das Schicksal in die Hand und er konnte ihr in einem schnellen Moment den Zettel unterjubeln, bem├╝ht halbwegs ruhig zu bleiben ging er zu ihr mit der Nummer in der Faust und hielt ihr seine Faust hin. Sie klatschte ein. Gott, bist du ein Idiot was soll sie sonst machen. Er ├Âffnete ihre Hand und legte seine Nummer hinein. Dann ging er weiter ohne sich nochmal umzudrehen, bleib cool du packst das. Nein, Dreh dich um. Sei stark! Den ganzen Abend bereute er es sein Handy im Hotel gelassen zu haben. Das Essen schmeckte zwar fantastisch, aber war ein Witz im Vergleich dem brennen seiner Sehnsucht nach ihr. Sofort als er im Hotel angekommen war holte er sein Handy und begab sich in die Lobby, dort schaltete er sein Internet an und checkte Whatsapp. Sie hatte nicht geschrieben. Pl├Âtzlich f├╝hlte er sich leer und hilflos. Er versuchte sich ein bisschen mit Instagram abzulenken, doch es wollte ihm nicht gelingen. Fast wollte er sich schon nach oben verabschieden, als sein Handy vibrierte. Eh nur irgendein Freund, der was von ihm wollte. Aber er lag falsch. Eine fremde Nummer schreib: \"Hei \". seine Welt war wieder in Ordnung. Er freute sich unheimlich. Sofort antworte er und begann ihr zu schreiben, jede Faser seines K├Ârpers jauchzte und strahlte nach au├čen und es kam ihm so vor als ob der Raum pl├Âtzlich von tausenden lichtern erhellt wurde. Die Stunden vergingen und sie schrieb, dass sie schlafen gehen w├╝rde, m├╝de und gl├╝cklich begab er sich nach oben und schlief sofort ein. Er tr├Ąumte wieder, aber nicht wie sonst von Leah sondern von Annika.

PS: Ich habe diesen Text erst k├╝rzlich geschrieben und w├╝rde gerne ein Feedback dazu haben, mit meinen 16 Jahren bin ich sicherlich noch sehr jung, aber ich hoffe Ihre Anforderungen zu erf├╝llen.

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eenemenetekel
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Hallo Marius!

Es ist eine gut erz├Ąhlte, stimmige Geschichte, die man noch verbessern k├Ânnte, indem man einige Nebens├Ąchlichkeiten und unn├Âtige Wiederholungen streicht.

Zum Beispiel:

quote:
Er lie├č seinen Blick ├╝ber die Menge streifen bis es ihn pl├Âtzlich eiskalt erwischte, wie im Song von Seeed kam irgendwo aus dem nichts ein Blick f├╝r den es sich lohnt, er geh├Ârte zu ihr. Ihre Augen trafen sich nur f├╝r wenige Sekunden, aber ihr Blick durchbohrte sofort seine Seele und lie├č ihn strahlen. Wow! Was war das gerade?,fragte er sich und konnte sich nicht davon abhalten wieder ihren Blick zu suchen und wieder trafen sich ihre blicke f├╝r wenige Sekunden. Er hatte sich einfach nicht unter Kontrolle alles, was er machen konnte war diesen Blick zu suchen.

Das sind ein bisschen viele Blicke. Reichen w├╝rde auch etwas wie: Immer wieder suchten und fanden sich ihre Blicke/Augen.
Auch die Erw├Ąhnung des Songs ist meiner Meinung nach unn├Âtig.
Versuch vielleicht einfach mal, das Ganze ein wenig mehr auf den Punkt zu bringen.

Angenehm w├Ąre ├╝berdies auch eine klarere Gliederung des Textes. Ein Absatz hier und da kann Wunder wirken.

Alles in allem aber ein guter Ansatz! Mach weiter so!

Liebe Gr├╝├če
__________________
Als ich Kind war, lag immer Schnee.
Drei K├Ąse hoch.

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