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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 10. 01. 2001 22:28


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Kierkegaard
Hobbydichter
Registriert: Jan 2001

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Sie

Ich erinnere mich,
damals,
als ich Dich das erstemal sah,
dass ich erinnert wurde
an ein sanftes Leben
vor meiner Geburt,
welches aufblitzte aus jenen Augen,
die mich vorher schon kannten.
Wie die Konturen jener Schattenbilder,
die schwarz und verzerrt,
je nach Sonnenstand,
ein verschwommenes Bild der Wahrheit abgaben,
blieb die Ahnung vorhanden
und erst auf dem Weg nach Hause
fiel sie mir ĂŒberhaupt erst auf.
Die Ahnung trat auf die Seite des Mondes,
mit dem Licht der Sonne suchte ich nach ihr
und schien sie schon vor Augen zu sein,
verschwand sie in der DĂ€mmerung.
365 Tage Vollmond.
So lange dauerte meine Liebe
und nie konnte ich etwas
von jenem sanften Leben in Erfahrung bringen.
Mag es denn sein, das es die Liebe vor dem Leben gab?

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Maike
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Sie

Hi Rainer

garnicht so einfach dieses Gedicht zu verstehen.
Mich interessierts aber brennend ob ich ungefair recht habe mit der Übersetzung. AufklĂ€rung nicht nötig wĂ€re aber schön.

Beim ersten Mal durchlesen dachte ich erst "SIE" ist oder war deine Mutter doch du sprangst zuviel rum- Gegenwart-Zukunft-Gegenwart.Außerdem kann man sich als SĂ€ugling in dem sinne nicht erinnern, sondern fĂŒhlen das irgedwas ist oder war.
Wie die Luftlöcher aus deinem Gedicht"Vom fliegen"...
ĂŒbrigens an dieser Stelle: mir gefallen deine Texte sehr gut.
Also zurĂŒck zu den Luftlöchern: Sie sind gefĂŒllte RĂ€ume nur nicht mit Luft gefĂŒllt es sind leere RĂ€ume die du dennoch nicht auszuweichen weißt also ist doch etwas da , gefĂŒllt mit etwwas was man nicht anfassen, nicht begreifen kann sondern nur fĂŒhlen.deshalb schließe ich das jetzt aus das dieses Gedicht mit der Frau zu tun hat die dich einst zur Welt brachte.Nicht böse sein wenn ich versuche dein gedicht zu verstehen,bin nicht neugierig,( nein garnicht).

Ich werde noch dran arbeiten.

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Kierkegaard
Hobbydichter
Registriert: Jan 2001

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Hi Maike,

natĂŒrlich darfst Du mein Gedicht interpretieren, dafĂŒr ist dieses Forum doch wohl auch da. MachÂŽ Dir da mal keine Sorgen.

Das Gedicht hat aber auch nix mit meiner Mutter zu tun. Mir fÀllt es selber schwer dieses Gedicht zu erklÀren. Stell Dir mal folgendes vor...

Du stehst an einer Bushaltestelle und unterhĂ€ltst Dich mit einer Frau bzw. Mann. Irgendwie hast Du das GefĂŒhl, das ihr euch schon seit Ewigkeiten kennt, habt euch aber zu vor nie getroffen. Vielleicht war es Liebe auf dem ersten Blick, vielleicht auch nicht. Ihr geht auseinander und seht euch nie wieder. Zu Hause lĂ€ĂŸt Du Dir das GesprĂ€ch noch einmal durch den Kopf gehen und denkst, dass Dir so etwas noch nicht passiert ist. Du hast das GefĂŒhl, das ihr euch aus einem vorherigem Leben kennt...

Gruß

Rainer

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Maike
Guest
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so weit war ich auch schon dennoch verstehe ich diese 365 Tage vollmond noch nicht so recht.
365 Tage blind? Nur eine Ahnung und schnell wieder verdrÀngt?
Nicht wahr haben wollen?

schön das du geantwortet hast ob du es glaubst oder nicht
ich habe es auch erlebt.
Liebe GrĂŒĂŸe
Maike

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Kierkegaard
Hobbydichter
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Hi Maike,

ich habe geschrieben, dass die Ahnung auf die Seite des Mondes getreten ist. Die Ahnung also von dem Leben vor meiner Geburt. Gleichzeitig ist aber auch jene Person, die auch ins Dunkel ĂŒbergetreten ist, gemeint. Nun habe ich mit meinen Suchscheinwerfern aus Sonnenstrahlen in der Nacht nach dieser Ahnung und nach dieser Person gesucht. Alles was ich gesehen habe war aber nur der Vollmond, der meine Strahlen zurĂŒckreflektiert hat. Wie das so bei VollnondnĂ€chten ist, leuchtet der Mond so hell, dass er andere Sterne ĂŒberstrahlt. Das Suchen nach einem bestimmten, vielleicht nicht ganz so hellleuchtenden Stern, wird somit zu einem schwierigen Unterfangen. Wenn man 365 Tage auf der Suche ist, ist das eigentlich schon eine lange Zeit...

Gruß

Rainer

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Feder
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Hi,
schönes Gedicht, wenn auch schwer zu erklĂ€ren. Aber ich bin im Vorteil, weil ja schon Kommentare standen. Es gibt dieses GefĂŒhl des Verbundenseins, des Nachhausefindens, selbst wenn man einen Menschen erst kurz kennt. Es ist etwas Besonderes. Ich kenne es auch, aber ich weiß nicht, wie die Geschichte weitergehen wĂŒrde, wenn man die Chance hĂ€tte. Ihr? Ich frage mich, ob es eine SinnestĂ€uschung ist, weil man im Moment etwas hineinreflektiert.

WĂŒrde mich interessieren, welche Theorie (???) ihr habt!

Gruß,
Feder

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