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Leselupe.de > Gereimtes
Sieben Tage - sieben Brillen
Eingestellt am 17. 02. 2004 15:15


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Inge Anna
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Sieben Tage - sieben Brillen

Herr Nasenbein aus Weil am Rhein,
brillt sich den Wochendurchblick ein;
dem Walten der brillanten sieben
hat er sich ganz und gar verschrieben.

Am Montag trÀgt er Lionell;
wenn auch verbogen ihr Gestell,
sind ihre GlÀser, ohne LÀstern,
der Leuchtturm zu den Kegelschwestern.

Sein Dienstagsschmuck ist Hannelor',
hÀngt etwas schief -
doch fĂŒr den Chor -
in stimmlich-brausendem Geschehen,
schreit er sich warm, braucht nicht zu sehen.

Und mittwochs bei der Feuerwehr,
ziert ihn die flache Jennifer -
die ortet jede Bierfassquelle,
doch kneift sie bei 'ner Feuerstelle.

Am Donnerstag geht er zum Skat,
da dreht Firmine ihm das Rad;
sie lÀsst die Spielerschar verstummen -
ihr Brilling sorgt fĂŒr höchste Summen.

KrummbĂŒgelig und altersschwach,
liegt Gucki-Maus im Freitagsfach;
Herr Nasenbein auf Mitleidsschiene,
putzt sie mit sÀuerlicher Miene.

Die Samstagsbrille hat 'nen Sprung,
ansonsten noch recht gut in Schwung,
schĂ€rft ihm den Blick fĂŒrs Probeliegen -
bebrillt ist sicher was zu kriegen.

Die Sonntagsbrille Adelheid,
stammt noch aus Wirtschaftswunderzeit;
sie half in Dunst und Kneipenschwemme,
so manches Mal ihm aus der Klemme.

So also geht Herr Nasenbein,
mit sieben Brillis aus und ein -
und sollt' man ihm den Löffel klauen,
darf ich durch vierzehn GlÀser schauen.

__________________
Die ĂŒber Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Inge Anna -
man sollte es fĂŒr einen Scherz halten, aber die Wirklichkeit ist gar nicht so weit von Deinem Gedicht entfernt - ich selber quĂ€le mich inzwischen mit 3
SehstÀrken und somit mit 3 Brillen herum, mein Mann braucht
der StĂ€rken 4, fĂŒr verschiedene Bereiche. Die Sache kommt auch durch das ewige stieren auf den Monitor, ist nicht gut
fĂŒr die Augen. Du siehst, ein Autor braucht gar nicht zu ĂŒbertreiben, denn die RealitĂ€t holt ihn öfter ein, als gedacht
Sehr humorvoll gemacht, Dein Gedicht und lĂ€ĂŸt sich fließend
lesen!!!

Einen schönen Abend
und ganz liebe GrĂŒĂŸe
von Irene Klopfstock
(gut bebrillt auf den Monitor starrend)

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Inge Anna
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Brillen

Liebe Irene,
auch meine Familie ist reichlich bebrillt. Ich - wie immer höchst bescheiden - begnĂŒge mich mit 'ner schicken Sonnenbrille; dies aus Ulk sogar mitunter im Regen. Im ĂŒbrigen helfe ich meinen Lieben hĂ€ufig beim Brillensuchen. Da mussten einfach mal ein paar Verslein her - freut mich, dass sie Dir gefallen. Lieben Dank fĂŒrs Lesen und ganz herzliche GrĂŒĂŸe von
Inge Anna
__________________
Die ĂŒber Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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